*hüpfjubelfreu*
die Geschäfte haben ab sofort bis 20 Uhr geöffnet.
Wir können also wie "damals" in Deutschland auch mal etwas später shoppen gehen.
Lebensmittelläden haben ja eh bis 22 oder sogar 24 Uhr offen, aber die anderen Geschäfte haben sonst eher um 17 oder 18 Uhr zu gemacht.
Jetzt haben wir also endlich auch Zustände wie in der alten Heimat.
Zumindest bis Weihnachten.
Dann müssen wir tatsächlich einen Tag ohne Einkaufsmöglichkeit überstehen, weil wirklich ALLE Läden zu haben (25.12.) und danach gibt es wieder "business as usual".
Aber immerhin.
Wobei ich sagen muss, dass Shoppen mit 2 kleinen Kindern sowieso eher tagsüber stattfindet, weil die beiden sonst viel zu müde sind.
Also haben wir eigentlich nix von den verlängerten Öffnungzeiten.
Aber schön zu wissen, dass wir könnten, wenn wir wollten ;-)
Sonntag, 14. Dezember 2008
Samstag, 13. Dezember 2008
Einschlaf- und andere Geschichten
Sohnemann schläft seit neuestem immer öfter ohne uns ein, was natürlich nicht heißt, dass er alleine ins Bett geht. Er bekommt schon noch die ein oder andere Gute Nacht Geschichte von uns vorgelesen. Mal mehr, mal weniger.
Und in letzter Zeit sind auch immer öfter halbe Geschichten dabei, denn immer, wenn wir umblättern müssen findet er, dass die Geschichte jetzt zu Ende ist und sucht sich eine neue raus. Dabei würde mich das Ende doch interessieren!
Gestern habe ich ihn also ins Bett gebracht und wir haben ein paar Geschichten gelesen. Ich habe ihm dann erklärt, dass das die letzte Geschichte ist, woraufhin er meinte:
"Mama runtergehen, H. Mimi geben (=stillen)"
Ich bin dann noch nicht gleich runtergegangen, sondern hab noch etwas gewartet. F. hat dann (ohne letzte Geschichte) das Buch zugemacht, und gesagt:
"Hinlegen, Augen zu"
Ich: "Und was mach ich?"
F.: "Augen zu!"
"Darf ich nicht runtergehen?"
"Nein"
Also habe ich mich ein bisschen mit hingelegt und nach etwa 15 Minuten beschlossen, dass ich jetzt doch gehen will.
"F. ich gehe jetzt runter, ich muss noch was erledigen."
"Papa hochschicken"
"Ok, ich sag dem Papa bescheid, aber ich weiß nicht, ob er auch kommt."
"Papa hochkommen!"
Als jener dann oben war, hörte ich durch das Babyphon:
"Papa runtergehen, alleine augen zu!"
Naja, wenn das immer so läuft, dann geh ich in Zukunft vielleicht doch einfach früher nach unten und schick den Papa rauf ;-)
Und in letzter Zeit sind auch immer öfter halbe Geschichten dabei, denn immer, wenn wir umblättern müssen findet er, dass die Geschichte jetzt zu Ende ist und sucht sich eine neue raus. Dabei würde mich das Ende doch interessieren!
Gestern habe ich ihn also ins Bett gebracht und wir haben ein paar Geschichten gelesen. Ich habe ihm dann erklärt, dass das die letzte Geschichte ist, woraufhin er meinte:
"Mama runtergehen, H. Mimi geben (=stillen)"
Ich bin dann noch nicht gleich runtergegangen, sondern hab noch etwas gewartet. F. hat dann (ohne letzte Geschichte) das Buch zugemacht, und gesagt:
"Hinlegen, Augen zu"
Ich: "Und was mach ich?"
F.: "Augen zu!"
"Darf ich nicht runtergehen?"
"Nein"
Also habe ich mich ein bisschen mit hingelegt und nach etwa 15 Minuten beschlossen, dass ich jetzt doch gehen will.
"F. ich gehe jetzt runter, ich muss noch was erledigen."
"Papa hochschicken"
"Ok, ich sag dem Papa bescheid, aber ich weiß nicht, ob er auch kommt."
"Papa hochkommen!"
Als jener dann oben war, hörte ich durch das Babyphon:
"Papa runtergehen, alleine augen zu!"
Naja, wenn das immer so läuft, dann geh ich in Zukunft vielleicht doch einfach früher nach unten und schick den Papa rauf ;-)
Adventskaffee
unser Adventskaffee war heute etwas kurios. Zumindest, wenn man es gewohnt ist in der geheizten Wohnung am Adventskranz seinen Kaffee zu trinken.
Wir haben unseren heute im Garten genossen. Mit Lebkuchen (extra aus Deutschland importiert), Bananenscheiben uuuuuuuuund
ERDBEEREN!!!
Schon irgendwie komisch. Lebkuchen und Erdbeeren zusammen.
Aber seit spätestens einem Jahr weiß ich, dass es nichts gibt, was es nicht gibt ;-)
War gar nicht schlecht und werden wir morgen hoffentlich wiederholen.
Zwar hatten wir keinen strahlenden Sonnenschein, aber darum bin ich nicht böse.
Die Sonne sticht hier nämlich ganz schön heftig. Und Schatten haben wir nicht mehr so viel im Garten, seit der Gardener hier war und die Pflanzen so radikal zurückgeschnitten hat, dass fast nix mehr da ist.
Aber ich schweife ab.....
Adventskaffee gibt es also bei uns traditionell ;-) im Vorgarten bei 21°C im Schatten, mit Lebkuchen, Plätzchen und frischem Obst.
Wir haben unseren heute im Garten genossen. Mit Lebkuchen (extra aus Deutschland importiert), Bananenscheiben uuuuuuuuund
ERDBEEREN!!!
Schon irgendwie komisch. Lebkuchen und Erdbeeren zusammen.
Aber seit spätestens einem Jahr weiß ich, dass es nichts gibt, was es nicht gibt ;-)
War gar nicht schlecht und werden wir morgen hoffentlich wiederholen.
Zwar hatten wir keinen strahlenden Sonnenschein, aber darum bin ich nicht böse.
Die Sonne sticht hier nämlich ganz schön heftig. Und Schatten haben wir nicht mehr so viel im Garten, seit der Gardener hier war und die Pflanzen so radikal zurückgeschnitten hat, dass fast nix mehr da ist.
Aber ich schweife ab.....
Adventskaffee gibt es also bei uns traditionell ;-) im Vorgarten bei 21°C im Schatten, mit Lebkuchen, Plätzchen und frischem Obst.
Samstag, 6. Dezember 2008
mmmmmmmmhhhhhh lecker!
ich wusste garnicht, dass das sooooo einfach ist.
Aber sooooooooo lecker!!!!!
Ich kann es kaum glauben.
Und morgen bin ich dick und kugelrund.....
Ich habe heute in Ermangelung einer käuflichen Alternative zum ersten mal selbst Marzipan gemacht. Chefkoch machts möglich.
Und ab sofort können wir hier ständig Marzipan haben.
OK, die Mandeln sind hier ein bisschen teurer als in Deutschland. Aber alles was man hier an Marzipan bekommt ist wirklich sündhaft teuer.
Und schicken lohnt auch nicht so richtig.
Vor allem, weil die bei MAF schonmal etwas merkwürdig sind.
Oder auch mal Päckchen sehr lange brauchen bis sie ankommen.
Aktuell warten wir noch auf eines, das schon über 2 Monate unterwegs ist. Ist zwar ein weiter Weg, aber wir hatten auch schon Päckchen innerhalb einer Woche bekommen.
Aber was ich eignetlich sagen wollte:
LECKER!
Jetzt haben wir hier 250g Marzipan (oder mittlerweile schon ein bisschen weniger??) und morgen gibt es bestimmt auch Mandelhörnchen.
So langsam finden wir uns hier zurecht und finden immer mehr Dinge, die uns bisher gefehlt hatten.
Heute haben wir auch Lebkuchen bekommen.
Jetzt muss ich nur noch ein paar Plätzchen backen und dann kann Weihnachten kommen.
Auch wenn es sich immernoch falsch anfühlt....
Aber sooooooooo lecker!!!!!
Ich kann es kaum glauben.
Und morgen bin ich dick und kugelrund.....
Ich habe heute in Ermangelung einer käuflichen Alternative zum ersten mal selbst Marzipan gemacht. Chefkoch machts möglich.
Und ab sofort können wir hier ständig Marzipan haben.
OK, die Mandeln sind hier ein bisschen teurer als in Deutschland. Aber alles was man hier an Marzipan bekommt ist wirklich sündhaft teuer.
Und schicken lohnt auch nicht so richtig.
Vor allem, weil die bei MAF schonmal etwas merkwürdig sind.
Oder auch mal Päckchen sehr lange brauchen bis sie ankommen.
Aktuell warten wir noch auf eines, das schon über 2 Monate unterwegs ist. Ist zwar ein weiter Weg, aber wir hatten auch schon Päckchen innerhalb einer Woche bekommen.
Aber was ich eignetlich sagen wollte:
LECKER!
Jetzt haben wir hier 250g Marzipan (oder mittlerweile schon ein bisschen weniger??) und morgen gibt es bestimmt auch Mandelhörnchen.
So langsam finden wir uns hier zurecht und finden immer mehr Dinge, die uns bisher gefehlt hatten.
Heute haben wir auch Lebkuchen bekommen.
Jetzt muss ich nur noch ein paar Plätzchen backen und dann kann Weihnachten kommen.
Auch wenn es sich immernoch falsch anfühlt....
schon wieder krank
och menno!
So langsam reicht es mir echt mit dem Kranksein.
Hier ist ständig einer krank.
Und danach dann meist auch der Rest der Familie.
Jetzt hat es F. wieder erwischt.
Vor 2 Wochen eine heftige Magen-Darm-Grippe mit allem was dazugehört.
Seit gestern ordentlich Fieber und wir haben keine Ahnung, warum.
Aber es ist wahnsinnig anstrengend, weil er nur und ausschließlich von mir betreut werden will. T. darf nicht mal in seine Nähe kommen.
Und außerdem ist er sehr unentschlossen und den Tränen ständig nahe. Da muss ich schon sehr überlegen, was genau ich mache oder auch nicht.
Hoffentlich ist das bald vorbei.
Ich mag nämlich viel lieber ein gesundes Kind um mich haben als ein dauernörgel-krankes. Und für ihn ist es ja auch nicht schön.
Immerhin hat er genug getrunken und war heute den halben Tag recht gut drauf.
So langsam reicht es mir echt mit dem Kranksein.
Hier ist ständig einer krank.
Und danach dann meist auch der Rest der Familie.
Jetzt hat es F. wieder erwischt.
Vor 2 Wochen eine heftige Magen-Darm-Grippe mit allem was dazugehört.
Seit gestern ordentlich Fieber und wir haben keine Ahnung, warum.
Aber es ist wahnsinnig anstrengend, weil er nur und ausschließlich von mir betreut werden will. T. darf nicht mal in seine Nähe kommen.
Und außerdem ist er sehr unentschlossen und den Tränen ständig nahe. Da muss ich schon sehr überlegen, was genau ich mache oder auch nicht.
Hoffentlich ist das bald vorbei.
Ich mag nämlich viel lieber ein gesundes Kind um mich haben als ein dauernörgel-krankes. Und für ihn ist es ja auch nicht schön.
Immerhin hat er genug getrunken und war heute den halben Tag recht gut drauf.
Donnerstag, 4. Dezember 2008
alleine einschlafen
WOW!
Das hätte ich ja nie gedacht, dass F. einfach so alleine einschläft!
Bis vor kurzem musste ich ihn immer ins Bett bringen, sonst gab es ordentlich Geschrei. Dann war es auch mal ok wenn T. ihn ins Bett gebracht hat. Das hat aber meist ewig gedauert und ging auch nur halbwegs gut, wenn ich nicht da war (also eigentlich fast nie....)
Und heute abend??
Da sind T. und F. zusammen nach oben gegangen, haben noch die ein oder andere Geschichte gelesen und dann hat F. seinen Papa nach unten geschickt. Eigentlich sollte ich hochkommen, aber T. hat erklärt, dass ich nicht kommen kann. Und er sollte trotzdem runter gehen!
Wir haben dann ganz schnell das Babyphon angemacht und noch gehört, wie er "Mama" gesagt hat. Aber nicht gerufen.
Und danach kam nichts mehr.
Es war einfach nur still.
Ich bin dann vorhin mal hoch um zu schauen und F. lag friedlich schlafend in seinem Bett.
Ich bin immernoch total platt und kann es garnicht fassen.
Da schickt er seinen Papa runter um alleine einzuschlafen.
Das war bis vor kurzem noch so unvorstellbar!
Jetzt hab ich also 2 Kinder, die alleine einschlafen können.
Und ich weiß auch, dass sie das nicht immer machen werden, aber es ist schön zu wissen, dass es geht.
Das hätte ich ja nie gedacht, dass F. einfach so alleine einschläft!
Bis vor kurzem musste ich ihn immer ins Bett bringen, sonst gab es ordentlich Geschrei. Dann war es auch mal ok wenn T. ihn ins Bett gebracht hat. Das hat aber meist ewig gedauert und ging auch nur halbwegs gut, wenn ich nicht da war (also eigentlich fast nie....)
Und heute abend??
Da sind T. und F. zusammen nach oben gegangen, haben noch die ein oder andere Geschichte gelesen und dann hat F. seinen Papa nach unten geschickt. Eigentlich sollte ich hochkommen, aber T. hat erklärt, dass ich nicht kommen kann. Und er sollte trotzdem runter gehen!
Wir haben dann ganz schnell das Babyphon angemacht und noch gehört, wie er "Mama" gesagt hat. Aber nicht gerufen.
Und danach kam nichts mehr.
Es war einfach nur still.
Ich bin dann vorhin mal hoch um zu schauen und F. lag friedlich schlafend in seinem Bett.
Ich bin immernoch total platt und kann es garnicht fassen.
Da schickt er seinen Papa runter um alleine einzuschlafen.
Das war bis vor kurzem noch so unvorstellbar!
Jetzt hab ich also 2 Kinder, die alleine einschlafen können.
Und ich weiß auch, dass sie das nicht immer machen werden, aber es ist schön zu wissen, dass es geht.
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Ohne Kinder unterwegs.
Heute war es soweit. Ich war ganz ohne meine beiden Söhne unterwegs.
90 Minuten lang.
Mit einer Freundin.
Die hat mich quasi dazu gezwungen....
Aber ich muss sagen, es hat wirklich gut getan.
Und am Sonntag machen wir es schon wieder!
So ganz ohne Kinder war ich das letzte mal in der antenatalclass Ende Juli. Und eignetlich hatte ich den H. irgendwie doch dabei ;-)
Und obwohl mir T. wochenends mal Freiräume verschafft, war ich doch bisher nie ohne Kinder weg. Die Wochenenden verbringen wir nämlich doch zusammen daheim. Halt in unterschiedlichen Stockwerken und ich hab dann auch kinderfrei, aber das ist einfach nicht dasselbe.
Heute waren wir also schwimmen. T. ist mir F. und H. daheim geblieben (auch Premiere) und ich konnte mich mal so richtig austoben. Ich hab zwar nicht so viele Bahnen geschafft wie früher schonmal und ich hab auch nicht auf die Uhr geschaut, aber es hat einfach total gut getan.
Und zu zweit macht es dann auch mehr Spass und ich habe einen triftigen Grund aus dem Haus zu gehen.
Und daheim hat es auch gut geklappt.
Und das beste überhaupt: Als ich heimkam stand das Abendessen fast auf dem Tisch!! :-D
90 Minuten lang.
Mit einer Freundin.
Die hat mich quasi dazu gezwungen....
Aber ich muss sagen, es hat wirklich gut getan.
Und am Sonntag machen wir es schon wieder!
So ganz ohne Kinder war ich das letzte mal in der antenatalclass Ende Juli. Und eignetlich hatte ich den H. irgendwie doch dabei ;-)
Und obwohl mir T. wochenends mal Freiräume verschafft, war ich doch bisher nie ohne Kinder weg. Die Wochenenden verbringen wir nämlich doch zusammen daheim. Halt in unterschiedlichen Stockwerken und ich hab dann auch kinderfrei, aber das ist einfach nicht dasselbe.
Heute waren wir also schwimmen. T. ist mir F. und H. daheim geblieben (auch Premiere) und ich konnte mich mal so richtig austoben. Ich hab zwar nicht so viele Bahnen geschafft wie früher schonmal und ich hab auch nicht auf die Uhr geschaut, aber es hat einfach total gut getan.
Und zu zweit macht es dann auch mehr Spass und ich habe einen triftigen Grund aus dem Haus zu gehen.
Und daheim hat es auch gut geklappt.
Und das beste überhaupt: Als ich heimkam stand das Abendessen fast auf dem Tisch!! :-D
Er spricht!!
ja ok, von einem über 2jährigem Kind kann man das ja eigentlich auch erwarten. Viel wichtiger finde ich aber, dass er jetzt auch Englisch spricht.
Von sich aus!
Einfach so bei uns daheim. Wobei wir daheim ja eigentlich nur deutsch reden. Außer es ist Besuch da.
Ich saß heute also auf der Couch, habe den kleinen gestillt da läuft Sohnemann an mir vorbei, winkt und sagt "Bye Mama"!
Dabei ist er stolz wie Oskar und grinst vor sich hin. Er weiß also mal wieder ganz genau, dass er was "geleistet" hat!
Und weil das nicht genug ist kommt kurz später (wieder mit winken und grinsen) ein "see you later". Ich hab erst garnicht verstanden, was er von mir will, obwohl es eigentlich sehr gut zu verstehen war. Aber ich hab halt so garnicht damit gerechnet, dass der Kerl plötzlich Englisch redet.
Dass er Englisch verstehen kann wusste ich schon seit einiger Zeit, aber er hat bisher außer Bye-bye nix gesagt. Und dann gleich solche Abschiedsworte. Ich war echt baff.
Vielleicht traut er sich ja jetzt auch im Playcentre mal was zu sagen, was dann alle verstehen können.
Ach mensch, ich bin gerade soooooo glücklich, dass das mit der 2. Sprache auch funktioniert.
Und sein Wortschatz wird auch von Tag zu Tag größer. Also den deutschen mein ich jetzt.
Jeden Tag was neues.
Nachdem wir jetzt wohl sämtliche Körperteile durchhaben (inkl. Achselhöhle, Kniekehle und Ellenbogen) gibt er seit neuestem einen "Gutenachtkuss" (nur nach vorheriger Ankündigung) und seinen roten Jogjog mag er auch nicht missen.
Von sich aus!
Einfach so bei uns daheim. Wobei wir daheim ja eigentlich nur deutsch reden. Außer es ist Besuch da.
Ich saß heute also auf der Couch, habe den kleinen gestillt da läuft Sohnemann an mir vorbei, winkt und sagt "Bye Mama"!
Dabei ist er stolz wie Oskar und grinst vor sich hin. Er weiß also mal wieder ganz genau, dass er was "geleistet" hat!
Und weil das nicht genug ist kommt kurz später (wieder mit winken und grinsen) ein "see you later". Ich hab erst garnicht verstanden, was er von mir will, obwohl es eigentlich sehr gut zu verstehen war. Aber ich hab halt so garnicht damit gerechnet, dass der Kerl plötzlich Englisch redet.
Dass er Englisch verstehen kann wusste ich schon seit einiger Zeit, aber er hat bisher außer Bye-bye nix gesagt. Und dann gleich solche Abschiedsworte. Ich war echt baff.
Vielleicht traut er sich ja jetzt auch im Playcentre mal was zu sagen, was dann alle verstehen können.
Ach mensch, ich bin gerade soooooo glücklich, dass das mit der 2. Sprache auch funktioniert.
Und sein Wortschatz wird auch von Tag zu Tag größer. Also den deutschen mein ich jetzt.
Jeden Tag was neues.
Nachdem wir jetzt wohl sämtliche Körperteile durchhaben (inkl. Achselhöhle, Kniekehle und Ellenbogen) gibt er seit neuestem einen "Gutenachtkuss" (nur nach vorheriger Ankündigung) und seinen roten Jogjog mag er auch nicht missen.
Dienstag, 2. Dezember 2008
so verschieden!
Da bin ich wirklich baff, wie verschieden meine Söhne sind!
Ich mein natürlich sind sie sich auch sehr ähnlich, vor allem die Stirn können beide wirklich gut in Falten legen. Aber sonst!
Da hat F. nie durchgeschlafen bis er knapp 2 Jahre alt war. H. hat das jetzt schon geschafft.
F. ist eigentlich immer nur auf dem Arm (oder beim Stillen) eingeschlafen, H. pennt tagsüber auch schonmal einfach so ein. Da war ich beim ersten Mal ganz schön baff. Das kannte ich ja bisher nur aus Erzählungen. Aber H. macht das mit schöner Regelmäßigkeit. Zumindest, wenn man ihn lässt.
Bauchschläfer sind sie aber beide!
Und schimpfen können auch beide richtig gut.
Sehr faszinierend finde ich auch, dass H. schon richtig versteht, wenn ich ihm sage, dass er jetzt ins Tragetuch kommt. Dann schaut er mich mit großen Augen ganz erwartungsvoll an und hört auf zu schimpfen. Ich hätte nie gedacht, dass ein gerade mal 10 Wochen altes Kind so reagieren kann. Dabei wird er auch nicht erst ruhig, wenn er das Tuch sieht, sondern wenn ich nur davon rede! Und er macht das auch schon seit einer ganzen Weile so. Einfach klasse!
H. ist auch viel schneller mit dem Stillen. Und das kommt F. dann natürlich auch zugute. Schließlich hab ich dann schneller wieder meine Hände frei und kann mit ihm spielen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich vor 2 Jahren stundenlang im Sessel saß und ein stillendes / schlafendes Baby im Arm hatte. Das kommt jetzt so gut wie nie vor.
Vor 2 Jahren kam ich definitiv mehr zum Lesen. Das kommt jetzt ein bisschen kurz und es fehlt mir. Gelesen werden derzeit mehr Kindergeschichten und Bilderbücher. Beides ist für mich nicht so spannend und nach einigen Durchgängen kenne ich die Geschichten auch fast auswendig. Also nix mit Spannung....
Aber F. redet mit Sicherheit deutlich mehr :-D
Ich mein natürlich sind sie sich auch sehr ähnlich, vor allem die Stirn können beide wirklich gut in Falten legen. Aber sonst!
Da hat F. nie durchgeschlafen bis er knapp 2 Jahre alt war. H. hat das jetzt schon geschafft.
F. ist eigentlich immer nur auf dem Arm (oder beim Stillen) eingeschlafen, H. pennt tagsüber auch schonmal einfach so ein. Da war ich beim ersten Mal ganz schön baff. Das kannte ich ja bisher nur aus Erzählungen. Aber H. macht das mit schöner Regelmäßigkeit. Zumindest, wenn man ihn lässt.
Bauchschläfer sind sie aber beide!
Und schimpfen können auch beide richtig gut.
Sehr faszinierend finde ich auch, dass H. schon richtig versteht, wenn ich ihm sage, dass er jetzt ins Tragetuch kommt. Dann schaut er mich mit großen Augen ganz erwartungsvoll an und hört auf zu schimpfen. Ich hätte nie gedacht, dass ein gerade mal 10 Wochen altes Kind so reagieren kann. Dabei wird er auch nicht erst ruhig, wenn er das Tuch sieht, sondern wenn ich nur davon rede! Und er macht das auch schon seit einer ganzen Weile so. Einfach klasse!
H. ist auch viel schneller mit dem Stillen. Und das kommt F. dann natürlich auch zugute. Schließlich hab ich dann schneller wieder meine Hände frei und kann mit ihm spielen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich vor 2 Jahren stundenlang im Sessel saß und ein stillendes / schlafendes Baby im Arm hatte. Das kommt jetzt so gut wie nie vor.
Vor 2 Jahren kam ich definitiv mehr zum Lesen. Das kommt jetzt ein bisschen kurz und es fehlt mir. Gelesen werden derzeit mehr Kindergeschichten und Bilderbücher. Beides ist für mich nicht so spannend und nach einigen Durchgängen kenne ich die Geschichten auch fast auswendig. Also nix mit Spannung....
Aber F. redet mit Sicherheit deutlich mehr :-D
Durchgeschlafen
haben letzte Nacht alle meine 3 Männer. Nur ich leider nicht. So ein Mist aber auch. WARUM kann ich eigentlich nicht auch einfach schlafen??
Vor allem, wenn mir meine 2 Söhne schon so ein Geschenk machen??
Der Große ist heute morgen irgendwann aufgewacht, hat sich im Bett hingesetzt, geschaut ob alle noch da sind und hat dann weitergeschlafen.
Den Kleinen haben wir gestern abend schlafend mit ins Bett genommen und er hat auch bis heute morgen um halb 6 oder 6 geschlafen, wollte dann stillen und hat dann nochmal gute 2 Stunden drangehängt.
Einfach klasse sowas.
Jetzt muss ich nur wieder lernen durchzuschlafen.....
Vor allem, wenn mir meine 2 Söhne schon so ein Geschenk machen??
Der Große ist heute morgen irgendwann aufgewacht, hat sich im Bett hingesetzt, geschaut ob alle noch da sind und hat dann weitergeschlafen.
Den Kleinen haben wir gestern abend schlafend mit ins Bett genommen und er hat auch bis heute morgen um halb 6 oder 6 geschlafen, wollte dann stillen und hat dann nochmal gute 2 Stunden drangehängt.
Einfach klasse sowas.
Jetzt muss ich nur wieder lernen durchzuschlafen.....
Montag, 1. Dezember 2008
Advent im Sommer
fühlt sich nach wie vor merkwürdig an.
So richtig will bei mir keine Weihnachtsstimmung aufkommen.
Wie auch, wenn man "atete" (afternoontea) im Garten macht und es in der Sonne manchmal kaum auszuhalten ist.
Für Kerzen ist es definitiv zu hell, Adventskränze hab ich hier noch nie gesehen und die Weihnachtsdeko ist einfach nur kitschig.
Und auch in der Kirche hab ich nichts adventliches entdeckt. Aber vielleicht saß ich auch einfach etwas ungünstig??
Plätzchen müssen wir noch backen.
Aber das fühlt ich irgendwie falsch an.
Vor allem, weil wir abends beim Grillen draußen sitzen. Da KANN man einfach nicht an Plätzchen denken.
Und besinnlich ist es hier im Moment auch nicht. Aber das könnte auch einfach daran liegen, dass wir 2 kleine Kinder haben.
Immerhin haben wir einen Adventskalender und Sohnemann findet das auch sehr spannend und hätte wohl am liebsten gleich alle Päckchen aufgemacht. Auf jeden Fall hat er sich schon überlegt, welches er morgen haben will.
Bekannte haben verlauten lassen, dass es JAHRE dauert, bis man sich daran gewöhnt hat. Eine Freundin aus Holland hat sich nach 6 Jahren hier immernoch nicht daran gewöhnt.
Und Weihnachten am Strand ist zwar mal erlebenswert, aber für immer kann ich mir das irgendwie nicht vorstellen.
So richtig will bei mir keine Weihnachtsstimmung aufkommen.
Wie auch, wenn man "atete" (afternoontea) im Garten macht und es in der Sonne manchmal kaum auszuhalten ist.
Für Kerzen ist es definitiv zu hell, Adventskränze hab ich hier noch nie gesehen und die Weihnachtsdeko ist einfach nur kitschig.
Und auch in der Kirche hab ich nichts adventliches entdeckt. Aber vielleicht saß ich auch einfach etwas ungünstig??
Plätzchen müssen wir noch backen.
Aber das fühlt ich irgendwie falsch an.
Vor allem, weil wir abends beim Grillen draußen sitzen. Da KANN man einfach nicht an Plätzchen denken.
Und besinnlich ist es hier im Moment auch nicht. Aber das könnte auch einfach daran liegen, dass wir 2 kleine Kinder haben.
Immerhin haben wir einen Adventskalender und Sohnemann findet das auch sehr spannend und hätte wohl am liebsten gleich alle Päckchen aufgemacht. Auf jeden Fall hat er sich schon überlegt, welches er morgen haben will.
Bekannte haben verlauten lassen, dass es JAHRE dauert, bis man sich daran gewöhnt hat. Eine Freundin aus Holland hat sich nach 6 Jahren hier immernoch nicht daran gewöhnt.
Und Weihnachten am Strand ist zwar mal erlebenswert, aber für immer kann ich mir das irgendwie nicht vorstellen.
Fahren in NZ
Nachdem ich jetzt auch schon seit 4 Monaten mit dem Auto fahre, habe ich es auch endlich geschafft meinen Führerschein umschreiben zu lassen.
Ich bin jetzt also stolzer Besitzer eines neuseeländischen Führerscheins.
Fast zumindest. Im Moment habe ich noch einen "temporary", einen ollen aus Papier, ohne Foto und alles, aber gültig.
Nur leider musste ich dafür meinen deutschen abgeben *heul*
Bin mal gespannt, ob ich den jemals wiedersehe.
Jetzt habe ich also einen mit 10 Jahren Gültigkeit, danach muss ich ihn erneuern. Gegen Gebühr natürlich, aber was solls.
Aber was ich viel wichtiger finde ist die Tatsache, dass autofahren für mich mittlerweile selbstverständlich geworden ist. Es ist zwar kein Hobby (und wird es wohl auch nie), aber schalten mit links, blinken mit rechts und überhaupt auf der falschen Straßenseite fahren fühlt sich nicht mehr falsch an. Vielmehr kann ich mir derzeit garnicht so richtig vorstellen in Deuschland zu Fahren. Schließlich ist da jetzt alles verkehrt ;-)
Einige Regeln find ich zwar immernoch gewöhnungsbedürftig, aber auch das wird besser.
Und wenn ich garnimmer mag, kann ich ja auch mit dem Radel fahren.
Mit den Jungs im Hänger hab ich dann auch genug Gewicht dabei um schnell wieder fit zu werden.
Oder ich nehm den ÖPNV. Zumindest hier im Tal ist der einigermaßen gut. Bei einer Freundin (etwa 4 km von hier, aber den Berg rauf) fährt nur morgens und abends ein Bus. DA kommt man ohne Auto echt nicht aus.
Ich bin jetzt also stolzer Besitzer eines neuseeländischen Führerscheins.
Fast zumindest. Im Moment habe ich noch einen "temporary", einen ollen aus Papier, ohne Foto und alles, aber gültig.
Nur leider musste ich dafür meinen deutschen abgeben *heul*
Bin mal gespannt, ob ich den jemals wiedersehe.
Jetzt habe ich also einen mit 10 Jahren Gültigkeit, danach muss ich ihn erneuern. Gegen Gebühr natürlich, aber was solls.
Aber was ich viel wichtiger finde ist die Tatsache, dass autofahren für mich mittlerweile selbstverständlich geworden ist. Es ist zwar kein Hobby (und wird es wohl auch nie), aber schalten mit links, blinken mit rechts und überhaupt auf der falschen Straßenseite fahren fühlt sich nicht mehr falsch an. Vielmehr kann ich mir derzeit garnicht so richtig vorstellen in Deuschland zu Fahren. Schließlich ist da jetzt alles verkehrt ;-)
Einige Regeln find ich zwar immernoch gewöhnungsbedürftig, aber auch das wird besser.
Und wenn ich garnimmer mag, kann ich ja auch mit dem Radel fahren.
Mit den Jungs im Hänger hab ich dann auch genug Gewicht dabei um schnell wieder fit zu werden.
Oder ich nehm den ÖPNV. Zumindest hier im Tal ist der einigermaßen gut. Bei einer Freundin (etwa 4 km von hier, aber den Berg rauf) fährt nur morgens und abends ein Bus. DA kommt man ohne Auto echt nicht aus.
Leben mit 2 Kindern
Nach mittlerweile 10 Wochen Erfahrung kann ich sagen:
Es ist anstrengend und schön.
Vor allem find ich es doof, wenn sich die beiden mit dem Schlafen mal wieder abwechseln und ich tagsüber keine ruhige Minute mehr habe.
Und schön ist es, wenn sie mich anstrahlen. Einfach so. Weil ich sie anschaue, weil ich da bin.
Schön ist es zu sehen, wie ähnlich sich die beiden sind und doch sooooo unterschiedlich.
Und dass der große redet wie ein Wasserfall kann auch manchmal etwas nerven, aber erraten, was er gerade wieder meint ist immer wieder spannend.
Und seit 7 Wochen gehen wir auch wieder ganz normal ins Playcentre. Der kleine verschläft das oft, der große hat seinen Spass. Und ich habe etwas Abwechslung und kann mich mit anderen Müttern unterhalten (und nicht nur mit einem 2 jährigen)
Und wenn es sein muss schaffen wir es sogar innerhalb einer Stunde startklar zu sein. Nach dem Aufstehen versteht sich und inklusive des gemeinsamen Frühstücks. Nicht dass ich das jeden Tag haben möchte, aber es ist gut zu wissen, dass es klappen kann.
Es ist anstrengend und schön.
Vor allem find ich es doof, wenn sich die beiden mit dem Schlafen mal wieder abwechseln und ich tagsüber keine ruhige Minute mehr habe.
Und schön ist es, wenn sie mich anstrahlen. Einfach so. Weil ich sie anschaue, weil ich da bin.
Schön ist es zu sehen, wie ähnlich sich die beiden sind und doch sooooo unterschiedlich.
Und dass der große redet wie ein Wasserfall kann auch manchmal etwas nerven, aber erraten, was er gerade wieder meint ist immer wieder spannend.
Und seit 7 Wochen gehen wir auch wieder ganz normal ins Playcentre. Der kleine verschläft das oft, der große hat seinen Spass. Und ich habe etwas Abwechslung und kann mich mit anderen Müttern unterhalten (und nicht nur mit einem 2 jährigen)
Und wenn es sein muss schaffen wir es sogar innerhalb einer Stunde startklar zu sein. Nach dem Aufstehen versteht sich und inklusive des gemeinsamen Frühstücks. Nicht dass ich das jeden Tag haben möchte, aber es ist gut zu wissen, dass es klappen kann.
Warum nur?
Warum eignetlich sind die Möbel hier in Neuseeland soooo teuer. Schlichtweg unbezahlbar. Eine normale Matratze kostet hier schon mal locker 1800$ oder gerne noch viel mehr. Und dabei handelt es sich nicht um ein supertolles Teil, sondern halt wirklich um eine ganz normale einfache Matratze.
Es ist einfach kaum zu glauben.
Ich frag mich immer, wer sich für so viel Geld neue Möbel leisten kann.
Und die Qualität der Möbel ist auch nicht unbedingt die dollste.
Also natürlich gibt es auch hier ordentliche Sachen, aber die kosten dann gleich wieder.....
Mir fehlt hier ganz eindeutig sowas wie IKEA.
Es gibt zwar immer wieder Gerüchte, dass es bald einen geben soll (in Auckland, also 1 Flugstunden von hier!!!), aber da wird wohl eher nix draus.
Schade!
Bleibt nur das teure Zeug hier zu kaufen oder vielleicht doch wieder nach Deutschland gehen?
Aber nur wegen der Möbel???
Oder noch ein Container voll mit Möbeln??? Und dann auch für Freunde hier miteinkaufen??
Oder gebrauchte Möbel über TradeMe?
Oder???
Naja. Im Moment ist IKEA keine Option für uns, denn der nächste sitzt in Sydney....
Es ist einfach kaum zu glauben.
Ich frag mich immer, wer sich für so viel Geld neue Möbel leisten kann.
Und die Qualität der Möbel ist auch nicht unbedingt die dollste.
Also natürlich gibt es auch hier ordentliche Sachen, aber die kosten dann gleich wieder.....
Mir fehlt hier ganz eindeutig sowas wie IKEA.
Es gibt zwar immer wieder Gerüchte, dass es bald einen geben soll (in Auckland, also 1 Flugstunden von hier!!!), aber da wird wohl eher nix draus.
Schade!
Bleibt nur das teure Zeug hier zu kaufen oder vielleicht doch wieder nach Deutschland gehen?
Aber nur wegen der Möbel???
Oder noch ein Container voll mit Möbeln??? Und dann auch für Freunde hier miteinkaufen??
Oder gebrauchte Möbel über TradeMe?
Oder???
Naja. Im Moment ist IKEA keine Option für uns, denn der nächste sitzt in Sydney....
Premiere
Endlich haben wir es geschafft!
Unser Grill ist aufgebaut und funktioniert!
Ach ist das lecker.
Zumindest, wenn man ordentliches Fleisch drauflegt. DAS ist bisher noch die größte Schwierigkeit für uns. Denn die Würstchen der Kiwis sind einfach.... Naja sagen wir mal "nicht ganz so schmackhaft wie in Deutschland" Aber ansonsten genießen wir es einfach, dass es jetzt wieder ganz lange hell ist und wir unser Deck nutzen können.
Grillen mit Gas ist zwar noch neu für uns, aber hier in NZ gang und gäbe, also wollen wir uns mal an den Standart unserer neuen Heimat halten.
Und weil unser Vermieter noch ein Gate über den Gartenweg macht, kann ich in Zukunft mit den beiden Jungs auch gemütlich in den Vorgarten gehen ohne ständig Angst haben zu müssen, dass einer auf die Straße rennt.
Ich freu mich schon!
Unser Grill ist aufgebaut und funktioniert!
Ach ist das lecker.
Zumindest, wenn man ordentliches Fleisch drauflegt. DAS ist bisher noch die größte Schwierigkeit für uns. Denn die Würstchen der Kiwis sind einfach.... Naja sagen wir mal "nicht ganz so schmackhaft wie in Deutschland" Aber ansonsten genießen wir es einfach, dass es jetzt wieder ganz lange hell ist und wir unser Deck nutzen können.
Grillen mit Gas ist zwar noch neu für uns, aber hier in NZ gang und gäbe, also wollen wir uns mal an den Standart unserer neuen Heimat halten.
Und weil unser Vermieter noch ein Gate über den Gartenweg macht, kann ich in Zukunft mit den beiden Jungs auch gemütlich in den Vorgarten gehen ohne ständig Angst haben zu müssen, dass einer auf die Straße rennt.
Ich freu mich schon!
Sonntag, 14. September 2008
SOMMER!!!
Hach ist das schön!!
Der Regen ist vorbei!
Jetzt geht es in Riesenschritten auf den Sommer zu!
Die Tage sind schon wieder ziemlich lang, morgens scheint uns die Sonne ins Schlafzimmer und abends kommt T. fast immer im Hellen nach Hause!
Gestern und heute waren wir bei strahlendem Sonnenschein am Strand. Einfach toll. Ok, der Wind ist noch etwas frisch, aber zumindest nach dem Kalender ist ja auch noch Winter. Da bin ich mit Sonnenschein und nicht zu frischem Wind auch schon zufrieden. Und ohne Wind ist definitiv T-Shirt-Wetter. Das ist soooo toll.
Nachts wirds durchaus noch sehr frisch. Letzte Nacht hat unser Schlafzimmer auch wieder auf 13°C abgekühlt. Könnte daran liegen, dass wir zum ersten Mal seit Wochen die Heizung nachts nicht anhatten. Eigentlich reichen ja auch unsere Decken, um solche Temperaturen zu überstehen. Aber halt nur, wenn man unter der Decke liegen bleibt. Und das macht unser Sohnemann leider nur selten. Also haben wir ihm jetzt einen ganz dicken Schlafanzug besorgt. Als Schlafsackersatz. Dann noch eine dünne Decke über ihn und wir brauchen die Heizung nicht mehr.
Und dann ist da natürlich die Aussicht auf höhere Temperaturen in den nächsten Monaten.
Ach, das ist sooo schön, wenn man wieder draußen leben kann.
Im Playcentre geht es auch viel entspannter zu, wenn die Kinder raus können.
Und wenn die Sonne scheint, dann fühlt man sich ja auch viel besser.
Und für den Zwuckel ist es auch schöner, wenn es nicht mehr soooo kalt ist.
Für den Zwerg sowieso!
Und was macht der Neuseeländer beim ersten Sonnenschein?
Richtig. Er holt den Rasenmäher raus und kürzt den über den Winter in die Länge geschossenen Rasen.
Und da es ja nicht mehr regnet, müssen auch direkt die Blumen wieder bewässert werden. Zumindest macht das unsere Nachbarin so. Ich glaub ja, dass der Boden noch feucht genug ist. Neulich hatte unser Vorgarten nämlich noch sehr deutliche Matschtendenzen.
Den Rasen haben wir heute trotzdem gemäht. Man muss sich ja an den Einheimischen orientieren ;-)
Der Regen ist vorbei!
Jetzt geht es in Riesenschritten auf den Sommer zu!
Die Tage sind schon wieder ziemlich lang, morgens scheint uns die Sonne ins Schlafzimmer und abends kommt T. fast immer im Hellen nach Hause!
Gestern und heute waren wir bei strahlendem Sonnenschein am Strand. Einfach toll. Ok, der Wind ist noch etwas frisch, aber zumindest nach dem Kalender ist ja auch noch Winter. Da bin ich mit Sonnenschein und nicht zu frischem Wind auch schon zufrieden. Und ohne Wind ist definitiv T-Shirt-Wetter. Das ist soooo toll.
Nachts wirds durchaus noch sehr frisch. Letzte Nacht hat unser Schlafzimmer auch wieder auf 13°C abgekühlt. Könnte daran liegen, dass wir zum ersten Mal seit Wochen die Heizung nachts nicht anhatten. Eigentlich reichen ja auch unsere Decken, um solche Temperaturen zu überstehen. Aber halt nur, wenn man unter der Decke liegen bleibt. Und das macht unser Sohnemann leider nur selten. Also haben wir ihm jetzt einen ganz dicken Schlafanzug besorgt. Als Schlafsackersatz. Dann noch eine dünne Decke über ihn und wir brauchen die Heizung nicht mehr.
Und dann ist da natürlich die Aussicht auf höhere Temperaturen in den nächsten Monaten.
Ach, das ist sooo schön, wenn man wieder draußen leben kann.
Im Playcentre geht es auch viel entspannter zu, wenn die Kinder raus können.
Und wenn die Sonne scheint, dann fühlt man sich ja auch viel besser.
Und für den Zwuckel ist es auch schöner, wenn es nicht mehr soooo kalt ist.
Für den Zwerg sowieso!
Und was macht der Neuseeländer beim ersten Sonnenschein?
Richtig. Er holt den Rasenmäher raus und kürzt den über den Winter in die Länge geschossenen Rasen.
Und da es ja nicht mehr regnet, müssen auch direkt die Blumen wieder bewässert werden. Zumindest macht das unsere Nachbarin so. Ich glaub ja, dass der Boden noch feucht genug ist. Neulich hatte unser Vorgarten nämlich noch sehr deutliche Matschtendenzen.
Den Rasen haben wir heute trotzdem gemäht. Man muss sich ja an den Einheimischen orientieren ;-)
Lieber Zwuckel!
Ab sofort kannst du dich auf den Weg machen.
Wir haben alles vorbereitet für dich.
Oder zumindest alles, an das wir gedacht haben.
Für die Geburt: Papa, Mama und eine Hebamme (oder eigentlich 2, die StudentMidwife ist schließlich auch da). F. wird zu seinen Freunden gehen.
Für die Zeit danach: Windeln, ein Tragetuch, was zum anziehen und natürlich ein Platz zum schlafen.
Auch der Gefrierschrank ist voll, aber das ist für dich ja nicht so wichtig. Für uns schon. Schließlich wollen wir uns um dich kümmern und nicht so sehr um das Essen.
Wenn das nicht reicht, müssen wir halt nachbessern.
Sogar gutes Wetter haben wir bestellt.
Jetzt musst du nur noch kommen.
So kurz vor dem errechneten Termin. Oder auch kurz danach.
Hoffentlich aber bald.
Jetzt (!!) ist auch "unsere" Hebamme wieder da!
Es ist also wirklich alles bereit für dich.
Aber wenn ich ehrlich sein soll, fühl ich mich im Moment garnicht nach Geburt. Ich kann mir das gerade garnicht vorstellen. Obwohl ich ja schon seit mittlerweile 4 Wochen immer wieder Wehen habe. Aber die Geburt ist für mich immernoch meilenweit entfernt.
Im Moment kann ich deine Bewegungen unter meiner Bauchdecke sehen. Mal streckst du rechts deinen Popo raus, mal links einen Fuß. Oder du hast Schluckauf. Das mag ich aber nicht so gerne. Du vermutlich auch nicht.
Und wie es danach wird???
Keine Ahnung.
Anders auf jeden Fall. Alles andere kann ich mir auch nicht vorstellen.
Aber wir freuen uns schon auf dich!
Auch dein großer Bruder.
Der will nämlich endlich wieder richtig mit mir knuddeln können, ohne den großen Bauch.
Sein Spielzeug würde er auch mit dir teilen, aber ich glaube, das brauchst du noch garnicht.
Und dein Papa ist dann erstmal auch daheim bei uns. Er macht Babyurlaub. Das wird bestimmt toll. Einfach ganz viel Zeit für uns.
Ich freu mich schon.
Und dann wissen wir auch endlich, wie wir dich in Zukunft nennen sollen.
Zwuckel ist ja kein Name ;-)
Aber da wir nicht wissen, ob du ein Junge oder ein Mädchen bist....
Also mach dich einfach auf den Weg!
Wir haben alles vorbereitet für dich.
Oder zumindest alles, an das wir gedacht haben.
Für die Geburt: Papa, Mama und eine Hebamme (oder eigentlich 2, die StudentMidwife ist schließlich auch da). F. wird zu seinen Freunden gehen.
Für die Zeit danach: Windeln, ein Tragetuch, was zum anziehen und natürlich ein Platz zum schlafen.
Auch der Gefrierschrank ist voll, aber das ist für dich ja nicht so wichtig. Für uns schon. Schließlich wollen wir uns um dich kümmern und nicht so sehr um das Essen.
Wenn das nicht reicht, müssen wir halt nachbessern.
Sogar gutes Wetter haben wir bestellt.
Jetzt musst du nur noch kommen.
So kurz vor dem errechneten Termin. Oder auch kurz danach.
Hoffentlich aber bald.
Jetzt (!!) ist auch "unsere" Hebamme wieder da!
Es ist also wirklich alles bereit für dich.
Aber wenn ich ehrlich sein soll, fühl ich mich im Moment garnicht nach Geburt. Ich kann mir das gerade garnicht vorstellen. Obwohl ich ja schon seit mittlerweile 4 Wochen immer wieder Wehen habe. Aber die Geburt ist für mich immernoch meilenweit entfernt.
Im Moment kann ich deine Bewegungen unter meiner Bauchdecke sehen. Mal streckst du rechts deinen Popo raus, mal links einen Fuß. Oder du hast Schluckauf. Das mag ich aber nicht so gerne. Du vermutlich auch nicht.
Und wie es danach wird???
Keine Ahnung.
Anders auf jeden Fall. Alles andere kann ich mir auch nicht vorstellen.
Aber wir freuen uns schon auf dich!
Auch dein großer Bruder.
Der will nämlich endlich wieder richtig mit mir knuddeln können, ohne den großen Bauch.
Sein Spielzeug würde er auch mit dir teilen, aber ich glaube, das brauchst du noch garnicht.
Und dein Papa ist dann erstmal auch daheim bei uns. Er macht Babyurlaub. Das wird bestimmt toll. Einfach ganz viel Zeit für uns.
Ich freu mich schon.
Und dann wissen wir auch endlich, wie wir dich in Zukunft nennen sollen.
Zwuckel ist ja kein Name ;-)
Aber da wir nicht wissen, ob du ein Junge oder ein Mädchen bist....
Also mach dich einfach auf den Weg!
Samstag, 23. August 2008
Playcentre
oder wie man in Neuseeland Freunde finden kann.
Eigentlich ist das ja ganz einfach.
Man geht zum Playcentre und gut ist.
Nur sollte man vor dem Umzug nach Neuseeland auch mal einen (oder lieber zwei) Gedanken an die Ferientermine verschwenden.
Denn: Playcentre halten sich an die Schulferien. Und das bedeutet ganz einfach, dass da zwischen Weihnachten und Mitte Februar dicht ist.
Es war also nicht unbedingt die allerbeste Idee im November nach Neuseeland zu ziehen, denn bis man überhaupt mal weiß, wo man wirklich wohnen wird ist es dann garantiert Dezember und schon stehen die Sommerferien vor der Türe. Und damit eine recht einsame Zeit für Mutter und Kind, denn ein Spielplatz ist zwar was tolles, aber macht nicht weniger einsam.
Was war ich froh, als es dann endlich Februar war und ich für Anfang März einen Besuchstermin im nächstgelegenen Playcentre bekam.
Ist schon eine ganz Weile her mittlerweile.
Und was soll ich sagen: Wir gehen immer noch hin. Ins Playcentre mein ich.
Sogar gleich mehrmals die Woche!!
Und eine Ausbildung in "Early Childhood Education" bekomme ich sogar auch noch dazu.
Aber mal von vorne:
Playcentre sind eine Elternkooperative, in der die Eltern wechselseitig die Kinder betreuen. In festen Räumlichkeiten, mit einigermaßen geregelter Struktur, mit vielen Möglichkeiten für die Kinder.
Alles selbstorganisiert, keine festen Angestellten, sondern "nur" die Eltern. Aus- und Weiterbildung ist ein Muss, d.h. Playcentre erwartet nicht nur, sondern bietet auch die Möglichkeit sich im Bereich frühkindliche Erziehung fortzubilden.
Und das ist sogar ganz spassig. Sich mal wieder berieseln lassen, ab und an was (mehr oder weniger) sinnvolles beitragen und vor allem: Ich bin 2,5 Stunden in der Woche ohne Kind! Noch :-D
Das "Fremdbetreuen" klappt erstaunlich gut. Bei einer Playcentre-Mama mit 2 Kindern fühlt er sich richtig wohl, so dass ich beruhigt mal was anderes tun kann.
Einfach herrlich!
Im Playcentre fühlen wir uns mit jedem Besuch wohler.
Ja, ich hab auch Aufgaben zu übernehmen, aber es ist wirklich spannend, wenn man nicht nur das eingene Kind um sich hat, sondern auch Kinder anderer Altersstufen (vom Baby bis zu 5 Jahren ist alles dabei). Die Kinder können aus einem breiten Angebot wählen, was sie machen wollen und auch das klappt erstaunlich gut. Irgendjemand findet sich immer für besondere Aktivitäten wie Backen oder basteln, damit die Mamas da nicht so alleine sind ;-)
Solange es nicht gerade in Strömen regnet können die Kinder auch auf die Außenanlagen. Irgendjemand von den Erwachsenen ist dann auch immer mit draußen. Zwischendurch gibt es "morning tea" und da sitzen tatsächlich alle am Tisch und frühstücken nochmal. Dann gibt es oft noch eine "food activity" also backen, Obstspieße machen, Milchshakes vorbereiten, dem Popcorn beim poppen zugucken oder sowas. Das Ergebnis gibt es nachher bei der "Sharing Time" und kommt meistens ziemlich gut an.
Alles in allem sind die 2,5 Stunden meist sehr schnell rum. Die Kinder haben Spass, die Mütter können zwischendurch mal ein kleines Schwätzchen halten und vor allem kommen wir raus aus unserer Bude ;-)
Eigentlich ist das ja ganz einfach.
Man geht zum Playcentre und gut ist.
Nur sollte man vor dem Umzug nach Neuseeland auch mal einen (oder lieber zwei) Gedanken an die Ferientermine verschwenden.
Denn: Playcentre halten sich an die Schulferien. Und das bedeutet ganz einfach, dass da zwischen Weihnachten und Mitte Februar dicht ist.
Es war also nicht unbedingt die allerbeste Idee im November nach Neuseeland zu ziehen, denn bis man überhaupt mal weiß, wo man wirklich wohnen wird ist es dann garantiert Dezember und schon stehen die Sommerferien vor der Türe. Und damit eine recht einsame Zeit für Mutter und Kind, denn ein Spielplatz ist zwar was tolles, aber macht nicht weniger einsam.
Was war ich froh, als es dann endlich Februar war und ich für Anfang März einen Besuchstermin im nächstgelegenen Playcentre bekam.
Ist schon eine ganz Weile her mittlerweile.
Und was soll ich sagen: Wir gehen immer noch hin. Ins Playcentre mein ich.
Sogar gleich mehrmals die Woche!!
Und eine Ausbildung in "Early Childhood Education" bekomme ich sogar auch noch dazu.
Aber mal von vorne:
Playcentre sind eine Elternkooperative, in der die Eltern wechselseitig die Kinder betreuen. In festen Räumlichkeiten, mit einigermaßen geregelter Struktur, mit vielen Möglichkeiten für die Kinder.
Alles selbstorganisiert, keine festen Angestellten, sondern "nur" die Eltern. Aus- und Weiterbildung ist ein Muss, d.h. Playcentre erwartet nicht nur, sondern bietet auch die Möglichkeit sich im Bereich frühkindliche Erziehung fortzubilden.
Und das ist sogar ganz spassig. Sich mal wieder berieseln lassen, ab und an was (mehr oder weniger) sinnvolles beitragen und vor allem: Ich bin 2,5 Stunden in der Woche ohne Kind! Noch :-D
Das "Fremdbetreuen" klappt erstaunlich gut. Bei einer Playcentre-Mama mit 2 Kindern fühlt er sich richtig wohl, so dass ich beruhigt mal was anderes tun kann.
Einfach herrlich!
Im Playcentre fühlen wir uns mit jedem Besuch wohler.
Ja, ich hab auch Aufgaben zu übernehmen, aber es ist wirklich spannend, wenn man nicht nur das eingene Kind um sich hat, sondern auch Kinder anderer Altersstufen (vom Baby bis zu 5 Jahren ist alles dabei). Die Kinder können aus einem breiten Angebot wählen, was sie machen wollen und auch das klappt erstaunlich gut. Irgendjemand findet sich immer für besondere Aktivitäten wie Backen oder basteln, damit die Mamas da nicht so alleine sind ;-)
Solange es nicht gerade in Strömen regnet können die Kinder auch auf die Außenanlagen. Irgendjemand von den Erwachsenen ist dann auch immer mit draußen. Zwischendurch gibt es "morning tea" und da sitzen tatsächlich alle am Tisch und frühstücken nochmal. Dann gibt es oft noch eine "food activity" also backen, Obstspieße machen, Milchshakes vorbereiten, dem Popcorn beim poppen zugucken oder sowas. Das Ergebnis gibt es nachher bei der "Sharing Time" und kommt meistens ziemlich gut an.
Alles in allem sind die 2,5 Stunden meist sehr schnell rum. Die Kinder haben Spass, die Mütter können zwischendurch mal ein kleines Schwätzchen halten und vor allem kommen wir raus aus unserer Bude ;-)
Vorbei??
oder kommt da vielleicht doch noch was nach??
Nachdem ich im Juni ja noch von dem hiesigen Winter geschwärmt hatte, ist es mir zwischenzeitlich gründlich vergangen.
Das Wetter hier war einfach nur bescheiden.
Meistens nass.
Und wenn ich nass sage, dann meine ich das ziemlich genau so!
Unser Vorgarten war nicht mehr betretbar, ohne sehr deutlich sumpfige quatsch-Geräusche von sich zu geben. Auch der Spielplatz im nahegelegenen Park war mehr Matschgrube als sonstwas (was die Kinder nicht am Spielen gehindert hat).
Tagelang (und nächtelang) Dauerregen, gepaart mit heftigen Stürmen aus allen Richtungen (ich hatte immer wieder das Gefühl, dass unser Haus vielleicht doch noch umgeweht wird). Und dann hat es zur Abwechslung wieder geregnet.
Ok, zwischendurch gab es mal den ein oder anderen nicht verregneten Tag. Dafür war es dann meist tierisch kalt. Und das halt auch zumindest morgens im Haus.
Und jetzt??
Jetzt hat es seit Wochenbeginn zunächst nur noch nachts geregnet, dann auch da nicht mehr. Unser Garten scheint langsam wieder betretbar zu werden und die deprimierten Gefühle verschwinden im Sonnenschein.
Heute war dann trotz verregneter Vorhersage ein durchaus schöner Tag. Schon fast frühlingshaft. Und in der Sonne warm genug für ein T-Shirt!
SO kann es ruhig weitergehen.
Und wenn Regen, dann bitte nachts!!!
Es war übrigens nicht nur gefühlsmäßig ein sehr nasser Winter (auch wenn wir ja eigentlich keinen Vergleich haben), sondern auch rein statistisch. Im Juli hat es etwa doppelt so viel geregnet, wie in einem "normalen" Juli.
Aber was ist schon normal seit wir hier sind??
Das Wetter jedenfalls nicht!
Zu langer, zu trockener, zu heißer Sommer.
Zu nasser Winter (als Ausgleich??)
Aber mir ist das alles so ziemlich egal, solange nur die Sonne scheint und es nicht tagelang regnet!
Nachdem ich im Juni ja noch von dem hiesigen Winter geschwärmt hatte, ist es mir zwischenzeitlich gründlich vergangen.
Das Wetter hier war einfach nur bescheiden.
Meistens nass.
Und wenn ich nass sage, dann meine ich das ziemlich genau so!
Unser Vorgarten war nicht mehr betretbar, ohne sehr deutlich sumpfige quatsch-Geräusche von sich zu geben. Auch der Spielplatz im nahegelegenen Park war mehr Matschgrube als sonstwas (was die Kinder nicht am Spielen gehindert hat).
Tagelang (und nächtelang) Dauerregen, gepaart mit heftigen Stürmen aus allen Richtungen (ich hatte immer wieder das Gefühl, dass unser Haus vielleicht doch noch umgeweht wird). Und dann hat es zur Abwechslung wieder geregnet.
Ok, zwischendurch gab es mal den ein oder anderen nicht verregneten Tag. Dafür war es dann meist tierisch kalt. Und das halt auch zumindest morgens im Haus.
Und jetzt??
Jetzt hat es seit Wochenbeginn zunächst nur noch nachts geregnet, dann auch da nicht mehr. Unser Garten scheint langsam wieder betretbar zu werden und die deprimierten Gefühle verschwinden im Sonnenschein.
Heute war dann trotz verregneter Vorhersage ein durchaus schöner Tag. Schon fast frühlingshaft. Und in der Sonne warm genug für ein T-Shirt!
SO kann es ruhig weitergehen.
Und wenn Regen, dann bitte nachts!!!
Es war übrigens nicht nur gefühlsmäßig ein sehr nasser Winter (auch wenn wir ja eigentlich keinen Vergleich haben), sondern auch rein statistisch. Im Juli hat es etwa doppelt so viel geregnet, wie in einem "normalen" Juli.
Aber was ist schon normal seit wir hier sind??
Das Wetter jedenfalls nicht!
Zu langer, zu trockener, zu heißer Sommer.
Zu nasser Winter (als Ausgleich??)
Aber mir ist das alles so ziemlich egal, solange nur die Sonne scheint und es nicht tagelang regnet!
Geschafft
Ich habe es ja kaum zu hoffen gewagt, aber wir haben es tatsächlich geschafft.
T. muss abends nicht mehr alleine vom Bahnhof nach Hause laufen. Wir (also F. und ich) schaffen den Weg seit neuestem wieder in Rekordzeit.
Ein Hoch auf unser "puky auto", mit dem sich Sohnemann manchmal (!!!!) in windeseile fortbewegt. Jetzt brauchen wir für die 1,1km lange Strecke "nur" noch 25-30 Minuten. Und ganz ehrlich wäre ich alleine zur Zeit auch kaum schneller. Naja, ich geh halt alles etwas langsamer an im Moment ;-)
Besonders beliebt: sämtliche Arten von "Hubbsas", also alles wo man drüber fahren kann (Bodenschwellen, kaputter Straßenbelag, etc.)
Manchmal allerdings sind die Autos an der Hauptstraße viel interessanter als "papa ab zug" und so stehen wir dann an der Straße rum und F. gibt zu fast jedem Auto einen Kommentar ab.
Eigentlich ist mir das ja egal, ABER manchmal ist es mir zum rumstehen eigentlich zu kalt. Nur leider ist DAS dem jungen Mann ziemlich egal.
Naja, sei's drum.
Immerhin ist es abends wieder so lange hell, dass wir T. überhaupt vom Bahnhof abholen können, ohne dass wir ihn wegen der Dunkelheit einfach übersehen. Und das wird jeden Tag besser :-D
T. muss abends nicht mehr alleine vom Bahnhof nach Hause laufen. Wir (also F. und ich) schaffen den Weg seit neuestem wieder in Rekordzeit.
Ein Hoch auf unser "puky auto", mit dem sich Sohnemann manchmal (!!!!) in windeseile fortbewegt. Jetzt brauchen wir für die 1,1km lange Strecke "nur" noch 25-30 Minuten. Und ganz ehrlich wäre ich alleine zur Zeit auch kaum schneller. Naja, ich geh halt alles etwas langsamer an im Moment ;-)
Besonders beliebt: sämtliche Arten von "Hubbsas", also alles wo man drüber fahren kann (Bodenschwellen, kaputter Straßenbelag, etc.)
Manchmal allerdings sind die Autos an der Hauptstraße viel interessanter als "papa ab zug" und so stehen wir dann an der Straße rum und F. gibt zu fast jedem Auto einen Kommentar ab.
Eigentlich ist mir das ja egal, ABER manchmal ist es mir zum rumstehen eigentlich zu kalt. Nur leider ist DAS dem jungen Mann ziemlich egal.
Naja, sei's drum.
Immerhin ist es abends wieder so lange hell, dass wir T. überhaupt vom Bahnhof abholen können, ohne dass wir ihn wegen der Dunkelheit einfach übersehen. Und das wird jeden Tag besser :-D
Gefunden
so, endlich ist es soweit.
Wir haben es geschafft und uns auf einen Namen für unseren Zwuckel zu einigen. *jippijubelfreu*
Also eigentlich haben wir 4 Namen gefunden. 2 für ein Mädchen und 2 für einen Jungen. Damit sich das Kind nachher nicht beschweren kann, dass es "nur" einen Namen abbekommen hat.
Jetzt steht auf jeden Fall fest, wie das Kind mal heißen wird.
Verraten wird aber nix ;-)
Sonst ist's ja keine Überraschung mehr.
Wobei selbst wir ja noch nicht wissen, ob wir einen Jungen oder ein Mädchen kriegen.
Es bleibt also spannend.
Und die Sache mit der immer näher rückenden Geburt gestaltet sich ebenfalls spannend.
WOHIN nur mit F.????
Oder verschläft er das alles einfach?
Oder vielleicht doch zu Playcentre-Freunden??
Oder???
Naja, wir haben ja vermutlich noch ein kleines bisschen Zeit, also übereilen wir da nix. F. geht am Dienstag erstmal alleine ein paar Freunde besuchen, dann sehen wir weiter. Ich bin sehr gespannt, wie das so wird.
Alles andere wird sich zeigen.
Schließlich hält sich ja eh keiner an meine Pläne, also kann ich das Pläneschmieden auch gleich bleiben lassen ;-)
Wir haben es geschafft und uns auf einen Namen für unseren Zwuckel zu einigen. *jippijubelfreu*
Also eigentlich haben wir 4 Namen gefunden. 2 für ein Mädchen und 2 für einen Jungen. Damit sich das Kind nachher nicht beschweren kann, dass es "nur" einen Namen abbekommen hat.
Jetzt steht auf jeden Fall fest, wie das Kind mal heißen wird.
Verraten wird aber nix ;-)
Sonst ist's ja keine Überraschung mehr.
Wobei selbst wir ja noch nicht wissen, ob wir einen Jungen oder ein Mädchen kriegen.
Es bleibt also spannend.
Und die Sache mit der immer näher rückenden Geburt gestaltet sich ebenfalls spannend.
WOHIN nur mit F.????
Oder verschläft er das alles einfach?
Oder vielleicht doch zu Playcentre-Freunden??
Oder???
Naja, wir haben ja vermutlich noch ein kleines bisschen Zeit, also übereilen wir da nix. F. geht am Dienstag erstmal alleine ein paar Freunde besuchen, dann sehen wir weiter. Ich bin sehr gespannt, wie das so wird.
Alles andere wird sich zeigen.
Schließlich hält sich ja eh keiner an meine Pläne, also kann ich das Pläneschmieden auch gleich bleiben lassen ;-)
Donnerstag, 3. Juli 2008
Fenster sind geputzt!
nach der neuseeländischen Methode.
Also quasi im Schlaf.
So sollten wir das immer machen.
Ist doch sehr viel entspannter als die deutsche Methode ;-)
Und bis auf den obersten Rand sind die Fenster auch wirklich sauber! *freu*
Zur Zeit haben wir ja eher heftigen Regen (wenn es regnet) begleitet von noch heftigeren Winden.
Neulich haben die beiden schon die Fenster auf der West- und Südseite "geputzt".
Heute hab ich mich mit dem Zwerg zum Mittagschlaf hingelegt (aufgrund des Wetters wollte ich nicht rausgehen und hab die Zeit lieber zum entspannen genutzt). Ich hab nur gehört, wie der Wind um das Haus pfiff und der Regen hat ordentlich gegen die Wände geprasselt.
Nach ca. 1,5 Stunden war der Regen dann vorbei und die Fenster sauber!!!
Jetzt können wir wieder gut rausgucken.
Und von innen sind die Fenster auch schnell geputzt (wobei sie da ja nicht so dreckig sind!).
Einzig die Fenster nach Osten sind noch reichlich schmutzig. Da warten wir noch auf die richtigen Winde.
Hoffentlich kommen die bald, sonst ist das so schrecklich uneinheitlich ;-)
Also quasi im Schlaf.
So sollten wir das immer machen.
Ist doch sehr viel entspannter als die deutsche Methode ;-)
Und bis auf den obersten Rand sind die Fenster auch wirklich sauber! *freu*
Zur Zeit haben wir ja eher heftigen Regen (wenn es regnet) begleitet von noch heftigeren Winden.
Neulich haben die beiden schon die Fenster auf der West- und Südseite "geputzt".
Heute hab ich mich mit dem Zwerg zum Mittagschlaf hingelegt (aufgrund des Wetters wollte ich nicht rausgehen und hab die Zeit lieber zum entspannen genutzt). Ich hab nur gehört, wie der Wind um das Haus pfiff und der Regen hat ordentlich gegen die Wände geprasselt.
Nach ca. 1,5 Stunden war der Regen dann vorbei und die Fenster sauber!!!
Jetzt können wir wieder gut rausgucken.
Und von innen sind die Fenster auch schnell geputzt (wobei sie da ja nicht so dreckig sind!).
Einzig die Fenster nach Osten sind noch reichlich schmutzig. Da warten wir noch auf die richtigen Winde.
Hoffentlich kommen die bald, sonst ist das so schrecklich uneinheitlich ;-)
Sonntag, 29. Juni 2008
Es regnet, es regnet...
die Erde wird zu Matsch!
Ja, ich weiß, so geht der Text nicht weiter. So ist es aber hier.
Seit ein paar Tagen regnet es regelmäßig immer nachts. Tagsüber ist war es bisher zum Glück von oben trocken. Seit gestern ist das aber auch anders. Es regnet ohne Unterlass. Ganz schön nass kann ich da nur sagen.
Die Grünflächen verwandeln sich bei Betreten sofort in eine Matschgrube. Der Hutt River ist so voll wie ich ihn noch nie gesehen habe. Und in der Mall ist auch am Sonntag deutlich mehr los als sonst. Vor allem auf dem kleinen Spielplatz.
Und ich glaube, der Winter ist jetzt da.
Es sollen sogar Straßen wegen Eis und Schnee gesperrt worden sein...
Angeblich ist das Regenwetter nämlich das typische Winterwetter hier in Wellington. Dauerregen über Tage hinweg, ordentlich Wind und Temperaturen zwischen 5 und 10° C. Es ist also nicht wirklich kalt, aber einfach ungemütlich.
Auf jeden Fall ist es so, dass man nicht freiwillig vor die Türe geht.
Es sei denn, man ist ein Kind. Da hält einen irgendwie nix drinne.
Spätestens jetzt weiß ich auch, warum die meisten Kinder im Playcentre mit Gummistiefeln rumrennen. Obwohl die auch nix bringen, wenn das Kind in die Pfütze fällt und danach die Pfütze in den Gummistiefeln hat :-D
Den Playcentre-Kindern macht das Wetter nicht viel aus. Die gehen einfach raus und freuen sich, dass sie in den Pfützen so schön planschen können. Zum Glück haben alle Wechselklamotten dabei. Das ist nämlich Pflicht im Playcentre.
Zum Regen kommt noch der unablässige Wind dazu, so dass es zeitweise waagrecht regnet. Und da hilft der Regenschirm dann auch höchstens bis zum Gartentor, bevor er wegen Zerstörung in der Tonne landet.
Sogar unser Sandkasten wurde aufgepustet und ist jetzt eher ein Sandmeer. Aber bei dem Wetter gehen wir sowieso nicht raus zum Spielen.
Letzte Nacht hatte ich mal wieder das Gefühl, dass unser Haus auf dem Meer davonschwimmt. So ohne Keller und bei dem Wind...
Ich weiß ja nicht, wie stabil die Häuser hier verankert sind.
Aber der Eindruck ensteht halt.
Vielleicht auch nur, weil Regen und Wind in der Wohnung um so vieles lauter zu hören sind, als ich das aus Deutschland kenne. 1-fach Verglasung hält auch nicht so viel Lärm ab ;-)
Leider hat die 1-fach Verglasung nicht nur den Lärmnachteil. Heute haben wir festgestellt, dass unsere Verandatüre (die auf der Südseite des Hauses, also in Wetterrichtung) von innen nass ist. Obwohl es ja nur von außen dagegen regnet. Aber am Übergang vom Glas zum Holz ist die undicht. Ich bin mal gespannt, was unser Vermieter dazu sagt.
Neuseeländische Bauweise sag ich da nur.
Verstehen kann ich's nicht.
Aber ein Gutes hat das Wetter dann doch.
Die Fenster werden endlich auch mal von außen sauber.
Nicht, dass ich die nicht schonmal putzen wollte. Aber ich hab immernoch keine Lösung für das Problem gefunden, wie man Fenster von außen putzt, die sich nach außen öffnen lassen. Irgendwie kommt man da nämlich nicht ran. Vor allem nicht im 1. OG.
Ich warte jetzt noch auf drehende Winde, damit auch die anderen Fenster sauber werden. Bei denen in Süd- und Westrichtung hat das schon ganz gut geklappt (auch wenn sie nicht ganz so sauber sind, wie frischgeputzt).
Und die Wettervorhersage für die nächsten Tage:
Regen
Regen
Regen
mal mehr, mal weniger
Temperaturen um die 10°C
und weil's so schön ist, immer noch ein netter Wind dazu.
Und dann gleich wieder Regen.....
Ja, ich weiß, so geht der Text nicht weiter. So ist es aber hier.
Seit ein paar Tagen regnet es regelmäßig immer nachts. Tagsüber ist war es bisher zum Glück von oben trocken. Seit gestern ist das aber auch anders. Es regnet ohne Unterlass. Ganz schön nass kann ich da nur sagen.
Die Grünflächen verwandeln sich bei Betreten sofort in eine Matschgrube. Der Hutt River ist so voll wie ich ihn noch nie gesehen habe. Und in der Mall ist auch am Sonntag deutlich mehr los als sonst. Vor allem auf dem kleinen Spielplatz.
Und ich glaube, der Winter ist jetzt da.
Es sollen sogar Straßen wegen Eis und Schnee gesperrt worden sein...
Angeblich ist das Regenwetter nämlich das typische Winterwetter hier in Wellington. Dauerregen über Tage hinweg, ordentlich Wind und Temperaturen zwischen 5 und 10° C. Es ist also nicht wirklich kalt, aber einfach ungemütlich.
Auf jeden Fall ist es so, dass man nicht freiwillig vor die Türe geht.
Es sei denn, man ist ein Kind. Da hält einen irgendwie nix drinne.
Spätestens jetzt weiß ich auch, warum die meisten Kinder im Playcentre mit Gummistiefeln rumrennen. Obwohl die auch nix bringen, wenn das Kind in die Pfütze fällt und danach die Pfütze in den Gummistiefeln hat :-D
Den Playcentre-Kindern macht das Wetter nicht viel aus. Die gehen einfach raus und freuen sich, dass sie in den Pfützen so schön planschen können. Zum Glück haben alle Wechselklamotten dabei. Das ist nämlich Pflicht im Playcentre.
Zum Regen kommt noch der unablässige Wind dazu, so dass es zeitweise waagrecht regnet. Und da hilft der Regenschirm dann auch höchstens bis zum Gartentor, bevor er wegen Zerstörung in der Tonne landet.
Sogar unser Sandkasten wurde aufgepustet und ist jetzt eher ein Sandmeer. Aber bei dem Wetter gehen wir sowieso nicht raus zum Spielen.
Letzte Nacht hatte ich mal wieder das Gefühl, dass unser Haus auf dem Meer davonschwimmt. So ohne Keller und bei dem Wind...
Ich weiß ja nicht, wie stabil die Häuser hier verankert sind.
Aber der Eindruck ensteht halt.
Vielleicht auch nur, weil Regen und Wind in der Wohnung um so vieles lauter zu hören sind, als ich das aus Deutschland kenne. 1-fach Verglasung hält auch nicht so viel Lärm ab ;-)
Leider hat die 1-fach Verglasung nicht nur den Lärmnachteil. Heute haben wir festgestellt, dass unsere Verandatüre (die auf der Südseite des Hauses, also in Wetterrichtung) von innen nass ist. Obwohl es ja nur von außen dagegen regnet. Aber am Übergang vom Glas zum Holz ist die undicht. Ich bin mal gespannt, was unser Vermieter dazu sagt.
Neuseeländische Bauweise sag ich da nur.
Verstehen kann ich's nicht.
Aber ein Gutes hat das Wetter dann doch.
Die Fenster werden endlich auch mal von außen sauber.
Nicht, dass ich die nicht schonmal putzen wollte. Aber ich hab immernoch keine Lösung für das Problem gefunden, wie man Fenster von außen putzt, die sich nach außen öffnen lassen. Irgendwie kommt man da nämlich nicht ran. Vor allem nicht im 1. OG.
Ich warte jetzt noch auf drehende Winde, damit auch die anderen Fenster sauber werden. Bei denen in Süd- und Westrichtung hat das schon ganz gut geklappt (auch wenn sie nicht ganz so sauber sind, wie frischgeputzt).
Und die Wettervorhersage für die nächsten Tage:
Regen
Regen
Regen
mal mehr, mal weniger
Temperaturen um die 10°C
und weil's so schön ist, immer noch ein netter Wind dazu.
Und dann gleich wieder Regen.....
Donnerstag, 26. Juni 2008
Puzzlemanie
neulich hat sie mich gepackt, die Puzzlesucht.
Nach einem anstrengenden Vormittag im Playcentre brauchte ich unbedingt Ablenkung. Irgendwas!!!
Da fiel mein Blick auf die Puzzle und ich nahm mir eines raus.
Das schwerere der beiden.
Schließlich kenne ich die Puzzle ja schon, und irgendwann weiß man eh wohin welches Teil gehört.
Naja, ganz so einfach war es dann doch nicht. Schließlich hat das Puzzle auch einen Schwarz-Weiß-Anteil (oder besser Braun-weiß) da sieht man es den Teilen eben nicht an, wohin sie sollen. Und die 1000 Teile machen es auch nicht gerade einfacher.
Nach ein paar Tagen (ich kann ja schließlich nicht ununterbrochen puzzlen mit dem Zwerg hier) war ich dann fertig. Aber noch nicht abgelenkt genug, also musste noch ein Puzzle her. Und weil ich keine Lust auf das andere schon bekannte Puzzle hatte und eh gerade in einem Spielzeugladen stand hab ich mir kurzerhand ein neues gekauft.
"x-tra hidden" heißt es.
Und eigentlich sind es 2 Puzzle in einem.
Also mal was ganz neues für mich.
1000 + 200 Teile, die man nicht unterscheiden kann.
Eigentlich ist es wohl so gedacht, dass man erst das "große" nach Vorlage puzzelt (also das Bild auf der Verpackung) und das "kleine" aus den übrigen Teilen.
Aber an solche Anweisungen halt ich mich einfach nicht ;)
Also hab ich die beiden Dinger parallel gepuzzlet.
So wirklich schwierig war es nicht. Ich hatte es mir schwieriger vorgestellt. Aber das ist ja immer so bei diesen Comicpuzzlen. Irgendwie sind die viel einfacher als Naturaufnahmen.
So sahen die fertigen Puzzle dann aus:
zu dem kleineren hatte ich keine Vorlage, was es etwas schwieriger machte. Aber nachdem der Rand fertig war, war zumindest die Perspektive schon klar.
Fazit: nette Idee, aber mit den Comics zu einfach.
also gab es 2 Tags später nochmal ein neues Puzzle (schließlich komm ich ja nicht jeden Tag zum einkaufen!)
Diesmal wieder eines mit Comic (ich konnte noch keine Puzzle mit Naturaufnahmen entdecken) und wieder mit "besonderer" Herausforderung. Wieder 1000 Teile.
Und es war tatsächlich schwieriger.
So sieht das Bild auf der Verpackung aus:
Aber da ja jeder nach Vorlage puzzlen kann, kommt schon gleich die Herausvorderung. Denn das zu puzzelnde Bild ist aus der Perspektive des Elches!
Also hat man eigentlich keine Ahnung, wie das Endprodukt aussehen soll.
Ok, Fahrzeug und Hänger sind dann wohl links zu finden und das Klohäuschen auf der rechten Seite. Aber der Rest???
Der Rest sieht dann so aus:

Und neben den Naturpuzzlen fand ich dieses bisher wirklich am schwierigsten.
Und definitiv am lustigsten.
Und zum Glück gibt es davon noch eine ganze Reihe.
Immer mit anderer Perspektive (also auch mal jemand, der eher am Rand des vorgegebenen Bildes steht).
Hach, so macht das einfach Spass.
Auch wenn ich erstmal wieder genug habe vom puzzlen.
Oder mit anderen Worten:
ES IST NUR EINE PHASE! ES IST NUR EINE PHASE! ;-)
Und leider ist die Hürde ja auch nach dem ersten mal genommen. Schließlich weiß ich jetzt, wie das fertige Puzzle aussehen soll.
Nach einem anstrengenden Vormittag im Playcentre brauchte ich unbedingt Ablenkung. Irgendwas!!!
Da fiel mein Blick auf die Puzzle und ich nahm mir eines raus.
Das schwerere der beiden.
Schließlich kenne ich die Puzzle ja schon, und irgendwann weiß man eh wohin welches Teil gehört.
Naja, ganz so einfach war es dann doch nicht. Schließlich hat das Puzzle auch einen Schwarz-Weiß-Anteil (oder besser Braun-weiß) da sieht man es den Teilen eben nicht an, wohin sie sollen. Und die 1000 Teile machen es auch nicht gerade einfacher.
Nach ein paar Tagen (ich kann ja schließlich nicht ununterbrochen puzzlen mit dem Zwerg hier) war ich dann fertig. Aber noch nicht abgelenkt genug, also musste noch ein Puzzle her. Und weil ich keine Lust auf das andere schon bekannte Puzzle hatte und eh gerade in einem Spielzeugladen stand hab ich mir kurzerhand ein neues gekauft.
"x-tra hidden" heißt es.
Und eigentlich sind es 2 Puzzle in einem.
Also mal was ganz neues für mich.
1000 + 200 Teile, die man nicht unterscheiden kann.
Eigentlich ist es wohl so gedacht, dass man erst das "große" nach Vorlage puzzelt (also das Bild auf der Verpackung) und das "kleine" aus den übrigen Teilen.
Aber an solche Anweisungen halt ich mich einfach nicht ;)
Also hab ich die beiden Dinger parallel gepuzzlet.
So wirklich schwierig war es nicht. Ich hatte es mir schwieriger vorgestellt. Aber das ist ja immer so bei diesen Comicpuzzlen. Irgendwie sind die viel einfacher als Naturaufnahmen.
So sahen die fertigen Puzzle dann aus:
zu dem kleineren hatte ich keine Vorlage, was es etwas schwieriger machte. Aber nachdem der Rand fertig war, war zumindest die Perspektive schon klar.Fazit: nette Idee, aber mit den Comics zu einfach.
also gab es 2 Tags später nochmal ein neues Puzzle (schließlich komm ich ja nicht jeden Tag zum einkaufen!)
Diesmal wieder eines mit Comic (ich konnte noch keine Puzzle mit Naturaufnahmen entdecken) und wieder mit "besonderer" Herausforderung. Wieder 1000 Teile.
Und es war tatsächlich schwieriger.
So sieht das Bild auf der Verpackung aus:
Aber da ja jeder nach Vorlage puzzlen kann, kommt schon gleich die Herausvorderung. Denn das zu puzzelnde Bild ist aus der Perspektive des Elches!Also hat man eigentlich keine Ahnung, wie das Endprodukt aussehen soll.
Ok, Fahrzeug und Hänger sind dann wohl links zu finden und das Klohäuschen auf der rechten Seite. Aber der Rest???
Der Rest sieht dann so aus:

Und neben den Naturpuzzlen fand ich dieses bisher wirklich am schwierigsten.
Und definitiv am lustigsten.
Und zum Glück gibt es davon noch eine ganze Reihe.
Immer mit anderer Perspektive (also auch mal jemand, der eher am Rand des vorgegebenen Bildes steht).
Hach, so macht das einfach Spass.
Auch wenn ich erstmal wieder genug habe vom puzzlen.
Oder mit anderen Worten:
ES IST NUR EINE PHASE! ES IST NUR EINE PHASE! ;-)
Und leider ist die Hürde ja auch nach dem ersten mal genommen. Schließlich weiß ich jetzt, wie das fertige Puzzle aussehen soll.
Montag, 23. Juni 2008
wenn Zwerge schlafen...
dann muss nicht unbedingt Nacht sein.
Obwohl das immer häufiger zusammentrifft. Soll heißen, der Zwerg ist gerade dabei seinen Mittagschlaf abzuschaffen.
Manchmal zumindest.
Manchmal schläft er Mittags auch noch ganz erschöpft ein. Aber es kommt immer häufiger vor, dass er tagsüber nimmer schläft. Dafür geht er dann auch schon zwischen 7 und 8 ins Bett und nicht erst zwischen 9 und 10. Die Abende sind seither etwas ruhiger und T. und ich haben sogar mal wieder etwas Zeit für uns *freu*
Nach einem wirklich anstrengenden Tag ohne Mittagschlaf schläft Sohnemann auch schonmal vor 7 ein. Da weiß ich dann meist garnicht, was wir mit der vielen freien Zeit anfangen sollen.
Allerdings ist so ein schlafloser Tag auch recht anstrengend.
Zumal der Zwerg im Moment auch ziemlich fordernd ist.
Bücher lesen.
Zusammen mit der Holzeisenbahn spielen.
oder einfach nur schmusen.
Oder den ganzen Tag die gleiche CD hören *augenverdreh*
Der Nachtschlaf ist mal besser mal schlechter. Aber immer öfter schläft der junge Mann auch mal durch (also so richtig von abends ins Bett bringen bis kurz bevor der Wecker läutet!). Allerdings hab ich nicht so viel davon, weil ich trotzdem ständig aufwache.
Und seit neuestem kann er auch einer Gute-Nacht-Geschichte auf Papas Schoß einschlafen. Einfach so. Kopf anlehnen, Augen zu und wegpennen. Diese Nächte schläft er dann allerdings nicht durch. Vermutlich braucht er halt doch noch seine Portion Mama ;-)
Aber so lange es beim Handauflegen und ein paar beruhigenden Worten bleibt, will ich mich mal nicht beschweren. Ich kann mich noch gut erinnern, als wir den Zwerg (damals noch wirklich zwergig) nachts durch die Wohnung getragen haben. Da lob ich mir doch das Beistellbett, da brauch ich nachts nicht mal aufzustehen. Und in wirklich schlimmen Nächten (wenn z.B. draußen ein Wintersturm tobt und das Haus fast fortschwimmt) schlaf ich eh so wenig, dass ich ihn auch nebenbei noch beruhigen kann.
Außerdem kuschelt er sich immer sooooo schön an mich!
Oder er kreiselt im Bett und ich hab seine Füße im Rücken oder Bauch. Merkwürdigerweise kreiselt er nämlich immer von mir weg. Keine Ahnung warum.
Vielleicht reicht ihm dann das kleine bisserl Körperkontakt aus um ruhig zu schlafen. Oder er fängt das meckern an und kommt wieder zu mir gekrabbelt.
Obwohl das immer häufiger zusammentrifft. Soll heißen, der Zwerg ist gerade dabei seinen Mittagschlaf abzuschaffen.
Manchmal zumindest.
Manchmal schläft er Mittags auch noch ganz erschöpft ein. Aber es kommt immer häufiger vor, dass er tagsüber nimmer schläft. Dafür geht er dann auch schon zwischen 7 und 8 ins Bett und nicht erst zwischen 9 und 10. Die Abende sind seither etwas ruhiger und T. und ich haben sogar mal wieder etwas Zeit für uns *freu*
Nach einem wirklich anstrengenden Tag ohne Mittagschlaf schläft Sohnemann auch schonmal vor 7 ein. Da weiß ich dann meist garnicht, was wir mit der vielen freien Zeit anfangen sollen.
Allerdings ist so ein schlafloser Tag auch recht anstrengend.
Zumal der Zwerg im Moment auch ziemlich fordernd ist.
Bücher lesen.
Zusammen mit der Holzeisenbahn spielen.
oder einfach nur schmusen.
Oder den ganzen Tag die gleiche CD hören *augenverdreh*
Der Nachtschlaf ist mal besser mal schlechter. Aber immer öfter schläft der junge Mann auch mal durch (also so richtig von abends ins Bett bringen bis kurz bevor der Wecker läutet!). Allerdings hab ich nicht so viel davon, weil ich trotzdem ständig aufwache.
Und seit neuestem kann er auch einer Gute-Nacht-Geschichte auf Papas Schoß einschlafen. Einfach so. Kopf anlehnen, Augen zu und wegpennen. Diese Nächte schläft er dann allerdings nicht durch. Vermutlich braucht er halt doch noch seine Portion Mama ;-)
Aber so lange es beim Handauflegen und ein paar beruhigenden Worten bleibt, will ich mich mal nicht beschweren. Ich kann mich noch gut erinnern, als wir den Zwerg (damals noch wirklich zwergig) nachts durch die Wohnung getragen haben. Da lob ich mir doch das Beistellbett, da brauch ich nachts nicht mal aufzustehen. Und in wirklich schlimmen Nächten (wenn z.B. draußen ein Wintersturm tobt und das Haus fast fortschwimmt) schlaf ich eh so wenig, dass ich ihn auch nebenbei noch beruhigen kann.
Außerdem kuschelt er sich immer sooooo schön an mich!
Oder er kreiselt im Bett und ich hab seine Füße im Rücken oder Bauch. Merkwürdigerweise kreiselt er nämlich immer von mir weg. Keine Ahnung warum.
Vielleicht reicht ihm dann das kleine bisserl Körperkontakt aus um ruhig zu schlafen. Oder er fängt das meckern an und kommt wieder zu mir gekrabbelt.
Sonntag, 22. Juni 2008
Zwergensprache
Jetzt ist es also soweit.
Unser Zwerg lernt sprechen.
Einzelne Wörter kann er schon seit Beginn des Jahres, aber jetzt werden es schlagartig immer mehr und er verbindet sie auch.
Leider bisher nur auf deutsch. Englisch versteht er wohl doch noch nicht so gut. Zumindest erzählen die anderen Mütter, dass er sie aus untertassengroßen Augen anschaut, wenn sie mit ihm reden. Hoffentlich ändert sich das bald.
Aber jetzt zur Zwergensprache!
Wir wussten ja schon lange, dass er so ziemlich alles versteht, was wir sagen. In letzter Zeit überrascht er uns mit immer neuen Wörten.
Zugegebenermaßen Eigenkreationen, aber wir verstehen ihn.
Meistens.
Wenn wir denn mal rausgefunden haben, was ein Wort bedeuten soll.
Dass "Miau" eine Katze ist, ist dabei noch eher einfach.
"Hoi-bo" kann man mit viel gutem Willen auch als Honigbrot erkennen.
Aber das "Goa" ein Elefant ist und "Gacki" die Giraffe, dazu haben wir ein bisschen Zeit gebraucht.
Mittlerweile kann er sogar erklären, welchen Vogel er mit "gackgack" meint. "Auto gackgack" ist dann nämlich der Vogel, der bei uns im Auto sitzt.
Allerdings nutzt er die neu gewonnene Fähigkeit durchaus auch um uns mit einem regelrechten Befehlston (den hat er schon ziemlich gut drauf für sein Alter) mitzuteilen, was er gerade will.
Dinge, die er nicht sagen kann, macht er durch Gesten deutlich und wir müssen uns immer weniger darauf konzentrieren die richtigen Fragen zu stellen, weil er sich ja immer besser ausdrücken kann.
Und weil Sprache ja wirklich interessant ist, hat er auch die Bücher für sich entdeckt.
Er kommt ständig mit irgendwelchen Büchern angelaufen und will sie vorgelesen kriegen. Das geht erst seit ein paar Tagen so, aber einige Bücher kann ich schon auswendig!
Und manchmal sucht er auch genau ein bestimmtes Buch. Dann will er garkein anderes lesen, sondern läuft in der ganzen Wohnung umher, bis er mit einem strahlenden Lächeln sein Buch entdeckt.
Zum "Ins Bett gehen" gehört jetzt auch unweigerlich eine Geschichte dazu. Und das Gebetebuch liest er auch jeden abend von vorne nach hinten durch (da stehen nämlich die Abendgebete).
Zum Glück haben wir nicht nur die kurzen Bilderbücher, sondern auch schon richtige Geschichten. Da macht das Lesen gleich viel mehr Spass. Und den "Jim Knopf" kennt der junge Herr auch schon bald auswendig. Er verrät nämlich beim Anblick des Paketes schon immer, dass da ein Baby drinne ist. Obwohl das erst ein paar Seiten weiter auftaucht.
Und wenn er was im Text wiedererkennt (Radio, Ohr ...) dann deutet er auch immer direkt drauf. Vermutlich ist das Lesen ja sonst zu langweilig ;-)
Hach ist das Leben schön, wenn man ein Kind hat, dem man bei der Entwicklung zugucken kann.
Unser Zwerg lernt sprechen.
Einzelne Wörter kann er schon seit Beginn des Jahres, aber jetzt werden es schlagartig immer mehr und er verbindet sie auch.
Leider bisher nur auf deutsch. Englisch versteht er wohl doch noch nicht so gut. Zumindest erzählen die anderen Mütter, dass er sie aus untertassengroßen Augen anschaut, wenn sie mit ihm reden. Hoffentlich ändert sich das bald.
Aber jetzt zur Zwergensprache!
Wir wussten ja schon lange, dass er so ziemlich alles versteht, was wir sagen. In letzter Zeit überrascht er uns mit immer neuen Wörten.
Zugegebenermaßen Eigenkreationen, aber wir verstehen ihn.
Meistens.
Wenn wir denn mal rausgefunden haben, was ein Wort bedeuten soll.
Dass "Miau" eine Katze ist, ist dabei noch eher einfach.
"Hoi-bo" kann man mit viel gutem Willen auch als Honigbrot erkennen.
Aber das "Goa" ein Elefant ist und "Gacki" die Giraffe, dazu haben wir ein bisschen Zeit gebraucht.
Mittlerweile kann er sogar erklären, welchen Vogel er mit "gackgack" meint. "Auto gackgack" ist dann nämlich der Vogel, der bei uns im Auto sitzt.
Allerdings nutzt er die neu gewonnene Fähigkeit durchaus auch um uns mit einem regelrechten Befehlston (den hat er schon ziemlich gut drauf für sein Alter) mitzuteilen, was er gerade will.
Dinge, die er nicht sagen kann, macht er durch Gesten deutlich und wir müssen uns immer weniger darauf konzentrieren die richtigen Fragen zu stellen, weil er sich ja immer besser ausdrücken kann.
Und weil Sprache ja wirklich interessant ist, hat er auch die Bücher für sich entdeckt.
Er kommt ständig mit irgendwelchen Büchern angelaufen und will sie vorgelesen kriegen. Das geht erst seit ein paar Tagen so, aber einige Bücher kann ich schon auswendig!
Und manchmal sucht er auch genau ein bestimmtes Buch. Dann will er garkein anderes lesen, sondern läuft in der ganzen Wohnung umher, bis er mit einem strahlenden Lächeln sein Buch entdeckt.
Zum "Ins Bett gehen" gehört jetzt auch unweigerlich eine Geschichte dazu. Und das Gebetebuch liest er auch jeden abend von vorne nach hinten durch (da stehen nämlich die Abendgebete).
Zum Glück haben wir nicht nur die kurzen Bilderbücher, sondern auch schon richtige Geschichten. Da macht das Lesen gleich viel mehr Spass. Und den "Jim Knopf" kennt der junge Herr auch schon bald auswendig. Er verrät nämlich beim Anblick des Paketes schon immer, dass da ein Baby drinne ist. Obwohl das erst ein paar Seiten weiter auftaucht.
Und wenn er was im Text wiedererkennt (Radio, Ohr ...) dann deutet er auch immer direkt drauf. Vermutlich ist das Lesen ja sonst zu langweilig ;-)
Hach ist das Leben schön, wenn man ein Kind hat, dem man bei der Entwicklung zugucken kann.
Der kürzeste Tag des Jahres
So, jetzt haben wir auch kalendarisch Winter.
Und der kürzeste Tag des Jahres ist auch schon vorbei.
So früh im Jahr hatte ich das noch nie!
Jetzt werden die Tage wieder länger und wir können uns hier in Neuseeland auf den Sommer freuen!
Der kommt nämlich auch noch dieses Jahr!
Gestern (also am Winteranfang) saß ich tatsächlich mit T-Shirt im Park. Ok, sowas geht wirklich nur in der Sonne und wenn gerade mal kein Wind weht, aber dann wird es richtig schön warm.
Sowas hätte ich mir in Deutschland nie träumen lassen! Da gibt es zwar auch tolle Tage im Winter, aber ich hab irgendwie das Gefühl, dass wir das gute Wetter hier aboniert haben.
Dass Winter ist, merkt man
* an der Tageslänge, aber die verlängert sich ja jetzt auch wieder mit jedem Tag
* an dem manchmal doch recht frischen Temperaturen.
letzten Donnerstag war es morgens tatsächlich mal eisig draußen. Und bei uns drinnen leider auch. Im Schlafzimmer hatte es trotz über Nacht laufender Heizung nur 10°C. *bibber* Und zu allem Überfluss hatten wir am Mittwoch abend vergessen die Heizung im Wohnbereich einzuschalten. Es war also am Donnerstag wirklich kalt!
Dafür gab es den ganzen Tag blauen Himmel und Sonnenschein. Gefroren haben wir trotzdem. Zumindest bis die Heizung das Haus auf annehmbare Temperaturen gebracht hat.
Und der Freitag??
Bedeckt, aber deutlich wärmer.
Wir waren den ganzen Vormittag draußen und haben noch nicht mal eine Jacke gebraucht.
So schnell ändert sich hier das Wetter.
Am einen Tag eisig, am nächsten Tag wieder total angenehm warm.
Ich bin gespannt, wie das weitergeht. Angeblich kommt der Winter im Juli und August.
Mal gucken.
Und der kürzeste Tag des Jahres ist auch schon vorbei.
So früh im Jahr hatte ich das noch nie!
Jetzt werden die Tage wieder länger und wir können uns hier in Neuseeland auf den Sommer freuen!
Der kommt nämlich auch noch dieses Jahr!
Gestern (also am Winteranfang) saß ich tatsächlich mit T-Shirt im Park. Ok, sowas geht wirklich nur in der Sonne und wenn gerade mal kein Wind weht, aber dann wird es richtig schön warm.
Sowas hätte ich mir in Deutschland nie träumen lassen! Da gibt es zwar auch tolle Tage im Winter, aber ich hab irgendwie das Gefühl, dass wir das gute Wetter hier aboniert haben.
Dass Winter ist, merkt man
* an der Tageslänge, aber die verlängert sich ja jetzt auch wieder mit jedem Tag
* an dem manchmal doch recht frischen Temperaturen.
letzten Donnerstag war es morgens tatsächlich mal eisig draußen. Und bei uns drinnen leider auch. Im Schlafzimmer hatte es trotz über Nacht laufender Heizung nur 10°C. *bibber* Und zu allem Überfluss hatten wir am Mittwoch abend vergessen die Heizung im Wohnbereich einzuschalten. Es war also am Donnerstag wirklich kalt!
Dafür gab es den ganzen Tag blauen Himmel und Sonnenschein. Gefroren haben wir trotzdem. Zumindest bis die Heizung das Haus auf annehmbare Temperaturen gebracht hat.
Und der Freitag??
Bedeckt, aber deutlich wärmer.
Wir waren den ganzen Vormittag draußen und haben noch nicht mal eine Jacke gebraucht.
So schnell ändert sich hier das Wetter.
Am einen Tag eisig, am nächsten Tag wieder total angenehm warm.
Ich bin gespannt, wie das weitergeht. Angeblich kommt der Winter im Juli und August.
Mal gucken.
Montag, 9. Juni 2008
Wenn das der Winter ist!
Also, wenn das, was wir hier zur Zeit erleben der Winter ist, dann kann es getrost so weitergehen!
Ok, die Temperaturen sind ein bisschen frischer als derzeit in Deutschland, aber was den blauen Himmel angeht -- der kann in Deutschland auch nicht blauer sein!
Heute waren Sohnemann und ich mit dem Fahrrad unterwegs (er natürlich im Hänger) und mir hat tatsächlich ein dünnes Jäckchen über dem T-Shirt gereicht. Klar wird es beim Radfahren von alleine wärmer, aber 3 Schichten Wollklamotten find ich bei dem Wetter etwas übertrieben (hatte meine Hebamme an und findet den Tag richtig kalt!)
Für heute sind so 15° C gemeldet. Und die nächsten Tage werden mit 12 - 13° auch nicht wirklich kälter. Und in der Sonne ist es eigentlich immer schön angenehm.
Über Nacht wird es schon ziemlich sehr frisch. So 3-4° C sind das zur Zeit nur. Und leider kühlen die Häuser wegen fehlender Isolierung auch ziemlich aus. Gestern abend waren es bei uns im Schlafzimmer nur frostige 12° C. Da haben wir dann mal schnell die Heizung angedreht, damit wir wenigstens bei 14° C schlafen ;-)
Dem Timer sei Dank ist es morgens in der Wohnung auch (wenn schon nicht richtig kuschelig, so doch wenigstens) angenehm warm. Zum Frühstücken reichts allemal und danach gehen wir meist sowieso aus dem Haus.
Aber das wirklich beste an diesem Wetter ist, dass es meist nur nachts regnet. Wenn man eh nix mehr draußen machen kann, weil es dunkel ist.
Und an den Wochenenden hatten wir bisher auch richtig Glück mit dem Wetter. Ich kann mich an 2 Samstage erinnern, an denen es nicht ganz so prickelnd war. Aber das war es auch schon fast. Und Regenwetter gibt es dann auch nicht gleich wochenlang, sondern mal einen oder 2 Tage und gut ist!
Ach das ist einfach herrlich hier.
Und wenn im Frühling die Temperaturen wieder etwas ansteigen und die Tage länger werden, dann werden wir bestimmt auch bald wieder von unserer Terasse gebrauch machen!
Einzig die heftigen Winde (Northerlies und Southerlies) bringen das Temperaturempfinden etwas durcheinander. Vor allem die Southerlies sind meist wirklich frisch und wenn so einer den ganzen Tag pustet, dann braucht man schon eine etwas wärmere und vor allem winddichte Jacke. Aber sowas haben wir ja zum Glück ;-)
Ok, die Temperaturen sind ein bisschen frischer als derzeit in Deutschland, aber was den blauen Himmel angeht -- der kann in Deutschland auch nicht blauer sein!
Heute waren Sohnemann und ich mit dem Fahrrad unterwegs (er natürlich im Hänger) und mir hat tatsächlich ein dünnes Jäckchen über dem T-Shirt gereicht. Klar wird es beim Radfahren von alleine wärmer, aber 3 Schichten Wollklamotten find ich bei dem Wetter etwas übertrieben (hatte meine Hebamme an und findet den Tag richtig kalt!)
Für heute sind so 15° C gemeldet. Und die nächsten Tage werden mit 12 - 13° auch nicht wirklich kälter. Und in der Sonne ist es eigentlich immer schön angenehm.
Über Nacht wird es schon ziemlich sehr frisch. So 3-4° C sind das zur Zeit nur. Und leider kühlen die Häuser wegen fehlender Isolierung auch ziemlich aus. Gestern abend waren es bei uns im Schlafzimmer nur frostige 12° C. Da haben wir dann mal schnell die Heizung angedreht, damit wir wenigstens bei 14° C schlafen ;-)
Dem Timer sei Dank ist es morgens in der Wohnung auch (wenn schon nicht richtig kuschelig, so doch wenigstens) angenehm warm. Zum Frühstücken reichts allemal und danach gehen wir meist sowieso aus dem Haus.
Aber das wirklich beste an diesem Wetter ist, dass es meist nur nachts regnet. Wenn man eh nix mehr draußen machen kann, weil es dunkel ist.
Und an den Wochenenden hatten wir bisher auch richtig Glück mit dem Wetter. Ich kann mich an 2 Samstage erinnern, an denen es nicht ganz so prickelnd war. Aber das war es auch schon fast. Und Regenwetter gibt es dann auch nicht gleich wochenlang, sondern mal einen oder 2 Tage und gut ist!
Ach das ist einfach herrlich hier.
Und wenn im Frühling die Temperaturen wieder etwas ansteigen und die Tage länger werden, dann werden wir bestimmt auch bald wieder von unserer Terasse gebrauch machen!
Einzig die heftigen Winde (Northerlies und Southerlies) bringen das Temperaturempfinden etwas durcheinander. Vor allem die Southerlies sind meist wirklich frisch und wenn so einer den ganzen Tag pustet, dann braucht man schon eine etwas wärmere und vor allem winddichte Jacke. Aber sowas haben wir ja zum Glück ;-)
Sonntag, 8. Juni 2008
in den Süden, in den Norden
eigentlich wollte ich das hier ja mit "Auf in den Süden" überschreiben. Bis ich irgendwann festgestellt habe, dass das so eigentlich garnicht stimmt.
Aber wie immer sollte ich wohl besser von vorne anfangen.
Wir haben letztes Wochenende Urlaub gemacht.
Kurzurlaub.
Auf der Südinsel.
Aber halt im Norden.
Also im Norden der Südinsel.
Und wie ich beim Blick auf die Karte festgestellt habe, waren wir sogar nördlicher, als hier in Wellington!
Da war ich zuerst schon etwas erstaunt, aber eigentlich ist es ja auch egal.
Wir haben also das lange Wochenende genutzt, um uns ein bisschen zu erholen und unser neues Land kennenzulernen.
Langes Wochenende??
JA. Schließlich feiern wir seit neuestem der Königin Geburtstag auch mit! Und wenn dann noch ein Urlaubstag dazukommt, dann ist das Wochenende wirklich schön lang.
4 volle Tage hatten wir Zeit und ich denke, wir haben sie auch gut genutzt.
Freitag:
Erstmal mussten wir extrem früh aufstehen, damit wir auch wirklich rechtzeitig bei der Fähre sind. Nord- und Südinsel werden nämlich durch Fähren verbunden, was den charmanten Vorteil hat, dass man das Auto mitnehmen kann. Wir mussten also schon um 7 Uhr an der Fähre sein (und das im URLAUB!), damit die dann irgendwann um kurz nach 8 endlich ablegen konnte.
ICH finde das einfach zu früh.
Der Zwerg auch.
Obwohl ich sagen muss, dass er das doch erstaunlich gelassen nimmt, wenn man am Tagesablauf mal was ändert.
Um kurz nach 8 ging es also los. Für uns erstmal mit einem heißen Kaffee / Kaba, weil es im Auto einfach doch etwas frisch wurde. Danach sind wir dann raus gegangen und haben uns das "mall" (=Meer auf Zwergisch) und die Ausfahrt aus der Hafenbucht angeschaut. Begleitet von einem wirklich tollen Sonnenaufgang am fast wolkenlosen Himmel.
Ideale Voraussetzungen für die Überfahrt.
Nur der Fahrtwind war zu Beginn noch etwas frisch, so dass wir uns zwischendurch immer wieder im Cafe aufgewärmt haben.
Eindeutiger Höhepunkt waren die Delfine, die irgendwann einfach neben der Fähre herschwammen.
Immer in Päärchen.
Raus aus dem Wasser hüpfen, wieder drinne verschwinden.
Einfach toll!
Ob das vielleicht die Entschädigung war für die Whale-Watching-Tour, die wir aufgrund des Zwergenalters nicht machen konnten?
Die Einfahrt in die Marlborough-Sounds war auch klasse. Und dann ging das eine gute Stunde so weiter. Rechts und Links Land, in der Mitte die nicht ganz kleine Fähre, ab und an mal ein Häuschen (immer mit Strompfosten, die den Weg weisen). Und dazu ein nicht mehr kalter sondern mittlerweile sehr angenehmer Fahrtwind.
Picton haben wir uns nur ganz kurz angeschaut. Schließlich mussten wir ja wieder in den Norden ;-)
Zunächst mal den kurvigen Queen-Charlotte-Drive entlang. Da ist die maximale Reisegeschwindigkeit 40 km/h. Schneller geht einfach nicht. Es ist einfach zu kurvig. Aber so schlimm ist das auch garnicht. Schließlich gibt es an so ziemlich jeder Kurve eine wirklich tolle Aussicht.
Hach ist Neuseeland schön.
Und diese Stille!
Irgendwo entlang des Weges haben wir angehalten, um ein paar Fotos zu schießen und was haben wir gehört?
Nichts!
Wirklich nichts, außer Vogelgezwischter. Das ist sooooo entspannend, das glaubt man garnicht.
Hier ist ständig irgendwelcher Lärm (und in Deutschland war es noch schlimmer). Ich fand es richtig toll.
Bis dann irgendwo ein Auto um die Kruve kam, aber dann sind wir einfach auch weitergefahren.
Nach insgesamt fast 5 Stunden Fahrt, zum Glück nicht ständig so kurvig wie zu Beginn, waren wir dann endlich am Ziel. Mittlerweile war es schon seit fast 2 Stunden dunkel (schließlich ist hier Winter, da verschwindet die Sonne schon so gegen 5).
In einem kleinen "Inn", geführt von einem Schweizer Ehepaar, ganz am nördlichen Ende der Südinsel. Die nächstgrößere Stadt (ca. 15 Minuten Fahrtzeit) hat zwar nur 1200 Einwohner (und das nennt sich hier Stadt!), aber eine irre gut sortierten Supermarkt. Den haben wir aber zum Glück nicht wirklich gebraucht, weil wir uns ein Rundum-Verwöhn-Wochenende genehmigt haben. Inclusive Verpflegung am Abend und am Morgen. Und das Essen war richtig lecker!!
Aber das "Inn" hat noch mit ganz anderen Nettigkeiten aufzuwarten.
Z.B. ein Gemeinschaftsbad.
Da kommt man aber halt nur durch die frische Luft hin. Also raus aus dem warmen Zimmer, über den kalten Hof und rein ins warme Bad.
Oder die Komposttoiletten. Da waren wir doch erstmal sehr überrascht! Wer rechnet denn auch mit sowas?? Aber nach dem ersten Schreck war's dann doch ganz ok. Nur kriegt man aufgrund der eingebauten Lüftung einen etwas kalten Hintern....
Samstag:
Erstmal ausschlafen!
So bis um 9 oder so.
Länger geht nun wirklich nicht. Schon garnicht mit Kleinkind. Der Zwerg besteht nämlich seit neuestem kurz nach dem Aufwachen nicht nur auf seine "mim" (=Milch), sondern auch auf sein "hoi-bo" (=Honigbrot).
und danach?
Fuhren wir über immer schmaler werdende Straßen und schließlich Schotterwege zum nördlichsten aller südlichen Strände. Weiter in den Norden geht da wirlich nicht. Zwischendurch fährt man mal an einer Häuseransammlung vorbei ("inhabited area") und es kommt einem auch tatsächlich ab und an mal ein Auto entgegen!
An den Strand konnten wir nicht wirklich fahren. Vom Parkplatz aus waren es noch etwa 20 Minuten Fußweg. Den Zwerg haben wir getragen, damit wir schneller am Strand sind und weil ich ihm direkt nach dem gemütlichen Mittagschlaf im Auto sowas nicht zumuten wollte.
Dann ging es über Schafweiden in Richtung Strand, der sich schon lange bevor man das Meer wirklich sehen konnte durch viel feinen Sand in Dünenform ankündigte.
Dem Sohnemann hat es riesigen Spass gemacht im Sand rumzutollen. Und als wir dann näher ans Wasser ran sind, war er nicht mehr zu halten. "Mal, mal" und ab ging es in Richtung Wasser. Schließlich kann man ja nicht ans Meer gehen ohne mal die Füße reinzuhängen! Also sind die beiden Männer an die Wasserkante ran und haben die erste Welle doch tatsächlich übersehen. T. ist das Wasser in die Schuhe gelaufen und Sohnemanns Hose war nass bis über die Knie. Trotzdem wollte F. wieder ins Wasser.
Also gut: Hose raus, Mütze auflassen, ich hab Schuhe und Strümpfe ausgezogen und die Hose hochgekrempelt und dann hatten wir unseren Spass im kalten Meer.
T. ist derweil auf Fotomotivsuche gegangen und hat es geschafft die Seehunde noch abzulichten, bevor sich diese ins Meer verdrückt haben!
Nach einem ordentlich sandigen Picknick am Strand sind wir aufgrund des aufkommenden Windes und der Wolken dann wieder zurück zum Auto gelaufen. F. findet das meist nicht so witzig, wenn er von seinem geliebten Meer getrennt wird, aber so ist das halt nunmal.
Dann ging es noch zu den Pupu-Springs, die weltweit reinste Frischwasserquelle, die in jeder Sekunde 40 Badewannenfüllungen Wasser ausspuckt. Und das Wasser war wirklich sooooo klar, dass man vom einen bis zum anderen Ende des kleines Sees gucken konnte. Wirklich toll. Leider waren wir aber schon etwas spät dran und die Sonne war verschwunden, so dass es auch deutlich kühler wurde. Naja, gesehen haben wir sie!
Sonntag:
Diesmal hieß es etwas früher aufstehen und zügig fertig machen, damit wir rechtzeitig loskommen. Nur leider klappt das in letzter Zeit nicht mehr so richtig. Das mit dem zügig fertig machen. Bis wir dann endlich losgekommen sind, war es auch schon wieder 10 Uhr und 45 Minuten später sollte unser Wassertaxi fahren. Wobei wir bis zum entsprechenden Strand auch noch so etwa 40 Minuten Fahrt vor uns hatten. Denkbar knapp mal wieder. Es waren zwar nur 27km, aber die über kurvige Schotterstraßen. Das dauert einfach seine Zeit.
Geschafft haben wir es. Sogar noch mit einem guten Zeitpolster.
Und dann ging es in den Abel-Tasman-Park.
Einfach schön.
Mit dem Wassertaxi übers Meer bis zum nächsten Strand. Tolle Aussicht auf den Park (und die Strecke, die wir später laufen würden). Und Sohnemann war auch noch zu begeistern.
Dann am Strand lang zur Lodge einen Snack einwerfen. Sohnemann war nicht mehr ganz so begeistert, die Musik deutlich zu laut, aber ansonsten war's toll.
Und dann mussten wir uns auch ranhalten. Schließlich kann man die Meeresbucht nur 2 Stunden vor und nach Ebbe durchqueren.
Wir sind also losmaschiert, mussten zwischendurch mehrfach nach dem Weg fragen ("Haben wir eigentlich keine Karte dabei?"), und konnten uns nach mehreren Wasserdurchquerungen die Kneipkur am Abend sparen.
Sohnemann schlief derweil im Ergo auf dem Rücken, wurde aber durch zu langes rumstehen und nach dem Weg suchen wieder wach. Schlecht gelaunt, mürrisch...
Nachdem wir die andere Seite der Meeresbucht endlich erreicht hatten (über Muscheln laufen ist übrigens auch nicht wirklich toll) wurden wir von den Sandfliegen angegriffen. Die sehen recht harmlos aus, einfach kleine Fliegen halt. Aber: sie beißen. Und das ordentlich. Man hat also nachher nicht einfach einen Mückenstich, sondern eine richtige kleine Bisswunde (zu erkennen daran, dass ein kleines Stückchen Haut fehlt). Und ein gescheites Mittel gegen den Juckreiz der unweigerlich später kommt haben wir leider noch nicht gefunden.
Danach ging es durch den Regenwald. Recht kühl, aber sehr interessant.
Sohnemann wollte mittlerweile nur noch von mir getragen werden. Und das am liebsten auch nicht im Ergo, sondern im Arm. Er ist kurz nach dem Einschlafen immer wieder aufgewacht, hatte eisige Hände und wie wir später festgestellt haben auch durchaus Fieber.
Naja, erklärt wenigstens, warum er so anhänglich war.
Machte uns aber auch nicht schneller.
Zum Glück hatten wir den zeitkritischen Teil schon hinter uns und mussten nur noch vor Einbruch der Dunkelheit am Auto sein.
Das haben wir auch geschafft.
Zwischendruch die tolle Aussicht genießen.
Am Strand noch ein kleines Picknick (wobei da auch direkt die Sandfliegen wieder da waren *grummel*).
Und eine ordentliche Kletterpartie war auch noch angesagt, als es vom Regenwald-Weg zum Strand runterging.
Und das alles natürlich mit Babybauch und Kleinkind auf dem Rücken.
Macht nicht wirklich Spass.
T. konnte mir nicht so richtig helfen, weil F. direkt das protestieren angefangen hat, wenn nicht ich ihn getragen habe.
Aber was macht man nicht alles für die lieben kleinen...
Geschafft haben wir es auch vor dem Regen wieder am Auto zu sein. War zwar kein starker Regen, aber unschön. Vor allem bei den schnell fallenden Temperaturen am frühen Abend.
Belohnt wurden wir wieder durch ein tolles Essen in unserem Inn. Auch wenn wir diesmal nicht so gemütlich sitzen konnten, weil F. immernoch sehr anhänglich und nur bei mir auf dem Arm zufrieden war.
Montag:
Abreisetag.
Leider.
Das Wochenende war viel zu kurz, ich wär gern noch länger geblieben.
Vielleicht auch, weil ich es eigentlich nicht einsehe, im Urlaub so früh aufzustehen. Aber wir mussten ja schließlich die Fähre erreichen. Und bis dahin hatten wir noch gute 4 Stunden Fahrt vor uns, kleine Pausen nicht mitgerechnet.
Also sind wir losgefahren, haben unterwegs noch ein bisschen die Landschaft genossen und immer gehofft, dass wir rechtzeitig um 13 Uhr in Picton sind.
Waren wir.
Wir hatten sogar noch Zeit für einen kurzen Spielplatzbesuch!
Dann ging es auf die Fähre, die diesmal deutlich voller war als auf dem Hinweg.
Ein bisschen durch die Sounds fahren, dann aufs offene Meer.
Und das war diesmal leider etwas rauer.
Was dazu geführt hat, dass den meisten Mitreisenden etwas mulmig wurde.
Uns eingeschlossen.
Und weil es keine gescheiten Sitzmöglichkeiten mehr gab, sind wir halt an Deck gegangen.
F. ist schnell auf meinem Arm eingeschlafen, was dazu geführt hat, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte, ohne ihn wieder aufzuwecken (was ich nicht wollte). Deshalb hab ich ordentlich gefroren. Schließlich ist es bei rauer See auch meist etwas windiger und die Gischt spritze bis zu uns hoch.
T. konnte mir auch nicht helfen, weil ihm sonst noch schlechter geworden wäre.
Und zu allem Überfluss hat die Überfahrt auch noch deutlich länger gedauert.
Kurz vor der Hafenbucht bin ich dann doch reingegangen. F. war aufgewacht, mir die Hände schon ganz kalt und ich wollte einfach nicht mehr draußen sitzen.
Nach über 4 Stunden waren wir dann endlich wieder in Wellington und auf dem Weg nach Hause.
Noch schnell eine Kleinigkeit essen und dann ins Bett.
Schade, dass die Fährfahrt so doof war. Aber sonst war das Wochenende einfach perfekt!
Aber wie immer sollte ich wohl besser von vorne anfangen.
Wir haben letztes Wochenende Urlaub gemacht.
Kurzurlaub.
Auf der Südinsel.
Aber halt im Norden.
Also im Norden der Südinsel.
Und wie ich beim Blick auf die Karte festgestellt habe, waren wir sogar nördlicher, als hier in Wellington!
Da war ich zuerst schon etwas erstaunt, aber eigentlich ist es ja auch egal.
Wir haben also das lange Wochenende genutzt, um uns ein bisschen zu erholen und unser neues Land kennenzulernen.
Langes Wochenende??
JA. Schließlich feiern wir seit neuestem der Königin Geburtstag auch mit! Und wenn dann noch ein Urlaubstag dazukommt, dann ist das Wochenende wirklich schön lang.
4 volle Tage hatten wir Zeit und ich denke, wir haben sie auch gut genutzt.
Freitag:
Erstmal mussten wir extrem früh aufstehen, damit wir auch wirklich rechtzeitig bei der Fähre sind. Nord- und Südinsel werden nämlich durch Fähren verbunden, was den charmanten Vorteil hat, dass man das Auto mitnehmen kann. Wir mussten also schon um 7 Uhr an der Fähre sein (und das im URLAUB!), damit die dann irgendwann um kurz nach 8 endlich ablegen konnte.
ICH finde das einfach zu früh.
Der Zwerg auch.
Obwohl ich sagen muss, dass er das doch erstaunlich gelassen nimmt, wenn man am Tagesablauf mal was ändert.
Um kurz nach 8 ging es also los. Für uns erstmal mit einem heißen Kaffee / Kaba, weil es im Auto einfach doch etwas frisch wurde. Danach sind wir dann raus gegangen und haben uns das "mall" (=Meer auf Zwergisch) und die Ausfahrt aus der Hafenbucht angeschaut. Begleitet von einem wirklich tollen Sonnenaufgang am fast wolkenlosen Himmel.
Ideale Voraussetzungen für die Überfahrt.
Nur der Fahrtwind war zu Beginn noch etwas frisch, so dass wir uns zwischendurch immer wieder im Cafe aufgewärmt haben.
Eindeutiger Höhepunkt waren die Delfine, die irgendwann einfach neben der Fähre herschwammen.
Immer in Päärchen.
Raus aus dem Wasser hüpfen, wieder drinne verschwinden.
Einfach toll!
Ob das vielleicht die Entschädigung war für die Whale-Watching-Tour, die wir aufgrund des Zwergenalters nicht machen konnten?
Die Einfahrt in die Marlborough-Sounds war auch klasse. Und dann ging das eine gute Stunde so weiter. Rechts und Links Land, in der Mitte die nicht ganz kleine Fähre, ab und an mal ein Häuschen (immer mit Strompfosten, die den Weg weisen). Und dazu ein nicht mehr kalter sondern mittlerweile sehr angenehmer Fahrtwind.
Picton haben wir uns nur ganz kurz angeschaut. Schließlich mussten wir ja wieder in den Norden ;-)
Zunächst mal den kurvigen Queen-Charlotte-Drive entlang. Da ist die maximale Reisegeschwindigkeit 40 km/h. Schneller geht einfach nicht. Es ist einfach zu kurvig. Aber so schlimm ist das auch garnicht. Schließlich gibt es an so ziemlich jeder Kurve eine wirklich tolle Aussicht.
Hach ist Neuseeland schön.
Und diese Stille!
Irgendwo entlang des Weges haben wir angehalten, um ein paar Fotos zu schießen und was haben wir gehört?
Nichts!
Wirklich nichts, außer Vogelgezwischter. Das ist sooooo entspannend, das glaubt man garnicht.
Hier ist ständig irgendwelcher Lärm (und in Deutschland war es noch schlimmer). Ich fand es richtig toll.
Bis dann irgendwo ein Auto um die Kruve kam, aber dann sind wir einfach auch weitergefahren.
Nach insgesamt fast 5 Stunden Fahrt, zum Glück nicht ständig so kurvig wie zu Beginn, waren wir dann endlich am Ziel. Mittlerweile war es schon seit fast 2 Stunden dunkel (schließlich ist hier Winter, da verschwindet die Sonne schon so gegen 5).
In einem kleinen "Inn", geführt von einem Schweizer Ehepaar, ganz am nördlichen Ende der Südinsel. Die nächstgrößere Stadt (ca. 15 Minuten Fahrtzeit) hat zwar nur 1200 Einwohner (und das nennt sich hier Stadt!), aber eine irre gut sortierten Supermarkt. Den haben wir aber zum Glück nicht wirklich gebraucht, weil wir uns ein Rundum-Verwöhn-Wochenende genehmigt haben. Inclusive Verpflegung am Abend und am Morgen. Und das Essen war richtig lecker!!
Aber das "Inn" hat noch mit ganz anderen Nettigkeiten aufzuwarten.
Z.B. ein Gemeinschaftsbad.
Da kommt man aber halt nur durch die frische Luft hin. Also raus aus dem warmen Zimmer, über den kalten Hof und rein ins warme Bad.
Oder die Komposttoiletten. Da waren wir doch erstmal sehr überrascht! Wer rechnet denn auch mit sowas?? Aber nach dem ersten Schreck war's dann doch ganz ok. Nur kriegt man aufgrund der eingebauten Lüftung einen etwas kalten Hintern....
Samstag:
Erstmal ausschlafen!
So bis um 9 oder so.
Länger geht nun wirklich nicht. Schon garnicht mit Kleinkind. Der Zwerg besteht nämlich seit neuestem kurz nach dem Aufwachen nicht nur auf seine "mim" (=Milch), sondern auch auf sein "hoi-bo" (=Honigbrot).
und danach?
Fuhren wir über immer schmaler werdende Straßen und schließlich Schotterwege zum nördlichsten aller südlichen Strände. Weiter in den Norden geht da wirlich nicht. Zwischendurch fährt man mal an einer Häuseransammlung vorbei ("inhabited area") und es kommt einem auch tatsächlich ab und an mal ein Auto entgegen!
An den Strand konnten wir nicht wirklich fahren. Vom Parkplatz aus waren es noch etwa 20 Minuten Fußweg. Den Zwerg haben wir getragen, damit wir schneller am Strand sind und weil ich ihm direkt nach dem gemütlichen Mittagschlaf im Auto sowas nicht zumuten wollte.
Dann ging es über Schafweiden in Richtung Strand, der sich schon lange bevor man das Meer wirklich sehen konnte durch viel feinen Sand in Dünenform ankündigte.
Dem Sohnemann hat es riesigen Spass gemacht im Sand rumzutollen. Und als wir dann näher ans Wasser ran sind, war er nicht mehr zu halten. "Mal, mal" und ab ging es in Richtung Wasser. Schließlich kann man ja nicht ans Meer gehen ohne mal die Füße reinzuhängen! Also sind die beiden Männer an die Wasserkante ran und haben die erste Welle doch tatsächlich übersehen. T. ist das Wasser in die Schuhe gelaufen und Sohnemanns Hose war nass bis über die Knie. Trotzdem wollte F. wieder ins Wasser.
Also gut: Hose raus, Mütze auflassen, ich hab Schuhe und Strümpfe ausgezogen und die Hose hochgekrempelt und dann hatten wir unseren Spass im kalten Meer.
T. ist derweil auf Fotomotivsuche gegangen und hat es geschafft die Seehunde noch abzulichten, bevor sich diese ins Meer verdrückt haben!
Nach einem ordentlich sandigen Picknick am Strand sind wir aufgrund des aufkommenden Windes und der Wolken dann wieder zurück zum Auto gelaufen. F. findet das meist nicht so witzig, wenn er von seinem geliebten Meer getrennt wird, aber so ist das halt nunmal.
Dann ging es noch zu den Pupu-Springs, die weltweit reinste Frischwasserquelle, die in jeder Sekunde 40 Badewannenfüllungen Wasser ausspuckt. Und das Wasser war wirklich sooooo klar, dass man vom einen bis zum anderen Ende des kleines Sees gucken konnte. Wirklich toll. Leider waren wir aber schon etwas spät dran und die Sonne war verschwunden, so dass es auch deutlich kühler wurde. Naja, gesehen haben wir sie!
Sonntag:
Diesmal hieß es etwas früher aufstehen und zügig fertig machen, damit wir rechtzeitig loskommen. Nur leider klappt das in letzter Zeit nicht mehr so richtig. Das mit dem zügig fertig machen. Bis wir dann endlich losgekommen sind, war es auch schon wieder 10 Uhr und 45 Minuten später sollte unser Wassertaxi fahren. Wobei wir bis zum entsprechenden Strand auch noch so etwa 40 Minuten Fahrt vor uns hatten. Denkbar knapp mal wieder. Es waren zwar nur 27km, aber die über kurvige Schotterstraßen. Das dauert einfach seine Zeit.
Geschafft haben wir es. Sogar noch mit einem guten Zeitpolster.
Und dann ging es in den Abel-Tasman-Park.
Einfach schön.
Mit dem Wassertaxi übers Meer bis zum nächsten Strand. Tolle Aussicht auf den Park (und die Strecke, die wir später laufen würden). Und Sohnemann war auch noch zu begeistern.
Dann am Strand lang zur Lodge einen Snack einwerfen. Sohnemann war nicht mehr ganz so begeistert, die Musik deutlich zu laut, aber ansonsten war's toll.
Und dann mussten wir uns auch ranhalten. Schließlich kann man die Meeresbucht nur 2 Stunden vor und nach Ebbe durchqueren.
Wir sind also losmaschiert, mussten zwischendurch mehrfach nach dem Weg fragen ("Haben wir eigentlich keine Karte dabei?"), und konnten uns nach mehreren Wasserdurchquerungen die Kneipkur am Abend sparen.
Sohnemann schlief derweil im Ergo auf dem Rücken, wurde aber durch zu langes rumstehen und nach dem Weg suchen wieder wach. Schlecht gelaunt, mürrisch...
Nachdem wir die andere Seite der Meeresbucht endlich erreicht hatten (über Muscheln laufen ist übrigens auch nicht wirklich toll) wurden wir von den Sandfliegen angegriffen. Die sehen recht harmlos aus, einfach kleine Fliegen halt. Aber: sie beißen. Und das ordentlich. Man hat also nachher nicht einfach einen Mückenstich, sondern eine richtige kleine Bisswunde (zu erkennen daran, dass ein kleines Stückchen Haut fehlt). Und ein gescheites Mittel gegen den Juckreiz der unweigerlich später kommt haben wir leider noch nicht gefunden.
Danach ging es durch den Regenwald. Recht kühl, aber sehr interessant.
Sohnemann wollte mittlerweile nur noch von mir getragen werden. Und das am liebsten auch nicht im Ergo, sondern im Arm. Er ist kurz nach dem Einschlafen immer wieder aufgewacht, hatte eisige Hände und wie wir später festgestellt haben auch durchaus Fieber.
Naja, erklärt wenigstens, warum er so anhänglich war.
Machte uns aber auch nicht schneller.
Zum Glück hatten wir den zeitkritischen Teil schon hinter uns und mussten nur noch vor Einbruch der Dunkelheit am Auto sein.
Das haben wir auch geschafft.
Zwischendruch die tolle Aussicht genießen.
Am Strand noch ein kleines Picknick (wobei da auch direkt die Sandfliegen wieder da waren *grummel*).
Und eine ordentliche Kletterpartie war auch noch angesagt, als es vom Regenwald-Weg zum Strand runterging.
Und das alles natürlich mit Babybauch und Kleinkind auf dem Rücken.
Macht nicht wirklich Spass.
T. konnte mir nicht so richtig helfen, weil F. direkt das protestieren angefangen hat, wenn nicht ich ihn getragen habe.
Aber was macht man nicht alles für die lieben kleinen...
Geschafft haben wir es auch vor dem Regen wieder am Auto zu sein. War zwar kein starker Regen, aber unschön. Vor allem bei den schnell fallenden Temperaturen am frühen Abend.
Belohnt wurden wir wieder durch ein tolles Essen in unserem Inn. Auch wenn wir diesmal nicht so gemütlich sitzen konnten, weil F. immernoch sehr anhänglich und nur bei mir auf dem Arm zufrieden war.
Montag:
Abreisetag.
Leider.
Das Wochenende war viel zu kurz, ich wär gern noch länger geblieben.
Vielleicht auch, weil ich es eigentlich nicht einsehe, im Urlaub so früh aufzustehen. Aber wir mussten ja schließlich die Fähre erreichen. Und bis dahin hatten wir noch gute 4 Stunden Fahrt vor uns, kleine Pausen nicht mitgerechnet.
Also sind wir losgefahren, haben unterwegs noch ein bisschen die Landschaft genossen und immer gehofft, dass wir rechtzeitig um 13 Uhr in Picton sind.
Waren wir.
Wir hatten sogar noch Zeit für einen kurzen Spielplatzbesuch!
Dann ging es auf die Fähre, die diesmal deutlich voller war als auf dem Hinweg.
Ein bisschen durch die Sounds fahren, dann aufs offene Meer.
Und das war diesmal leider etwas rauer.
Was dazu geführt hat, dass den meisten Mitreisenden etwas mulmig wurde.
Uns eingeschlossen.
Und weil es keine gescheiten Sitzmöglichkeiten mehr gab, sind wir halt an Deck gegangen.
F. ist schnell auf meinem Arm eingeschlafen, was dazu geführt hat, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte, ohne ihn wieder aufzuwecken (was ich nicht wollte). Deshalb hab ich ordentlich gefroren. Schließlich ist es bei rauer See auch meist etwas windiger und die Gischt spritze bis zu uns hoch.
T. konnte mir auch nicht helfen, weil ihm sonst noch schlechter geworden wäre.
Und zu allem Überfluss hat die Überfahrt auch noch deutlich länger gedauert.
Kurz vor der Hafenbucht bin ich dann doch reingegangen. F. war aufgewacht, mir die Hände schon ganz kalt und ich wollte einfach nicht mehr draußen sitzen.
Nach über 4 Stunden waren wir dann endlich wieder in Wellington und auf dem Weg nach Hause.
Noch schnell eine Kleinigkeit essen und dann ins Bett.
Schade, dass die Fährfahrt so doof war. Aber sonst war das Wochenende einfach perfekt!
Beim Frisör
Neulich wollten wir unserem Zwerg mal wieder (nach mittlerweile fast 5 Monaten) die Haare schneiden lassen und sind zum Frisör gegangen. Leider mussten wir dort feststellen, dass es extrem teuer ist, seinem Kind die Haare schneiden zu lassen. Weil Wochenende war wollten die tatsächlich 23 NZ-Dollar (ca. 12 Euro) für die paar Haare haben. Unter der Woche kostet es "nur" 12 Dollar, was ich immernoch viel Geld finde, aber naja. Wir sind dann erstmal wieder gegangen. Mit weiterhin wehnendem Haar ;-)
Und weil es unter der Woche auch garnicht so einfach ist, zum Frisör zu kommen (schließlich haben wir ja auch noch andere Termine), blieben die Haare erstmal ungeschnitten, bis...
... bis wir dann einfach T.s Langhaarschneider ausgepackt haben. DER hat schon jahrelange Haarschneideerfahrung. Zwar nur mit extremen Kurzhaarfrisuren, weil T. seine Haare mittlerweile Millimeterkurz trägt, aber naja.
Einen Versuch war es allemal wert.
Also haben sich Vater und Sohn ins Badezimmer begeben, den Langhaarschneider angeworfen und ich kam nach einiger Zeit dazu, um die Flausen vom Boden aufzulesen.
Schönes, feines, blondes Haar.
Und der Sohnemann hat sogar versucht selbst zu schneiden.
Ok, das klappt noch nicht sooo gut, aber er ist ja auch noch nichtmal 2 Jahre alt. Da ist allein der Versuch schon toll!
Auf jeden Fall ist es garnicht so einfach einem Kleinkind die Haare zu schneiden. Sohnemann hält den Kopf nämlich nur genau so lange still, bis man losschneiden möchte. Dann dreht er den Kopf schnell weg und man kann nochmal von vorne anfangen.
Geklappt hat es trotzdem mehr oder weniger.
Und so am Abend sieht man über das ein oder andere vergessene Haar auch leichter hinweg.
Lustig wurden dann die nächsten Tage, weil wir immer wieder festgestellt haben, wo wir noch nachschneiden müssen.
Am letzten Dienstag hab ich dann nochmal mit der Schere nachgeschnitten und jetzt sieht es fast aus, wie vom Frisör.
Jawoll!
Und in Zukunft gehen wir vom Frisörgeld einfach wieder einen Kaffee trinken und schauen dem Zwerg beim Spielen zu. Das ist günstiger, macht mehr Spass und die rumfliegenden Haare daheim kann dann ein kräftiger "Southerly" fortpusten ;-)
Und weil es unter der Woche auch garnicht so einfach ist, zum Frisör zu kommen (schließlich haben wir ja auch noch andere Termine), blieben die Haare erstmal ungeschnitten, bis...
... bis wir dann einfach T.s Langhaarschneider ausgepackt haben. DER hat schon jahrelange Haarschneideerfahrung. Zwar nur mit extremen Kurzhaarfrisuren, weil T. seine Haare mittlerweile Millimeterkurz trägt, aber naja.
Einen Versuch war es allemal wert.
Also haben sich Vater und Sohn ins Badezimmer begeben, den Langhaarschneider angeworfen und ich kam nach einiger Zeit dazu, um die Flausen vom Boden aufzulesen.
Schönes, feines, blondes Haar.
Und der Sohnemann hat sogar versucht selbst zu schneiden.
Ok, das klappt noch nicht sooo gut, aber er ist ja auch noch nichtmal 2 Jahre alt. Da ist allein der Versuch schon toll!
Auf jeden Fall ist es garnicht so einfach einem Kleinkind die Haare zu schneiden. Sohnemann hält den Kopf nämlich nur genau so lange still, bis man losschneiden möchte. Dann dreht er den Kopf schnell weg und man kann nochmal von vorne anfangen.
Geklappt hat es trotzdem mehr oder weniger.
Und so am Abend sieht man über das ein oder andere vergessene Haar auch leichter hinweg.
Lustig wurden dann die nächsten Tage, weil wir immer wieder festgestellt haben, wo wir noch nachschneiden müssen.
Am letzten Dienstag hab ich dann nochmal mit der Schere nachgeschnitten und jetzt sieht es fast aus, wie vom Frisör.
Jawoll!
Und in Zukunft gehen wir vom Frisörgeld einfach wieder einen Kaffee trinken und schauen dem Zwerg beim Spielen zu. Das ist günstiger, macht mehr Spass und die rumfliegenden Haare daheim kann dann ein kräftiger "Southerly" fortpusten ;-)
Sonntag, 25. Mai 2008
Auch das ist Neuseeland: Der Insinkerator
Eine Einrichtung mit der man als Tourist nicht unbedingt in Kontakt kommt, als Einwohner aber zwangsläufig, ist der INSINKERATOR. Nein, es ist nicht der kleine Bruder von Arnold Schwarzenegger und ist in jedem guten Kiwihaushalt zu finden.
Wer das erste Mal in der Küche an die Spüle geht, wundert sich über den übergroßen, faustgroßen Abfluss. Da kann man schon Angst bekommen, denn hier verschwindet durchaus Armbanduhr, Ehering oder auch eine ganze Kiwi. Ob in der Gegenrichtung vielleicht auch Tiere rauskommen, daran mag ich gar nicht denken. Platz wäre jedenfalls genug...

Des Rätsels Lösung: Der Insinkerator ist das schwarze Loch in der Küche und verschlingt Bioabfälle(!) auf Nimmerwiedersehen. Egal welche Frucht man geschält hat, oder ob es Salatreste zu entsorgen gilt: Der Insinkerator ist die Lösung. Apfelkerngehäuse sind kein Problem und auch vor Bergen von Kartoffelschalen schreckt der Insinkerator nicht zurück. Einfach alles reinprügeln und dann wirds spannend: Wasser aufdrehen und den magischen Schalter umlegen. Damit wird unter der Spüle ein kleines Erdbeben ausgelöst, der Abfall ordentlich geheckselt und im Abwasser entsorgt. Tschüs und weg.

Der Kiwi ist da übrigens gnadenlos: Da wird insinkeriert was das Zeug hält - ohne schlechtes Gewissen und mit einer Routine, die man sich beim Autofahren auch wünschen würde (doch dazu ein andermal mehr...).
Spaeter mehr, wenn es wieder heisst: Auch das ist Neuseeland!
Wer das erste Mal in der Küche an die Spüle geht, wundert sich über den übergroßen, faustgroßen Abfluss. Da kann man schon Angst bekommen, denn hier verschwindet durchaus Armbanduhr, Ehering oder auch eine ganze Kiwi. Ob in der Gegenrichtung vielleicht auch Tiere rauskommen, daran mag ich gar nicht denken. Platz wäre jedenfalls genug...

Des Rätsels Lösung: Der Insinkerator ist das schwarze Loch in der Küche und verschlingt Bioabfälle(!) auf Nimmerwiedersehen. Egal welche Frucht man geschält hat, oder ob es Salatreste zu entsorgen gilt: Der Insinkerator ist die Lösung. Apfelkerngehäuse sind kein Problem und auch vor Bergen von Kartoffelschalen schreckt der Insinkerator nicht zurück. Einfach alles reinprügeln und dann wirds spannend: Wasser aufdrehen und den magischen Schalter umlegen. Damit wird unter der Spüle ein kleines Erdbeben ausgelöst, der Abfall ordentlich geheckselt und im Abwasser entsorgt. Tschüs und weg.

Der Kiwi ist da übrigens gnadenlos: Da wird insinkeriert was das Zeug hält - ohne schlechtes Gewissen und mit einer Routine, die man sich beim Autofahren auch wünschen würde (doch dazu ein andermal mehr...).
Spaeter mehr, wenn es wieder heisst: Auch das ist Neuseeland!
Die Berge werden kleiner...
... oder eigentlich eher weninger.
Aber keine Angst, Neuseeland verschwindet nicht im Meer!
Die Rede ist hier von unseren Wäschebergen, die sich seit dem Defekt unserer Waschmaschine vor 2,5 Wochen hier augetürmt hatten. Zwischenzeitlich wussten wir schon kaum noch, was wir anziehen sollten und wohin mit der ganzen schmutzigen Wäsche. Unser Wäschefrosch war schon nach einer knappen Woche restlos überfordert und konnte absolut keine Wäsche mehr schlucken, die Wäschekörbe quollen über, kaum ein Fleckchen in der Wohnung, an dem man nicht über die Wäsche stolperte. Und der Kleiderschranke wurde immer leerer.
Jetzt ist endlich Besserung in Sicht.
Unsere Waschmaschine ist zwar immernoch kaputt, aber wir haben seit Freitag nachmittag ein Ersatzgerät!
Und wir hatten aufgrund des extremen Mangels an Unterwäsche und Socken zwischenzeitlich bei Freunden gewaschen. Aber denen kann man ja schlecht 8 oder mehr Ladungen Wäsche zumuten. Also hieß es warten auf das Ersatzgerät.
Seit Freitag haben wir also wieder eine mehr oder weniger funktionierendes Gerät.
Ein Toploader nach amerikanischem Vorbild.
Mit Temperaturangaben von cold über cold-warm bis zu hot (wobei leider nirgends dabeisteht, wie warm das so ist).
Schleuderbereiche sind slow, medium und fast (auch da weiß ich nicht, was genau das ist).
Und Waschprogramme...
Naja, reden wir besser nicht drüber.
Der Mechaniker meinte "die meisten nutzen "regular", das dauert ungefähr 35 Minuten.
Mir ist absolut schleierhaft, wie in 35 Minuten die Wäsche wirklich sauber werden soll. Zumal sie eigentlich nur im Wasser schwimmt und rumgerührt wird. Dabei braucht man mindestens doppelt soviel Waschpulver. Und der Wäsche tut es auch nicht gut.
Ich wasche also nach wie vor nur die wirklich nötigen Dinge und hoffe, dass wir bald wieder eine gescheite Waschmaschine haben.
Bis dahin darf ich einen Teil des Spülprogramms manuell überspringen, da macht die Maschine nämlich jedesmal Schwierigkeiten.
Irgendwie ist bei uns absolut der Wurm drinne, was Waschmaschinen in Neuseeland angeht.
Aber es gibt auch eine gute Nachricht.
Am Mittwoch habe ich mich telefonisch an die Kundendienstzentrale in Auckland gewandt und mich ordentlich beschwert (auch, weil ich am Dienstag einfach keinen erreichen konnte!). Schließlich ist es ja kein Zustand 2 Wochen ohne Waschmaschine zu leben. Schon garnicht mit Kleinkind, das eigentlich mit Stoff gewickelt wird.
Also hab ich denen erklärt, dass wir sowohl eine schnelle Lösung für unser derzeitiges Wäscheproblem brauchen, als auch eine dauerhafte, weil ich einfach keine Lust auf einen ständigen Ausfall unserer Waschmaschine habe.
Der nette Mensch hat sich alles angehört, wollte dem Kundendienst vor Ort wegen eines Leihgerätes nochmal auf die Füße treten und meinte dann, dass er sonst nicht viel machen könne. Er könne mich aber mit dem Manager verbinden.
JA, BITTE!!
Also hab ich nochmal von vorne angefangen zu erklären, habe ihm mein Leid geklagt und auf eine Lösung gedrungen. Er hat mir erklärt, dass das Modell, welches wir haben hier nicht vertrieben wird und sie deshalb keine Ersatzteile hier haben. Kann ich ja auch verstehen, aber mein Problem ist das irgendwie nicht. Und vor allem habe ich eine weltweite Garantie von 2 Jahren auf das Gerät! Also sollen die sich doch bitte drum kümmern.
Wir sind dann so verblieben, dass er sich nachmittags nochmal meldet mit einem Lösungsversuch.
Nachmittags dann wieder der nette Mann vom Kundendienst (nicht der Manager ;-)) mit dem Angebot unsere Maschine gegen ein lokales Modell auszutauschen. Wir sollen uns das mal im Laden angucken und dann Bescheid geben.
Gesagt getan, noch ein bisschen Recherche im Internet, weil die Modell nicht wirklich vergleichbar sind und dann haben wir uns für die Ersatzmaschine entschieden.
Soll heißen:
Wir bekommen im Laufe der Woche ein niegelnagelneues Gerät mit nochmal neu 2 Jahren Garantie.
Hoffentlich!
Das muss nämlich erst von Auckland nach Wellington gebracht werden und dann muss der lokale Kundendienst das Teil bei uns austauschen. Ich bin mal gespannt wie das klappt.
Und ich hoffe, dass dieses Modell nicht auch solche Probleme hat!
Ab Mitte der Woche werden also dann unsere Wäscheberge wohl endgültig schwinden.
Wobei das Waschen im Moment durchaus auch an den Trockenkapazitäten scheitert. Die sind nämlich trotz riesiger Leine in der Garage etwas beschränkt, denn die Wäsche braucht bei den derzeitigen Temperaturen (und -schwankungen) in der Garage etwa 2 Tage, bis sie wieder trocken ist. Und einen Trockner haben wir (noch?) nicht.
Aber keine Angst, Neuseeland verschwindet nicht im Meer!
Die Rede ist hier von unseren Wäschebergen, die sich seit dem Defekt unserer Waschmaschine vor 2,5 Wochen hier augetürmt hatten. Zwischenzeitlich wussten wir schon kaum noch, was wir anziehen sollten und wohin mit der ganzen schmutzigen Wäsche. Unser Wäschefrosch war schon nach einer knappen Woche restlos überfordert und konnte absolut keine Wäsche mehr schlucken, die Wäschekörbe quollen über, kaum ein Fleckchen in der Wohnung, an dem man nicht über die Wäsche stolperte. Und der Kleiderschranke wurde immer leerer.
Jetzt ist endlich Besserung in Sicht.
Unsere Waschmaschine ist zwar immernoch kaputt, aber wir haben seit Freitag nachmittag ein Ersatzgerät!
Und wir hatten aufgrund des extremen Mangels an Unterwäsche und Socken zwischenzeitlich bei Freunden gewaschen. Aber denen kann man ja schlecht 8 oder mehr Ladungen Wäsche zumuten. Also hieß es warten auf das Ersatzgerät.
Seit Freitag haben wir also wieder eine mehr oder weniger funktionierendes Gerät.
Ein Toploader nach amerikanischem Vorbild.
Mit Temperaturangaben von cold über cold-warm bis zu hot (wobei leider nirgends dabeisteht, wie warm das so ist).
Schleuderbereiche sind slow, medium und fast (auch da weiß ich nicht, was genau das ist).
Und Waschprogramme...
Naja, reden wir besser nicht drüber.
Der Mechaniker meinte "die meisten nutzen "regular", das dauert ungefähr 35 Minuten.
Mir ist absolut schleierhaft, wie in 35 Minuten die Wäsche wirklich sauber werden soll. Zumal sie eigentlich nur im Wasser schwimmt und rumgerührt wird. Dabei braucht man mindestens doppelt soviel Waschpulver. Und der Wäsche tut es auch nicht gut.
Ich wasche also nach wie vor nur die wirklich nötigen Dinge und hoffe, dass wir bald wieder eine gescheite Waschmaschine haben.
Bis dahin darf ich einen Teil des Spülprogramms manuell überspringen, da macht die Maschine nämlich jedesmal Schwierigkeiten.
Irgendwie ist bei uns absolut der Wurm drinne, was Waschmaschinen in Neuseeland angeht.
Aber es gibt auch eine gute Nachricht.
Am Mittwoch habe ich mich telefonisch an die Kundendienstzentrale in Auckland gewandt und mich ordentlich beschwert (auch, weil ich am Dienstag einfach keinen erreichen konnte!). Schließlich ist es ja kein Zustand 2 Wochen ohne Waschmaschine zu leben. Schon garnicht mit Kleinkind, das eigentlich mit Stoff gewickelt wird.
Also hab ich denen erklärt, dass wir sowohl eine schnelle Lösung für unser derzeitiges Wäscheproblem brauchen, als auch eine dauerhafte, weil ich einfach keine Lust auf einen ständigen Ausfall unserer Waschmaschine habe.
Der nette Mensch hat sich alles angehört, wollte dem Kundendienst vor Ort wegen eines Leihgerätes nochmal auf die Füße treten und meinte dann, dass er sonst nicht viel machen könne. Er könne mich aber mit dem Manager verbinden.
JA, BITTE!!
Also hab ich nochmal von vorne angefangen zu erklären, habe ihm mein Leid geklagt und auf eine Lösung gedrungen. Er hat mir erklärt, dass das Modell, welches wir haben hier nicht vertrieben wird und sie deshalb keine Ersatzteile hier haben. Kann ich ja auch verstehen, aber mein Problem ist das irgendwie nicht. Und vor allem habe ich eine weltweite Garantie von 2 Jahren auf das Gerät! Also sollen die sich doch bitte drum kümmern.
Wir sind dann so verblieben, dass er sich nachmittags nochmal meldet mit einem Lösungsversuch.
Nachmittags dann wieder der nette Mann vom Kundendienst (nicht der Manager ;-)) mit dem Angebot unsere Maschine gegen ein lokales Modell auszutauschen. Wir sollen uns das mal im Laden angucken und dann Bescheid geben.
Gesagt getan, noch ein bisschen Recherche im Internet, weil die Modell nicht wirklich vergleichbar sind und dann haben wir uns für die Ersatzmaschine entschieden.
Soll heißen:
Wir bekommen im Laufe der Woche ein niegelnagelneues Gerät mit nochmal neu 2 Jahren Garantie.
Hoffentlich!
Das muss nämlich erst von Auckland nach Wellington gebracht werden und dann muss der lokale Kundendienst das Teil bei uns austauschen. Ich bin mal gespannt wie das klappt.
Und ich hoffe, dass dieses Modell nicht auch solche Probleme hat!
Ab Mitte der Woche werden also dann unsere Wäscheberge wohl endgültig schwinden.
Wobei das Waschen im Moment durchaus auch an den Trockenkapazitäten scheitert. Die sind nämlich trotz riesiger Leine in der Garage etwas beschränkt, denn die Wäsche braucht bei den derzeitigen Temperaturen (und -schwankungen) in der Garage etwa 2 Tage, bis sie wieder trocken ist. Und einen Trockner haben wir (noch?) nicht.
Ein Topf voll Gold!
Eigentlich 3 oder sogar mehr Töpfe hätten wir gestern einsammeln können. So viele Regenbögen gab es nämlich hier bei uns.
Als wir aufgestanden sind war das Wetter eher so "naja, hoffentlich regnet es nicht allzu schlimm. Dann waren wir eine Weile unterwegs und als wie wiederkamen konnten wir ihn dann sehen. Den Regenbogen.
Direkt am Ende unserer Straße kam er runter. Es wäre also nur ein Katzensprung zum Goldtopf gewesen ;-)

Und so einen Regenbogen hab ich ehrlich gesagt noch nie gesehen. Ich kenne immer nur die Enden vom Bogen, ich glaub, ich habe noch nie einen wirklich ganzen Regenbogen gesehen. Und gestern dann direkt den ganzen Nachmittag lang. Einen vollen Bogen. Und in einer Intensität! Da kann ich wirklich nur staunen.

Und man konnte sogar oberhalb noch einen 2. Bogen erahnen.
So macht dann sogar Regenwetter schon fast Spass. Auf jeden Fall ist es nicht mehr ganz so trübtassig
Als wir aufgestanden sind war das Wetter eher so "naja, hoffentlich regnet es nicht allzu schlimm. Dann waren wir eine Weile unterwegs und als wie wiederkamen konnten wir ihn dann sehen. Den Regenbogen.
Direkt am Ende unserer Straße kam er runter. Es wäre also nur ein Katzensprung zum Goldtopf gewesen ;-)

Und so einen Regenbogen hab ich ehrlich gesagt noch nie gesehen. Ich kenne immer nur die Enden vom Bogen, ich glaub, ich habe noch nie einen wirklich ganzen Regenbogen gesehen. Und gestern dann direkt den ganzen Nachmittag lang. Einen vollen Bogen. Und in einer Intensität! Da kann ich wirklich nur staunen.

Und man konnte sogar oberhalb noch einen 2. Bogen erahnen.
So macht dann sogar Regenwetter schon fast Spass. Auf jeden Fall ist es nicht mehr ganz so trübtassig
Dienstag, 20. Mai 2008
Der Zwerg wird langsam groß...
... und wir brauchen wohl einen anderen Spitznamen für ihn.
Zwerge sind ja definitionsgemäß eher sehr klein, aber unserer macht im Moment solche Entwicklungen durch, dass wir kaum noch von einem Zwerg sprechen können.
Abgesehen davon wächst er natürlich auch ständig und nimmt (wenn auch nur wenig) an Gewicht zu. Er wird also nicht nur geistig größer.
Im Moment schätze ich ihn auf irgendwas zwischen 85 und 87 cm. So genau kann man das immer nicht sagen, weil er sich nicht gerne messen lässt. Die letzte Wiegung ergab knappe 11kg, wobei er da vollbekleidet auf der Waage stand. Aber Klamotten in der Größe wiegen ja nicht so viel ;-)
Mittlerweile sind 2-3 Wort-Sätze an der Tagesordnung, er kümmert sich liebevoll um unseren (Plüsch-) Streichelzoo und gibt den Tieren sogar den geliebten Platz auf Papas Schoß! Und er sagt auch immer öfter mal Bescheid, wenn er eine frische Windel braucht.
Oder er rennt los und besorgt etwas, von dem gerade die Rede war.
Oder er schnappt im Gespräch etwas auf (Schokolade z.B.) und will dann natürlich auch seine "ladel" haben.
Einkaufen gehen macht manchmal richtig Spass, weil er ja auch immer hilft und irgendwas in den Wagen legt.
Und beim Autofahren werden wir nach langen Ruhephasen auf dem Rücksitz auch schonmal von einem "auto" oder "mal" überrascht, was er plötzlich entdeckt hat.
Im Playcentre bin ich nur noch zu Beginn oder bei Unfällen wirklich wichtig und Sohnemann beschäftigt sich auch gerne mal alleine irgendwo.
Bevor wir ins Bett gehen besteht er auf sein Gute-Nacht-Buch, und wenn er nicht müde ist, dann büchst er einfach aus. Türen sind ja schon lange kein Hindernis mehr für ihn.
Er ahmt immer mehr Worte und Gesten nach und es macht total Spass ihm dabei zuzugucken.
Ach und überhaupt.
Er wird halt größer und unabhängiger!
Total schön!
Total spannend!
Aber manchmal frag ich mich doch, wo die Zeit nur geblieben ist.
Soooo lange ist es doch noch garnicht her,
... dass er geboren wurde
... dass er losgekrabbelt ist
... dass er seine erste Beikost bekam
... dass ....
da könnte ich jetzt noch so einiges einfügen.
Auf jeden Fall kann ich sagen, dass es wirklich spannend ist, ein Kind beim wachsen zu beobachten und die Freude über alle möglichen Kleinigkeiten mit ihm zu teilen.
Zwerge sind ja definitionsgemäß eher sehr klein, aber unserer macht im Moment solche Entwicklungen durch, dass wir kaum noch von einem Zwerg sprechen können.
Abgesehen davon wächst er natürlich auch ständig und nimmt (wenn auch nur wenig) an Gewicht zu. Er wird also nicht nur geistig größer.
Im Moment schätze ich ihn auf irgendwas zwischen 85 und 87 cm. So genau kann man das immer nicht sagen, weil er sich nicht gerne messen lässt. Die letzte Wiegung ergab knappe 11kg, wobei er da vollbekleidet auf der Waage stand. Aber Klamotten in der Größe wiegen ja nicht so viel ;-)
Mittlerweile sind 2-3 Wort-Sätze an der Tagesordnung, er kümmert sich liebevoll um unseren (Plüsch-) Streichelzoo und gibt den Tieren sogar den geliebten Platz auf Papas Schoß! Und er sagt auch immer öfter mal Bescheid, wenn er eine frische Windel braucht.
Oder er rennt los und besorgt etwas, von dem gerade die Rede war.
Oder er schnappt im Gespräch etwas auf (Schokolade z.B.) und will dann natürlich auch seine "ladel" haben.
Einkaufen gehen macht manchmal richtig Spass, weil er ja auch immer hilft und irgendwas in den Wagen legt.
Und beim Autofahren werden wir nach langen Ruhephasen auf dem Rücksitz auch schonmal von einem "auto" oder "mal" überrascht, was er plötzlich entdeckt hat.
Im Playcentre bin ich nur noch zu Beginn oder bei Unfällen wirklich wichtig und Sohnemann beschäftigt sich auch gerne mal alleine irgendwo.
Bevor wir ins Bett gehen besteht er auf sein Gute-Nacht-Buch, und wenn er nicht müde ist, dann büchst er einfach aus. Türen sind ja schon lange kein Hindernis mehr für ihn.
Er ahmt immer mehr Worte und Gesten nach und es macht total Spass ihm dabei zuzugucken.
Ach und überhaupt.
Er wird halt größer und unabhängiger!
Total schön!
Total spannend!
Aber manchmal frag ich mich doch, wo die Zeit nur geblieben ist.
Soooo lange ist es doch noch garnicht her,
... dass er geboren wurde
... dass er losgekrabbelt ist
... dass er seine erste Beikost bekam
... dass ....
da könnte ich jetzt noch so einiges einfügen.
Auf jeden Fall kann ich sagen, dass es wirklich spannend ist, ein Kind beim wachsen zu beobachten und die Freude über alle möglichen Kleinigkeiten mit ihm zu teilen.
wir werden es wohl nie schaffen...
... bevor der Zug kommt am Bahnhof zu sein.
Wir, der Zwerg und ich, versuchen mehrmals in der Woche T. abends vom Bahnhof abzuholen.
Früher hat das auch immer gut geklappt. Da mussten wir sogar oft noch auf den Zug warten. Früher...
Früher war das Wetter auch abends noch richtig toll, weil ja schließlich Sommer war.
Früher ist der Zwerg nicht selbst gelaufen, sondern ich hab ihn im Ergo auf dem Rücken getragen.
Und jetzt??
Jetzt ist alles anders.
Abends zwischen 5 und halb 6 wird es dunkel (also nix mehr mit in der Sonne auf den Ehemann und Vater warten).
Und der Zwerg läuft die meisten Strecken selbst. Und genau das ist das Problem an der Sache. Denn unterwegs gibt es immer unendlich viel zu endecken. Dabei geh ich schon immer extra früh aus dem Haus, damit wir es vielleicht doch mal schaffen. Ein Erwachsener braucht in gemütlichem Tempo so etwa 15 Minuten für die Strecke. Wir gehen meist gute 30 Minuten bevor der Zug ankommt aus dem Haus. Und wir schaffen nur mit wirklich viel gutem Zureden vielleicht 2/3 des Weges. Dann kommt uns T. in der Dunkelheit entgegen.
Gestern hab ich mir gedacht "Heute schauen wir uns mal wieder die Züge an und gehen ganz besonders früh aus dem Haus". Schließlich liebt es der Zwerg, sich die Züge anzuschauen, da ist der Papa auch schonmal abgemeldet, bis der Zug wieder weg ist. Also sind wir 1 Stunde (!!) vor Ankunft des Zuges losmaschiert und haben es wieder nicht geschafft. Wir sind auch nicht weiter gekommen als sonst. Irgendwie ist da echt der Wurm drin. Und der junge Mann findet Sachen zum anschauen und untersuchen. Da würd ich ja einfach nur dran vorbei gehen.
Die Blümchen schauen wir uns jeden Abend genau an. Die Gullideckel sind eigentlich auch immer die gleichen. Der Briefkasten von Nr. 18 sieht heute nicht anders aus als gestern. Und und und.....
Naja, immerhin MÜSSEN wir ja nicht zum Zug. Aber es wär halt trotzdem mal wieder ganz nett.
Heute haben wir dann glaub ich unseren Geschwindigkeitsrekord aufgestellt. Für die ersten 50m in Richtung "Piepla" (Spielplatz) haben wir sage und schreibe 5 Minuten gebraucht. Dabei hat mir der Zwerg vorher noch lang und breit erklärt, dass er unbedingt dahin möchte. Naja, lang und breit ist übertrieben. Aber er hat halt immer wieder "Piepla" gesagt und wollte auch unbedingt aus dem Haus gehen. Nur die Hose wollte er nicht anziehen *augenverdreh*
Manchmal würd ich schon gerne mal ein bisschen schneller vorwärtskommen und nicht an jedem Stein stehenbleiben. Deswegen nehm ich zum Playcentre jetzt auch das Fahrrad und wir laufen nicht mehr. Das ist mir nämlich zu anstrengend.
Wir, der Zwerg und ich, versuchen mehrmals in der Woche T. abends vom Bahnhof abzuholen.
Früher hat das auch immer gut geklappt. Da mussten wir sogar oft noch auf den Zug warten. Früher...
Früher war das Wetter auch abends noch richtig toll, weil ja schließlich Sommer war.
Früher ist der Zwerg nicht selbst gelaufen, sondern ich hab ihn im Ergo auf dem Rücken getragen.
Und jetzt??
Jetzt ist alles anders.
Abends zwischen 5 und halb 6 wird es dunkel (also nix mehr mit in der Sonne auf den Ehemann und Vater warten).
Und der Zwerg läuft die meisten Strecken selbst. Und genau das ist das Problem an der Sache. Denn unterwegs gibt es immer unendlich viel zu endecken. Dabei geh ich schon immer extra früh aus dem Haus, damit wir es vielleicht doch mal schaffen. Ein Erwachsener braucht in gemütlichem Tempo so etwa 15 Minuten für die Strecke. Wir gehen meist gute 30 Minuten bevor der Zug ankommt aus dem Haus. Und wir schaffen nur mit wirklich viel gutem Zureden vielleicht 2/3 des Weges. Dann kommt uns T. in der Dunkelheit entgegen.
Gestern hab ich mir gedacht "Heute schauen wir uns mal wieder die Züge an und gehen ganz besonders früh aus dem Haus". Schließlich liebt es der Zwerg, sich die Züge anzuschauen, da ist der Papa auch schonmal abgemeldet, bis der Zug wieder weg ist. Also sind wir 1 Stunde (!!) vor Ankunft des Zuges losmaschiert und haben es wieder nicht geschafft. Wir sind auch nicht weiter gekommen als sonst. Irgendwie ist da echt der Wurm drin. Und der junge Mann findet Sachen zum anschauen und untersuchen. Da würd ich ja einfach nur dran vorbei gehen.
Die Blümchen schauen wir uns jeden Abend genau an. Die Gullideckel sind eigentlich auch immer die gleichen. Der Briefkasten von Nr. 18 sieht heute nicht anders aus als gestern. Und und und.....
Naja, immerhin MÜSSEN wir ja nicht zum Zug. Aber es wär halt trotzdem mal wieder ganz nett.
Heute haben wir dann glaub ich unseren Geschwindigkeitsrekord aufgestellt. Für die ersten 50m in Richtung "Piepla" (Spielplatz) haben wir sage und schreibe 5 Minuten gebraucht. Dabei hat mir der Zwerg vorher noch lang und breit erklärt, dass er unbedingt dahin möchte. Naja, lang und breit ist übertrieben. Aber er hat halt immer wieder "Piepla" gesagt und wollte auch unbedingt aus dem Haus gehen. Nur die Hose wollte er nicht anziehen *augenverdreh*
Manchmal würd ich schon gerne mal ein bisschen schneller vorwärtskommen und nicht an jedem Stein stehenbleiben. Deswegen nehm ich zum Playcentre jetzt auch das Fahrrad und wir laufen nicht mehr. Das ist mir nämlich zu anstrengend.
Sonntag, 18. Mai 2008
Wieder umgezogen ;-)
sind wir.
Oder besser gesagt unser Schlafzimmer.
Das ist aus dem kleinsten Zimmerchen direkt neben dem Bad in das riesige Zimmer über der Garage umgezogen. Mittlerweile sogar komplett.
Zuerst waren es ja nur die Matrazen, weil wir quasi "probeumziehen" wollten. Letztes Wochenende haben wir dann auch die Bettgestelle nachgeholt. Und es schläft sich so noch viel besser.
Nachteile:
Oder besser gesagt unser Schlafzimmer.
Das ist aus dem kleinsten Zimmerchen direkt neben dem Bad in das riesige Zimmer über der Garage umgezogen. Mittlerweile sogar komplett.
Zuerst waren es ja nur die Matrazen, weil wir quasi "probeumziehen" wollten. Letztes Wochenende haben wir dann auch die Bettgestelle nachgeholt. Und es schläft sich so noch viel besser.
Nachteile:
- Wir müssen morgens durch die kalte Garage, um zum Rest der Wohnung zu gelangen
- der Raum ist unbeheizt, wobei wir mit einem protablen Heizkörper nachgeholfen haben
- die nächste Toilette ist die Treppe runter in der Garage (und im Winter friert man an der Klobrille fest...)
- wir können den Raum bisher nicht wirklich verdunkeln, was aber nicht sooo schlimm ist, weil es ja eh schon um 6 Uhr stockfinster ist.
- wir haben ein richtig schönes großes Schlafzimmer, in dem man sich auch tagsüber gut aufhalten kann
- wir verschenken keinen tollen Raum als Lagerraum
- wir haben einen schönen Blick (wenn wir mal nicht schlafen ;-))
- wir haben einen zusätzlichen Raum in der Wohnung gewonnen, den wir jetzt nur noch schön gestalten müssen
- es ist da oben viel ruhiger, weil man das Telefon nicht hört und einfach ungestört schlafen kann
Türdichtungsfrust
och mensch.
Also ehrlich, da will man endlich das ganze Haus winterfest machen und dann sowas.
Die meisten Fenster hatte ich ja schon abgedichtet, was manchmal garnicht so einfach war, weil sich die Dichtungen nicht soooo gut mehrfach kleben lassen und die Fenster hier trotzdem nicht so dolle schließen.
Heute wollte ich dann endlich die letzen Türen abdichten, zwischen Küche bzw. Schlafzimmer und Garage. Die Garage ist nämlich nicht isoliert und da zieht es dann doch recht frisch in die geheizten Räume rein. Also hab ich die 3mm "dicke" Dichtung genommen und am Türrahmen aufgeklebt. Mit dem Ergebnis, dass die Türen dann beide nicht mehr zu gingen. Weder von außen, noch von innen. Weder T. noch ich haben es geschafft.
Aaaaaaaarrrrrrrgggggggghhhhhhhhh!
Och Menno!
Und das obwohl die Türen an einigen Stellen immernochnicht dicht schlossen. Das ist echt frustrierend! Da will man was gegen die Energieverschwendung tun und es geht einfach nicht.
Also hab ich die Türdichtungen teilweise wieder entfernt. Schließlich wird das mit dem Auskühlen der Räume ja nur noch schlimmer, wenn die Türen permanent offen stehen. Aber witzig finde ich das definitv nicht!
WIE kann man eigentlich so krumm und schief bauen???
Mir ist das ein echtes Rätsel. Und noch dazu ist es den meisten Neuseeländern halt einfach egal, dass sie weder Tür- noch Fensterdichtungen haben. Sie heizen halt einfach dagegen an *augenroll*
Also ehrlich, da will man endlich das ganze Haus winterfest machen und dann sowas.
Die meisten Fenster hatte ich ja schon abgedichtet, was manchmal garnicht so einfach war, weil sich die Dichtungen nicht soooo gut mehrfach kleben lassen und die Fenster hier trotzdem nicht so dolle schließen.
Heute wollte ich dann endlich die letzen Türen abdichten, zwischen Küche bzw. Schlafzimmer und Garage. Die Garage ist nämlich nicht isoliert und da zieht es dann doch recht frisch in die geheizten Räume rein. Also hab ich die 3mm "dicke" Dichtung genommen und am Türrahmen aufgeklebt. Mit dem Ergebnis, dass die Türen dann beide nicht mehr zu gingen. Weder von außen, noch von innen. Weder T. noch ich haben es geschafft.
Aaaaaaaarrrrrrrgggggggghhhhhhhhh!
Och Menno!
Und das obwohl die Türen an einigen Stellen immernochnicht dicht schlossen. Das ist echt frustrierend! Da will man was gegen die Energieverschwendung tun und es geht einfach nicht.
Also hab ich die Türdichtungen teilweise wieder entfernt. Schließlich wird das mit dem Auskühlen der Räume ja nur noch schlimmer, wenn die Türen permanent offen stehen. Aber witzig finde ich das definitv nicht!
WIE kann man eigentlich so krumm und schief bauen???
Mir ist das ein echtes Rätsel. Und noch dazu ist es den meisten Neuseeländern halt einfach egal, dass sie weder Tür- noch Fensterdichtungen haben. Sie heizen halt einfach dagegen an *augenroll*
Samstag, 17. Mai 2008
Schalten mit links....
.. ist leider nicht so einfach, wie man es sich vorstellt.
Veilleicht hätten wir doch besser ein Automatik-Auto gekauft???
Auf jeden Fall bin ich heute endlich mal gefahren. Sohnemann saß hinten und T. zum Glück neben mir. Sonst wär ich nicht weit gekommen.
Dass man falschrum sitzt, daran hab ich mich ja mittlerweile gewöhnt. Und vor dem Losfahren hab ich mir den Fahrersitz auch gut eingerichtet. Das erste Problem war dann das Schalten. Na klar, ich hab die Kupplung getreten und wollte dann (wie immer) mit rechts schalten -- nur da war die TÜRE und nicht der Schaltknüppel.
Also hab ich mal schnell gebremst und bin ein bisserl nach rechts gefahren. Und war richtig froh, dass wir bei uns in der Strasse unterwegs waren und da wirklich nur ganz selten mal Autos unterwegs sind.
Am liebsten wäre ich gleich wieder ausgestiegen und die paar Meter nach Hause gelaufen, aber T. meinte, ich soll's einfach nochmal probieren und dann geht das schon.
Also nochmal anfahren, gut konzentrieren, Kupplung treten und mit links schalten. Dann um die Kurve (ich war eh langsam unterwegs), abbremsen, schalten (natürlich wieder mit links) und nach links abbiegen. Das ging erstaunlich gut und ich bin auch gleich auf der richtigen (nämlich linken) Straßenseite gelandet.
UFF, jetzt waren wir also in der Parallelstraße unterwegs. Die ist auch nicht stark befahren und das mit dem Schalten ging auch schon besser.
Nur...
... als nächstes sollte ich auf die Hauptstraße abbiegen, um wieder in unsere Straße zu kommen. Oooooohhhhhh Mensch! Da ist doch wirklich viel los. Und dann am besten vorher noch blinken (mit rechts). Alles irgendwie ganz schön verwirrend.
Also hab ich eine GROSSE Lücke abgewartet und bin einfach gefahren. Gleich wieder nach links und schon waren wir fast wieder daheim.
Nach weiteren 2 Runden sind wir dann etwas weiter gefahren.
Schalten mit links, blinken mit rechts, dafür sitzt der Scheibenwischer links.
Das Rechts-Abbiegen hab ich mir heute noch erspart, aber ich war immerhin mutig genug für einen Kreisverkehr. Und die sind in Neuseeland nicht ohne. Weil jeder blinkt, wann und wie er gerade will und man auch fast immer 2spurig rein- und rausfährt. Aber irgendwie doch noch einfacher, als rechts abzubiegen. Da gibt es nämlich ein paar ganz merkwürdige Regeln.
Blöd ist es, wenn man vor dem Abbiegen nicht mehr sicher ist, ob man vor oder hinter dem Auto, das aus der Straße kommt, in die man will, reinfahren muss. Da macht der Adrenalinspiegel schonmal einen Satz nach oben.
Und als sich auf dem Baumarktparkplatz dann auch noch einer MEINEN Parkplatz geschnappt hat, fand ich das auch nicht so witzig. Zum Glück gab es noch mehr und mit einmal korrigieren stand ich quasi perfekt drinne.
War ich froh, als wir da waren.
Aber gut ist es doch, dass ich endlich mal gefahren bin. Jetzt werde ich weiter fleißig üben und irgendwann kann ich dann sogar alleine bei uns aus der Garage fahren ;-)
Fazit: Linksverkehr ist doch nicht so einfach, wie ich gedacht hatte. Aber es kann auch ohne Automatik funktionieren!
Veilleicht hätten wir doch besser ein Automatik-Auto gekauft???
Auf jeden Fall bin ich heute endlich mal gefahren. Sohnemann saß hinten und T. zum Glück neben mir. Sonst wär ich nicht weit gekommen.
Dass man falschrum sitzt, daran hab ich mich ja mittlerweile gewöhnt. Und vor dem Losfahren hab ich mir den Fahrersitz auch gut eingerichtet. Das erste Problem war dann das Schalten. Na klar, ich hab die Kupplung getreten und wollte dann (wie immer) mit rechts schalten -- nur da war die TÜRE und nicht der Schaltknüppel.
Also hab ich mal schnell gebremst und bin ein bisserl nach rechts gefahren. Und war richtig froh, dass wir bei uns in der Strasse unterwegs waren und da wirklich nur ganz selten mal Autos unterwegs sind.
Am liebsten wäre ich gleich wieder ausgestiegen und die paar Meter nach Hause gelaufen, aber T. meinte, ich soll's einfach nochmal probieren und dann geht das schon.
Also nochmal anfahren, gut konzentrieren, Kupplung treten und mit links schalten. Dann um die Kurve (ich war eh langsam unterwegs), abbremsen, schalten (natürlich wieder mit links) und nach links abbiegen. Das ging erstaunlich gut und ich bin auch gleich auf der richtigen (nämlich linken) Straßenseite gelandet.
UFF, jetzt waren wir also in der Parallelstraße unterwegs. Die ist auch nicht stark befahren und das mit dem Schalten ging auch schon besser.
Nur...
... als nächstes sollte ich auf die Hauptstraße abbiegen, um wieder in unsere Straße zu kommen. Oooooohhhhhh Mensch! Da ist doch wirklich viel los. Und dann am besten vorher noch blinken (mit rechts). Alles irgendwie ganz schön verwirrend.
Also hab ich eine GROSSE Lücke abgewartet und bin einfach gefahren. Gleich wieder nach links und schon waren wir fast wieder daheim.
Nach weiteren 2 Runden sind wir dann etwas weiter gefahren.
Schalten mit links, blinken mit rechts, dafür sitzt der Scheibenwischer links.
Das Rechts-Abbiegen hab ich mir heute noch erspart, aber ich war immerhin mutig genug für einen Kreisverkehr. Und die sind in Neuseeland nicht ohne. Weil jeder blinkt, wann und wie er gerade will und man auch fast immer 2spurig rein- und rausfährt. Aber irgendwie doch noch einfacher, als rechts abzubiegen. Da gibt es nämlich ein paar ganz merkwürdige Regeln.
Blöd ist es, wenn man vor dem Abbiegen nicht mehr sicher ist, ob man vor oder hinter dem Auto, das aus der Straße kommt, in die man will, reinfahren muss. Da macht der Adrenalinspiegel schonmal einen Satz nach oben.
Und als sich auf dem Baumarktparkplatz dann auch noch einer MEINEN Parkplatz geschnappt hat, fand ich das auch nicht so witzig. Zum Glück gab es noch mehr und mit einmal korrigieren stand ich quasi perfekt drinne.
War ich froh, als wir da waren.
Aber gut ist es doch, dass ich endlich mal gefahren bin. Jetzt werde ich weiter fleißig üben und irgendwann kann ich dann sogar alleine bei uns aus der Garage fahren ;-)
Fazit: Linksverkehr ist doch nicht so einfach, wie ich gedacht hatte. Aber es kann auch ohne Automatik funktionieren!
Donnerstag, 15. Mai 2008
Bald sind wir zu viert und alles ist anders...
Und wie es anders wird, werden wir dann im September sehen...
Aber mal der Reihe nach.
Wir sind wieder schwanger und es ist einfach alles anders als bei der 1. Schwangerschaft.
Angefangen damit, dass ich nicht arbeite (mal abgesehen von der Hausarbeit), sondern mich "nur" den ganzen Tag um unser Kleinkind kümmere. DAS ist definitv was anderes, als sich jeden Tag mit Schüler rumschlagen. Aber die Schule war irgendwann dann auch zu Ende, das Kind ist auch abends und nachts noch da. Ich kann mich also nicht so ganz auf die Schwangerschaft konzentrieren. Beim Zwerg wusste ich immer ganz genau, wie weit ich war. Wenn ich jetzt gefragt werde, muss ich immer erst 'ne Weile überlegen. Außerdem weiß ich auch nicht so genau, WANN sich WAS entwickelt und was unser Zwuckel mittlwerweile schon so alles kann (oder noch nicht kann). Beim Zwerg war ich über so Dinge immer top informiert.
Vermutlich hat das aber auch mit meiner Einstellung und der Schwangerschaftsvorsorge hier in Neuseeland zu tun. Nachdem ich mich mal an den Gedanken gewöhnt hatte, dass hier standartmäßig nur ein Ultraschall gemacht wird, seh ich das auch viel gelassener.
Die ersten 3 Monate findet eine Betreuung quasi nicht statt, da macht man sich auf die Suche nach einem LMC (= LeadMaternetyCarer), meist einer Hebamme, die einen während der Schwangerschaft und der Geburt betreut. DAS ist aber leider garnicht so einfach. Entweder waren die Hebammen zum errechneten Termin weg oder waren schon ausgebucht (im Januar für ein Septemberkind!!). Irgendwann hab ich dann über zig Ecken doch eine gefunden und mit der bin ich superglücklich! Sie hat mich auch gleich noch mit einer anderen Deutschen hier bekannt gemacht, die im Juli ihr zweites Kind bekommt. Und so lerne ich hier immer mehr Leute kennen ;-)
So alle 4 Wochen kommt meine Hebamme zur Kontrolle vorbei (Hausbesuche sind ja soooo praktisch) und wir besprechen alles mögliche. An Untersuchungen macht sie nicht viel. Wir hören die Herztöne des Kindes ab (sehr spannend und einfach toll). Und das war es auch eigentlich schon. All die ganzen Untersuchungen, die in Deutschland standartmäßig gemacht werden, KANN man hier auch machen lassen, aber es ist eher unüblich und ich vertrau da einfach meinem Körper und der Hebamme.
Kindsbewegung spüre ich seit Ende März. Erst nur ein leichtes Gluckern, mittlerweile sind die Tritte schon recht heftig geworden und sogar von außen zu sehen. Seither habe ich auch endlich wirklich das Gefühl schwanger zu sein. Vorher war das nicht da. Klar wusste ich, dass ich schwanger bin (Test positiv, keine Blutungen ist hier der ärztliche Nachweis, dass man schwanger ist), aber nur, weil mir ständig übel war, hab ich mich halt nicht schwanger gefühlt. Die Übelkeit war auch nicht die typische Morgenübelkeit, sondern hat halt irgendwann (meist am Nachmittag) eingesetzt. Vielleicht lag es aber auch einfach an der Zeitumstellung, die mein Körper noch nicht verkraftet hatte???
Auf jeden Fall können wir dem Zwuckel (so haben wir unser Baby vorerst mal genannt) jetzt richtig beim wachsen zugucken. Mein Bauch wird zusehends dicker und die Tritte sind nicht nur fühl- sondern auch sichtbar. Ich weiß garnicht, wie das noch knappe 4 Monate weitergehen soll. Irgendwann sollte der Bauch auch wieder aufhören zu wachsen. Ich kann ja jetzt schon kaum noch meine Füße sehen ohne mich vorzubeugen. Trotzdem hab ich bei weitem noch nicht so viel zugenommen wie beim Zwerg damals. Ist halt doch alles anders ;-)
Letzte Woche waren wir dann endlich beim Ultraschall. Und ich ich richtig nervös. Als hätte ich sowas noch nie mitgemacht. Irgendwie total bescheuert, aber wir haben unsren Zwuckel ja auch das erste mal gesehen. Das ist ja schon was besonderes. 40 Minuten waren wir drinne, mit vielen Erklärungen, einigen "jetzt bitte nicht schauen", etwas Unruhe vom Zwerg, einem mulmigen Gefühl bei mir, weil mir der Zwuckel wohl irgendwie doof auf einer Ader lag. Und dann haben wir 3 Bögen mit Bildern mitbekommen, die wir uns jetzt immer wieder angucken können. Zwar keine 3D-Bildchen, aber die anderen sind ja durchaus auch spannend. Der Zwuckel hat fleißigst rumgeturnt und ständig musste die Ultraschallerin nach irgendwelchen Organen suchen, weil er sich schon wieder gedreht hatte. Ganz anders als der Zwerg damals. Der lag immer schön still.
Aber ich sag ja, dass alles anders ist.
Jetzt haben wir erstmal nix mehr an Untersuchungen. Meine Hebamme ist im Juni auf Europatour und danach (also im Juli) besprechen wir dann, wie es weitergeht.
Nochmal ein Ultraschall?
Eine erneute Blutuntersuchung?
Wie soll die Geburt ablaufen?
Und so Dinge halt.
Hier gibt es auch keinen Mutterpass wie in Deutschland, sondern ein DIN-A4 Heft für die Midwifery Notes (kopiert uns zusammengeheftet). Es hat sehr wenig Platz für medizinische Infos (Gewicht und diverse Untersuchungsergebnisse werden einfach nicht oder nur ganz kurz aufgeführt), dafür ist viel Platz für selbstgeschriebenen Fließtext. Das macht das ganze sehr viel persönlicher. Vor allem, weil ich die Schrift meine Hebamme auch wirklich gut lesen kann. Ganz im Gegensatz zu dem ärztlichen Gekritzel im Mutterpass, für das man überdies auch noch sämtliche Fachbegriffe beherrschen muss!
Und das beste dran ist, dass ich nach der Geburt und Nachsorge das ganze kopiert bekomme und somit die Schwangerschaft nicht nur in unverständlichen Zahlen nachlesen kann, sondern halt so, wie sie war!
Also jetzt ist definitiv vieles anders, als ich es beim Zwerg erlebt habe.
Aber nicht unbedingt schlechter!
Aber mal der Reihe nach.
Wir sind wieder schwanger und es ist einfach alles anders als bei der 1. Schwangerschaft.
Angefangen damit, dass ich nicht arbeite (mal abgesehen von der Hausarbeit), sondern mich "nur" den ganzen Tag um unser Kleinkind kümmere. DAS ist definitv was anderes, als sich jeden Tag mit Schüler rumschlagen. Aber die Schule war irgendwann dann auch zu Ende, das Kind ist auch abends und nachts noch da. Ich kann mich also nicht so ganz auf die Schwangerschaft konzentrieren. Beim Zwerg wusste ich immer ganz genau, wie weit ich war. Wenn ich jetzt gefragt werde, muss ich immer erst 'ne Weile überlegen. Außerdem weiß ich auch nicht so genau, WANN sich WAS entwickelt und was unser Zwuckel mittlwerweile schon so alles kann (oder noch nicht kann). Beim Zwerg war ich über so Dinge immer top informiert.
Vermutlich hat das aber auch mit meiner Einstellung und der Schwangerschaftsvorsorge hier in Neuseeland zu tun. Nachdem ich mich mal an den Gedanken gewöhnt hatte, dass hier standartmäßig nur ein Ultraschall gemacht wird, seh ich das auch viel gelassener.
Die ersten 3 Monate findet eine Betreuung quasi nicht statt, da macht man sich auf die Suche nach einem LMC (= LeadMaternetyCarer), meist einer Hebamme, die einen während der Schwangerschaft und der Geburt betreut. DAS ist aber leider garnicht so einfach. Entweder waren die Hebammen zum errechneten Termin weg oder waren schon ausgebucht (im Januar für ein Septemberkind!!). Irgendwann hab ich dann über zig Ecken doch eine gefunden und mit der bin ich superglücklich! Sie hat mich auch gleich noch mit einer anderen Deutschen hier bekannt gemacht, die im Juli ihr zweites Kind bekommt. Und so lerne ich hier immer mehr Leute kennen ;-)
So alle 4 Wochen kommt meine Hebamme zur Kontrolle vorbei (Hausbesuche sind ja soooo praktisch) und wir besprechen alles mögliche. An Untersuchungen macht sie nicht viel. Wir hören die Herztöne des Kindes ab (sehr spannend und einfach toll). Und das war es auch eigentlich schon. All die ganzen Untersuchungen, die in Deutschland standartmäßig gemacht werden, KANN man hier auch machen lassen, aber es ist eher unüblich und ich vertrau da einfach meinem Körper und der Hebamme.
Kindsbewegung spüre ich seit Ende März. Erst nur ein leichtes Gluckern, mittlerweile sind die Tritte schon recht heftig geworden und sogar von außen zu sehen. Seither habe ich auch endlich wirklich das Gefühl schwanger zu sein. Vorher war das nicht da. Klar wusste ich, dass ich schwanger bin (Test positiv, keine Blutungen ist hier der ärztliche Nachweis, dass man schwanger ist), aber nur, weil mir ständig übel war, hab ich mich halt nicht schwanger gefühlt. Die Übelkeit war auch nicht die typische Morgenübelkeit, sondern hat halt irgendwann (meist am Nachmittag) eingesetzt. Vielleicht lag es aber auch einfach an der Zeitumstellung, die mein Körper noch nicht verkraftet hatte???
Auf jeden Fall können wir dem Zwuckel (so haben wir unser Baby vorerst mal genannt) jetzt richtig beim wachsen zugucken. Mein Bauch wird zusehends dicker und die Tritte sind nicht nur fühl- sondern auch sichtbar. Ich weiß garnicht, wie das noch knappe 4 Monate weitergehen soll. Irgendwann sollte der Bauch auch wieder aufhören zu wachsen. Ich kann ja jetzt schon kaum noch meine Füße sehen ohne mich vorzubeugen. Trotzdem hab ich bei weitem noch nicht so viel zugenommen wie beim Zwerg damals. Ist halt doch alles anders ;-)
Letzte Woche waren wir dann endlich beim Ultraschall. Und ich ich richtig nervös. Als hätte ich sowas noch nie mitgemacht. Irgendwie total bescheuert, aber wir haben unsren Zwuckel ja auch das erste mal gesehen. Das ist ja schon was besonderes. 40 Minuten waren wir drinne, mit vielen Erklärungen, einigen "jetzt bitte nicht schauen", etwas Unruhe vom Zwerg, einem mulmigen Gefühl bei mir, weil mir der Zwuckel wohl irgendwie doof auf einer Ader lag. Und dann haben wir 3 Bögen mit Bildern mitbekommen, die wir uns jetzt immer wieder angucken können. Zwar keine 3D-Bildchen, aber die anderen sind ja durchaus auch spannend. Der Zwuckel hat fleißigst rumgeturnt und ständig musste die Ultraschallerin nach irgendwelchen Organen suchen, weil er sich schon wieder gedreht hatte. Ganz anders als der Zwerg damals. Der lag immer schön still.
Aber ich sag ja, dass alles anders ist.
Jetzt haben wir erstmal nix mehr an Untersuchungen. Meine Hebamme ist im Juni auf Europatour und danach (also im Juli) besprechen wir dann, wie es weitergeht.
Nochmal ein Ultraschall?
Eine erneute Blutuntersuchung?
Wie soll die Geburt ablaufen?
Und so Dinge halt.
Hier gibt es auch keinen Mutterpass wie in Deutschland, sondern ein DIN-A4 Heft für die Midwifery Notes (kopiert uns zusammengeheftet). Es hat sehr wenig Platz für medizinische Infos (Gewicht und diverse Untersuchungsergebnisse werden einfach nicht oder nur ganz kurz aufgeführt), dafür ist viel Platz für selbstgeschriebenen Fließtext. Das macht das ganze sehr viel persönlicher. Vor allem, weil ich die Schrift meine Hebamme auch wirklich gut lesen kann. Ganz im Gegensatz zu dem ärztlichen Gekritzel im Mutterpass, für das man überdies auch noch sämtliche Fachbegriffe beherrschen muss!
Und das beste dran ist, dass ich nach der Geburt und Nachsorge das ganze kopiert bekomme und somit die Schwangerschaft nicht nur in unverständlichen Zahlen nachlesen kann, sondern halt so, wie sie war!
Also jetzt ist definitiv vieles anders, als ich es beim Zwerg erlebt habe.
Aber nicht unbedingt schlechter!
Mittwoch, 14. Mai 2008
Warm und (fast) dicht!
So könnte man unser Haus seit neuestem beschreiben. Obwohl die Definitionen von "warm" hier in Neuseeland wirklich sehr weit auseinandergehen. Da sieht man bei etwa 15°C Außentemperatur Leute mit kurzer Hose und T-Shirt, aber auch welche, die schon dicke Wintermäntel mit Schal und Handschuhen tragen. Richtig witzig sieht es aus, wenn einem jemand mit kurzer Hose (und Socken bis fast zu den Knien) aber dann dicker Jacke, Handschuhen und Mütze entgegenkommt. Da könnte ich mich jedesmal kringelig lachen. Aber das geht natürlich nicht.
Aber zurück zu unserem Haus:
Wir haben es gemietet als "fully insulatet", wobei wir zu dem Zeitpunkt (bei sommerlichen Temperaturen) noch nach deutschen Maßstäben gedacht haben. Mittlerweile sind wir etwas schlauer und wissen, was genau es bedeutet.
Die Fenster sind ganz einfache Teile (also keine Doppel- oder sogar Dreifachverglasung, sondern wirklich nur EINE Scheibe und nix isoliert), Fensterdichtungen gibt es nicht und die Fensterspalten sind z.T. fingerbreit.
An den Türen sieht man rund rum das Tageslicht durchscheinen, Türdichtungen sind also genauso unbekannt wie Fensterdichtungen.
Und "fully insulatet" bedeutet auch nicht, dass die Wärme im Haus gehalten wird. Nein, die Wände sind immer richig schön kalt (es sei denn es scheint gerade die Sonne drauf) und geben die Kälte auch nach innen ab.
Gewundert hat mich dabei nur, dass unser Kamin KEINE Kältebrücke ist. Der ist irgendwie dicht. Was aber auch bedeutet, dass wir ihn so bald nicht in Betrieb nehmen werden. Schließlich wollen wir hier ja keine Rauchvergiftung erleiden.
Und zu dem "fully insulatet" kommt noch der neueste Schrei auf dem Heizungsmarkt. Eine "heat pump". JEDER Neuseeländer (wirklich JEDER) ist von den Dingern heillos begeistert. "Das beste, auf dem Markt" und "spart enorm viel Strom und macht das Haus viel angenehmer warm" sind sinngemäß einige von den Kommentaren, die so zu hören sind.
"heat pump" bedeutet aber auch, dass es bei uns im Haus nur diese einzige Wärmequelle gibt. Sie hängt im Wohnzimmer und heizt das ganz untere Stockwerk einfach dadurch, dass man sämtliche Türen offen lässt und sich die warme Luft schon irgendwann verteilt.
Soweit die Theorie.
Aufgrund der Spalten bei Türen und Fenstern heizt man natürlich nicht nur das Haus, sondern auch alles außen rum. Und vor allem geht enorm viel Wärme verloren.
Bei uns haben sich sogar die Vorhänge im Luftzug bewegt, OBWOHL Fenster und Türen geschlossen waren.
Deshalb haben wir beschlossen, selbst tätig zu werden und haben uns auf die Suche nach Dichtungen gemacht. Die gibt es nämlich und werden auch als energiesparend beworben. Nur interessiert das die Kiwis hier eher weniger.
Wir haben jetzt also 3 Türtiere (für die verschiedenen Türen im Haus) und wirklich jede Menge Dichtungen angebracht. Die mussten wir zum Teil 3- (oder an manchem Stellen sogar 4-) fach kleben, damit der Spalt endlich zu war. Immerhin zieht es jetzt nicht mehr so kalt rein und wir haben immerhin die Chance eine halbwegs angenehme Temperatur hier im Haus zu halten.
Für unser Schlafzimmer haben wir uns einen extra Heizkörper angeschafft, damit wir nachts nicht erfrieren. Eigentlich ist das Teil wirklich nur dazu gedacht, dass die Temperatur nicht zu tief fällt, aber wenn wir doch mal tagsüber ins Schlafzimmer gehen (zum spielen oder Mittagschlafen), dann KÖNNEN wir es jetzt auch richtig schön warm kriegen.
Ach ja, warm:
Die "heat pump" arbeitet nur bei moderaten Außentemperaturen wirklich gut. Wenn es zu kalt wird (also die Temperatur unter 10°C fällt), dann muss sie ständig ihr automatisches defrost-Programm anwerfen, was dazu führt, dass gute 15 Minuten mal nicht geheizt wird. Kling nicht dramatisch. Ist es aber. Vor allem, weil das vorzugsweise morgens passiert und da das Haus trotz aller Maßnahmen einfach ausgekühlt ist. Und wenn es so schrecklich kalt ist, mag ICH auch nicht gerne ausgiebig beim Frühstück sitzen und auch das Umziehen ist nicht so angenehm (schließlich ist ja dann das ganze Haus nicht geheizt).
Die "heat pump" entnimmt die Wärme aus der Außenluft und leitet sie nach innen weiter. So steht das zumindest in einem Prospekt, der mir neulich in die Finger fiehl. Wie genau sie dann aus 10° (oder sogar weniger) Außentemperatur angenehme 19° in der Wohnung zaubert ist mir ein Rätsel. Aber ich muss ja auch nicht alles verstehen.
Aber zurück zu unserem Haus:
Wir haben es gemietet als "fully insulatet", wobei wir zu dem Zeitpunkt (bei sommerlichen Temperaturen) noch nach deutschen Maßstäben gedacht haben. Mittlerweile sind wir etwas schlauer und wissen, was genau es bedeutet.
Die Fenster sind ganz einfache Teile (also keine Doppel- oder sogar Dreifachverglasung, sondern wirklich nur EINE Scheibe und nix isoliert), Fensterdichtungen gibt es nicht und die Fensterspalten sind z.T. fingerbreit.
An den Türen sieht man rund rum das Tageslicht durchscheinen, Türdichtungen sind also genauso unbekannt wie Fensterdichtungen.
Und "fully insulatet" bedeutet auch nicht, dass die Wärme im Haus gehalten wird. Nein, die Wände sind immer richig schön kalt (es sei denn es scheint gerade die Sonne drauf) und geben die Kälte auch nach innen ab.
Gewundert hat mich dabei nur, dass unser Kamin KEINE Kältebrücke ist. Der ist irgendwie dicht. Was aber auch bedeutet, dass wir ihn so bald nicht in Betrieb nehmen werden. Schließlich wollen wir hier ja keine Rauchvergiftung erleiden.
Und zu dem "fully insulatet" kommt noch der neueste Schrei auf dem Heizungsmarkt. Eine "heat pump". JEDER Neuseeländer (wirklich JEDER) ist von den Dingern heillos begeistert. "Das beste, auf dem Markt" und "spart enorm viel Strom und macht das Haus viel angenehmer warm" sind sinngemäß einige von den Kommentaren, die so zu hören sind.
"heat pump" bedeutet aber auch, dass es bei uns im Haus nur diese einzige Wärmequelle gibt. Sie hängt im Wohnzimmer und heizt das ganz untere Stockwerk einfach dadurch, dass man sämtliche Türen offen lässt und sich die warme Luft schon irgendwann verteilt.
Soweit die Theorie.
Aufgrund der Spalten bei Türen und Fenstern heizt man natürlich nicht nur das Haus, sondern auch alles außen rum. Und vor allem geht enorm viel Wärme verloren.
Bei uns haben sich sogar die Vorhänge im Luftzug bewegt, OBWOHL Fenster und Türen geschlossen waren.
Deshalb haben wir beschlossen, selbst tätig zu werden und haben uns auf die Suche nach Dichtungen gemacht. Die gibt es nämlich und werden auch als energiesparend beworben. Nur interessiert das die Kiwis hier eher weniger.
Wir haben jetzt also 3 Türtiere (für die verschiedenen Türen im Haus) und wirklich jede Menge Dichtungen angebracht. Die mussten wir zum Teil 3- (oder an manchem Stellen sogar 4-) fach kleben, damit der Spalt endlich zu war. Immerhin zieht es jetzt nicht mehr so kalt rein und wir haben immerhin die Chance eine halbwegs angenehme Temperatur hier im Haus zu halten.
Für unser Schlafzimmer haben wir uns einen extra Heizkörper angeschafft, damit wir nachts nicht erfrieren. Eigentlich ist das Teil wirklich nur dazu gedacht, dass die Temperatur nicht zu tief fällt, aber wenn wir doch mal tagsüber ins Schlafzimmer gehen (zum spielen oder Mittagschlafen), dann KÖNNEN wir es jetzt auch richtig schön warm kriegen.
Ach ja, warm:
Die "heat pump" arbeitet nur bei moderaten Außentemperaturen wirklich gut. Wenn es zu kalt wird (also die Temperatur unter 10°C fällt), dann muss sie ständig ihr automatisches defrost-Programm anwerfen, was dazu führt, dass gute 15 Minuten mal nicht geheizt wird. Kling nicht dramatisch. Ist es aber. Vor allem, weil das vorzugsweise morgens passiert und da das Haus trotz aller Maßnahmen einfach ausgekühlt ist. Und wenn es so schrecklich kalt ist, mag ICH auch nicht gerne ausgiebig beim Frühstück sitzen und auch das Umziehen ist nicht so angenehm (schließlich ist ja dann das ganze Haus nicht geheizt).
Die "heat pump" entnimmt die Wärme aus der Außenluft und leitet sie nach innen weiter. So steht das zumindest in einem Prospekt, der mir neulich in die Finger fiehl. Wie genau sie dann aus 10° (oder sogar weniger) Außentemperatur angenehme 19° in der Wohnung zaubert ist mir ein Rätsel. Aber ich muss ja auch nicht alles verstehen.
Unsere Waschmaschine... (die 2.)
... eine (hoffentlich NICHT) unendliche Geschichte.
Nachdem unsere Waschmaschine (aus Deutschland mit eingeführt) im Dezember nach nur 4 Waschgängen direkt mal einen Mainbordschaden hatte, haben wir lächerliche 8 (!!!) Wochen auf die Instandsetzung gewartet. Zum Glück hatten wir zwischenzeitlich eine Ersatzmaschine bekommen, so dass wir in aller Ruhe weiterwaschen konnten.
Ende Februar kam UNSERE Maschine dann auch wieder zu uns und hat seither durchaus ordentliche Ergebnisse erziehlt. Bis sie vor gut einer Woche mit denselben Symptomen zusammengebrochen ist wie im Dezember auch schon. Also nach etwa 10 Wochen Einsatz wieder ein angeblicher Motorschaden, der sich wieder als Mainbordschaden rausgestellt hat. Der Kundendienst konnte sich noch gut erinnern ("You have grown a bit" sagte er doch direkt zum Zwerg). Nur leider hatte er keine schnelle Lösung parat. So sitzen wir im Moment ohne funktionierende Waschmaschine hier. Und die Wäscheberge wachsen und wachsen. Und der Schrank wird immer leerer. Dabei hätten wir Leinenplatz für 4 Maschinen!
Im Moment hoffe ich einfach, dass wir bald ein funktionsfähiges Teil hier stehen haben, damit sich unsere Wäscheberge in Wohlgefallen auflösen.
Und mit etwas Glück bekommen wir auch dauerhaft eine Ersatzmaschine von Bosch. Da bin ich mal gespannt. Bisher haben wir noch keine Rückmeldung vom Kundendienst bekommen, aber der Mechaniker meinte, er versucht das mal.
Nachdem unsere Waschmaschine (aus Deutschland mit eingeführt) im Dezember nach nur 4 Waschgängen direkt mal einen Mainbordschaden hatte, haben wir lächerliche 8 (!!!) Wochen auf die Instandsetzung gewartet. Zum Glück hatten wir zwischenzeitlich eine Ersatzmaschine bekommen, so dass wir in aller Ruhe weiterwaschen konnten.
Ende Februar kam UNSERE Maschine dann auch wieder zu uns und hat seither durchaus ordentliche Ergebnisse erziehlt. Bis sie vor gut einer Woche mit denselben Symptomen zusammengebrochen ist wie im Dezember auch schon. Also nach etwa 10 Wochen Einsatz wieder ein angeblicher Motorschaden, der sich wieder als Mainbordschaden rausgestellt hat. Der Kundendienst konnte sich noch gut erinnern ("You have grown a bit" sagte er doch direkt zum Zwerg). Nur leider hatte er keine schnelle Lösung parat. So sitzen wir im Moment ohne funktionierende Waschmaschine hier. Und die Wäscheberge wachsen und wachsen. Und der Schrank wird immer leerer. Dabei hätten wir Leinenplatz für 4 Maschinen!
Im Moment hoffe ich einfach, dass wir bald ein funktionsfähiges Teil hier stehen haben, damit sich unsere Wäscheberge in Wohlgefallen auflösen.
Und mit etwas Glück bekommen wir auch dauerhaft eine Ersatzmaschine von Bosch. Da bin ich mal gespannt. Bisher haben wir noch keine Rückmeldung vom Kundendienst bekommen, aber der Mechaniker meinte, er versucht das mal.
Mittwoch, 5. März 2008
Neuigkeiten von der Zwergenfront
So, bei mir hat sich in letzter Zeit auch so einiges getan.
Nicht nur, dass ich etwas an Gewicht zugelegt habe (immerhin wiege ich jetzt 10,4 kg), nein ich bin auch ordentlich gewachsen! Auch wenn einige Kiwis der Meinung sind, dass ich "tiny" wäre. Aber die haben wohl einfach keine Ahnung!
Ich finde mich toll so, wie ich bin.
Außerdem würden mir meine ganzen Klamotten ja auch nicht mehr passen, wenn ich größer wäre. Was aber nicht sooo schlimm ist, weil es hier ja auch Sachen zu kaufen gibt. Obwohl sich Mama immer noch nicht so richtig zurecht findet, aber das wird schon besser. Neulich hab ich auf die Schnelle mal wieder ein Paar Schuhe bekommen, damit ich die guten aus Deutschland nicht so schnell kaputt laufe. Und eine warme Mütze gab es auch dazu. Also eigentlich kann man hier schon so ziemlich alles bekommen.
Aber es gibt narürlich auch noch viel mehr anderes zu erzählen....
Vor ein paar Wochen war ich nämlich richtig krank. Das hatte ich bisher eigentlich noch nie. Und ich muss sagen, dass das garnicht schön ist. Zum Glück waren Mama und Papa immer da und haben mich in den Arm genommen. Sogar nachts, als ich ständig aufgewacht bin.
Aber die sind dann auch beide krank geworden. So haben wir aber immerhin mal unseren neuen "Family-Doctor" kennengelernt. Und der ist sogar ziemlich nett. Immerhin hat er mich nicht gepiekst ;-)
Mittlerweile geht es mir wieder besser. Ich bin sogar wieder richtig fit und viel unterwegs.
Seit Anfang März gehen wir nämlich in der Gemeinde in eine Spielgruppe. Zuerst war mir das ja garnicht geheuer. Da bin ich dann lieber bei Mama auf dem Arm geblieben und hab mir das ganze von da aus angeschaut. Ganz viel Spielzeug haben die da rumliegen. Das meiste ist aus Plastik, was Mama nicht so gut gefällt, aber ich habe Spass dran. Seit neuestem auch an "Playdough". Da wusste ich erst nicht so richtig, was ich damit machen soll, aber jetzt hab ich den Dreh raus.
Zur Morning-Tea-Time bin ich immer der einzige, der alle Bananen auffuttert. Die sind soooo lecker. Ich versteh garnicht, dass die anderen die nicht mögen. Aber mir soll's recht sein. Dann bleibt nämlich mehr für mich.
Außerdem haben wir uns jetzt auch im Playcenter angemeldet. Das ist echt super. Im Moment fahren wir mit dem Fahrrad hin. Mama will nicht immer eine Stunde für die knapp 2 km unterwegs sein, das ist ihr wohl zu lange. Und mit dem Rad ist wirklich viel bequemer.
Aber mal wieder zum Playcenter.
Ich hab mich nach 5 Besuchen schon ganz gut eingelebt und finde mich immer besser zurecht. Zu Anfang wollte ich eigentlich garnicht hin, aber dann nach 2,5 Stunden wollte ich dann nicht mehr weg. So viele Möglichkeiten. Drinnen spielen. Oder draussen. Mit Wasser planschen oder Sachen kneten. Zwischendurch Morning-Tea (obwohl es immer nur Wasser zu trinken gibt, komisch sind die Leute hier...), damit wir uns alle stärken können.
Nur versteh ich manchmal nicht so richtig, was die Leute von mir wollen. Die reden nicht so wie Mama und Papa. Die beiden versteh ich mittlerweile echt gut. Und ich kann mich auch richtig mit denen unterhalten. Aber im Playcenter (und überall sonst hier auch) reden die anders. Aber das schaff ich auch noch, dass ich die versteh.
Ach ja, und dann kann ich seit einiger Zeit auch (fast) durchschlafen. Zumindest reicht mir nachts einfach ein beruhigendes Wort oder die Hand von Mama oder Papa. Die scheinen damit ganz glücklich zu sein. Tagsüber schlafe ich trotzdem noch so meine 2-3 Stunden, weil ich morgens immer geweckt werde. Und irgendwann muss ich ja schlafen. Und nach dem Schlafen gibt es erstmal ein Paar Socken an die Füße. Ohne geht garnix. Hier ist es nämlich viel zu kalt um ständig barfuss zu laufen.
Ganz viel reden kann ich jetzt auch. Ich kann jeden Tag was neues sagen und überrrasche meine Eltern immer wieder damit. Die sind immer ganz aus dem Häuschen, wenn ich was erzähle. "Nane" (Banane), "arm" und "Kran" sind meine neuesten Worte.
Nicht nur, dass ich etwas an Gewicht zugelegt habe (immerhin wiege ich jetzt 10,4 kg), nein ich bin auch ordentlich gewachsen! Auch wenn einige Kiwis der Meinung sind, dass ich "tiny" wäre. Aber die haben wohl einfach keine Ahnung!
Ich finde mich toll so, wie ich bin.
Außerdem würden mir meine ganzen Klamotten ja auch nicht mehr passen, wenn ich größer wäre. Was aber nicht sooo schlimm ist, weil es hier ja auch Sachen zu kaufen gibt. Obwohl sich Mama immer noch nicht so richtig zurecht findet, aber das wird schon besser. Neulich hab ich auf die Schnelle mal wieder ein Paar Schuhe bekommen, damit ich die guten aus Deutschland nicht so schnell kaputt laufe. Und eine warme Mütze gab es auch dazu. Also eigentlich kann man hier schon so ziemlich alles bekommen.
Aber es gibt narürlich auch noch viel mehr anderes zu erzählen....
Vor ein paar Wochen war ich nämlich richtig krank. Das hatte ich bisher eigentlich noch nie. Und ich muss sagen, dass das garnicht schön ist. Zum Glück waren Mama und Papa immer da und haben mich in den Arm genommen. Sogar nachts, als ich ständig aufgewacht bin.
Aber die sind dann auch beide krank geworden. So haben wir aber immerhin mal unseren neuen "Family-Doctor" kennengelernt. Und der ist sogar ziemlich nett. Immerhin hat er mich nicht gepiekst ;-)
Mittlerweile geht es mir wieder besser. Ich bin sogar wieder richtig fit und viel unterwegs.
Seit Anfang März gehen wir nämlich in der Gemeinde in eine Spielgruppe. Zuerst war mir das ja garnicht geheuer. Da bin ich dann lieber bei Mama auf dem Arm geblieben und hab mir das ganze von da aus angeschaut. Ganz viel Spielzeug haben die da rumliegen. Das meiste ist aus Plastik, was Mama nicht so gut gefällt, aber ich habe Spass dran. Seit neuestem auch an "Playdough". Da wusste ich erst nicht so richtig, was ich damit machen soll, aber jetzt hab ich den Dreh raus.
Zur Morning-Tea-Time bin ich immer der einzige, der alle Bananen auffuttert. Die sind soooo lecker. Ich versteh garnicht, dass die anderen die nicht mögen. Aber mir soll's recht sein. Dann bleibt nämlich mehr für mich.
Außerdem haben wir uns jetzt auch im Playcenter angemeldet. Das ist echt super. Im Moment fahren wir mit dem Fahrrad hin. Mama will nicht immer eine Stunde für die knapp 2 km unterwegs sein, das ist ihr wohl zu lange. Und mit dem Rad ist wirklich viel bequemer.
Aber mal wieder zum Playcenter.
Ich hab mich nach 5 Besuchen schon ganz gut eingelebt und finde mich immer besser zurecht. Zu Anfang wollte ich eigentlich garnicht hin, aber dann nach 2,5 Stunden wollte ich dann nicht mehr weg. So viele Möglichkeiten. Drinnen spielen. Oder draussen. Mit Wasser planschen oder Sachen kneten. Zwischendurch Morning-Tea (obwohl es immer nur Wasser zu trinken gibt, komisch sind die Leute hier...), damit wir uns alle stärken können.
Nur versteh ich manchmal nicht so richtig, was die Leute von mir wollen. Die reden nicht so wie Mama und Papa. Die beiden versteh ich mittlerweile echt gut. Und ich kann mich auch richtig mit denen unterhalten. Aber im Playcenter (und überall sonst hier auch) reden die anders. Aber das schaff ich auch noch, dass ich die versteh.
Ach ja, und dann kann ich seit einiger Zeit auch (fast) durchschlafen. Zumindest reicht mir nachts einfach ein beruhigendes Wort oder die Hand von Mama oder Papa. Die scheinen damit ganz glücklich zu sein. Tagsüber schlafe ich trotzdem noch so meine 2-3 Stunden, weil ich morgens immer geweckt werde. Und irgendwann muss ich ja schlafen. Und nach dem Schlafen gibt es erstmal ein Paar Socken an die Füße. Ohne geht garnix. Hier ist es nämlich viel zu kalt um ständig barfuss zu laufen.
Ganz viel reden kann ich jetzt auch. Ich kann jeden Tag was neues sagen und überrrasche meine Eltern immer wieder damit. Die sind immer ganz aus dem Häuschen, wenn ich was erzähle. "Nane" (Banane), "arm" und "Kran" sind meine neuesten Worte.
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